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IIK-Preis "Interkultur" - Preisträger

2015 - 2015 - 2014 - 2013 - 2012

Die PreisträgerInnen 2016:

500 EUR Preisgeld pro Arbeit erhalten die folgenden PreisträgerInnen:

Julia Fürwitt
„Zur Gegenwärtigkeit des Verdrängten: Verhandlungen von Schuld, Traumata und Täterschaft am Beispiel der literarischen Aufarbeitung des Algerienkrieges in Frankreich“
Masterarbeit im Fach Romanistik: Kulturkontakte und Kommunikation
Erstgutachterin: Prof. Dr. Ursula Hennigfeld / Zweitgutachterin: PD Dr. Vera Elisabeth Gerling

Thomas Kübler / Melanie Mann (Gruppenarbeit)
„Einstweilig gescheitert am Ausbildungsmarkt? Erfahrungen betroffener Migranten in NRW“
Bachelorarbeit im Studiengang Sozialwissenschaften - Medien, Politik, Gesellschaft
Erstgutachter: Dr. Klaus Spenlen / Zweitgutachter: Prof. Dr. Heiner Barz

Preisverleihung:
Examensfeier der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität am 18. Juli 2016

Begründung:

Bei den insgesamt zwölf Einreichungen waren in diesem Jahr zwei Gruppen von Untersuchungen gleich stark vertreten: zum einen kulturwissenschaftlich und zum anderen sozialwissenschaftlich-empirisch ausgerichtete Arbeiten. Daher entschied die Jury nach eingehender Diskussion, aus jeder dieser beiden Gruppen je eine Einreichung zu prämieren.
Alle Einreichungen lagen durchweg auf einem sehr hohen Niveau.

In der kulturgeschichtlichen-philologischen Gruppe setzte sich die Masterarbeit von Julia Fürwitt durch: Überzeugt hat die Jury der methodisch reflektierte Ansatz und die engagierte und anspruchsvolle Zielsetzung. Anhand dreier Romane gilt es, ein besseres Verständnis der zivilisatorischen Mechanismen der Verdrängung in unserem Nachbarland Frankreich zu ergründen. Die literarische Aufarbeitung von Versagen und Versäumnissen beim Zugeständnis von Kriegsschuld haben sowohl eine historische Bedeutung wie eine aktuelle Brisanz. Die Säulen des Schweigens, der Tabus und der Latenz, die in Frankreich zum Verdrängen der Erinnerung an den Algerienkrieg geführt haben, sind überall in der Welt schnell wieder aufgerichtet.

Die Bachelorarbeit von Thomas Kübler und Melanie Mann behauptete sich in der Gruppe der sozialwissenschaftlich-empirischen ausgerichteten Untersuchungen: Herausgehoben wurde von der Jury das stringente Forschungsdesign, die Aktualität des Themas, Durchführung und Dokumentation der Interviews sowie die sorgsam abwägende Argumentation der Studie. Die Autoren liefern einen wichtigen und fundierten Beitrag zur Gegenwartsdiagnose und Strategien zur Öffnung des Arbeitsmarktes für Migranten.

Die Jury und das IIK gratulieren den PreisträgerInnen zu Ihrer Auszeichnung. Allen nicht mit einem Preis bedachten Mitbewerbern spricht die Jury ein hohes Lob für anerkennungswerte und herausragende wissenschaftliche Leistungen aus.

Die PreisträgerInnen 2015:

Die PreisträgerInnen 2015 erhalten jeweils 500 EUR:

Robert Hillmanns
„Interkulturelle Öffnung in Soziokulturellen Zentren. Bestandsaufnahme & Reflexion“
Masterarbeit im Studiengang Kultur, Ästhetik, Medien an der FH Düsseldorf
Erstgutachter: Prof. Dr. Reinhold Knopp / Zweitgutachter: Prof. Dr. Hubert Minkenberg

Ekaterina Panyutina
„Zwischen Geborgenheit und Trauer. Eine Annäherung an Orte der Kindheit und Erinnerung“
Bachelorarbeit im Studiengang Medien- und Kulturwissenschaft an der HHU Düsseldorf
Erstgutachter: Dr. Stephan Trinkaus / Zweitgutachter: Prof. Dr. Reinhold Görling

Sabrina Schlenke
„Diversity Management - Chancen und Risiken in Unternehmen, dargestellt am Fallbeispiel "Dornseif" als Prototyp journalistischer Aufbereitung“
Bachelorarbeit im Studiengang Sozialwissenschaften an der HHU Düsseldorf
Erstgutachter: Dr. Klaus Spenlen / Zweitgutachter: Prof. Dr. Heiner Barz

Preisverleihung:
Examensfeier der FH Düsseldorf am 17. Juli 2015 und
Examensfeier der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf am 13. Juli 2015

IIK-Preis Interkultur 2015
Impressionen

Begründung:

Für die Vergabe der Preise wurden drei Examensarbeiten aus sehr unterschiedlichen Bereichen der Wissenschaften mit interkulturellen Forschungsinteressen ausgewählt. Es bestand Übereinstimmung in der Jury, in diesem Jahr insbesondere der Vielfalt und der Verschiedenheit der interkulturellen Studien Rechnung zu tragen.

Die Jury gelangte zu dem Ergebnis, sowohl eine Arbeit zur Institutionalisierung von Kulturkonzepten in der "Einwanderungsgesellschaft", eine subjektiv und poetisch gefärbte Arbeit zur Migrationsbewältigung sowie eine Studie zur Unternehmenskultur zu prämieren. Als Preisgeld werden jeweils 500 Euro festgesetzt.

Diese drei Arbeiten erschienen der Jury aufgrund ihrer Zielsetzung, ihrer unterschiedlichen methodischen Vorgehensweise und der Originalität der Ausführung kaum miteinander vergleichbar. Denn jede dieser Arbeiten widmet sich mit eigener Blickrichtung einem wichtigen Aspekt auf dem Feld interkultureller Studien, sei es in der Kulturarbeit, im persönlichen Lebensumfeld oder in Wirtschaft und Berufsleben. Die Jury kamdaher nach eingehenderDiskussion überein, das Preisgeld zu erhöhen und den Preis zu gleichen Teilen an die genannten Bewerber zu vergeben. Auch die Fachgutachter betonten jeweils die besondere Qualität der Fragestellung und die gelungene Durchführung der ausgewähltenAbschlussarbeiten.

Die PreisträgerInnen 2014:

Die PreisträgerInnen 2014 erhalten jeweils 1.000 EUR:

Sarah Biet Sayah
„Lebensbedingungen von Flüchtlingen in Nordrhein-Westfalen und ihre psychosozialen Auswirkungen auf Überlebende schwerer Gewalterfahrungen“
Bachelorarbeit im Fach Sozial- und Kulturwissenschaften, FH Düsseldorf
Erstgutachter: Prof. Dr. habil. Hans-Ernst Schiller / Zweitgutachter: Prof. Dr. Walter Eberlei

Maciej Stawinski
„Juden in den Karikaturen der Satirezeitschrift "Mucha". Zur Genese eines Feindbildes in der Zweiten Polnischen Republik“
Masterarbeit im Fach Geschichte, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Erstgutachterin: Prof. Dr. Fieseler Beate / Zweitgutachterin: Dr. Ute Caumanns

Timo Jonas Steppat
„Berufswahl und Migration - eine Untersuchung am Beispiel von Journalisten“
Bachelorarbeit im Fach Sozialwissenschaften, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Erstgutachter: Prof. Dr. Heiner Barz / Zweigutachterin: Nina Göddertz, M.A.

Preisverleihung:
Examensfeier der FH Düsseldorf am 11. Juli 2014 und
Examensfeier der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf am 14. Juli 2014

Preisverleihung 2014
Impressionen

Begründung:

Für die Vergabe der Preise wurden drei Arbeiten aus sehr verschiedenen Bereichen der Wissenschaften mit interkulturellen Forschungsinteressen ausgewählt. Es bestand volle Übereinstimmung in der Jury, der Vielfalt der eingereichten Themen und methodischen Ansätze möglichst gerecht zu werden. Aus dieser Überlegung heraus wurden sowohl eine empirisch ausgerichtete Arbeit, eine kulturhistorische Studie und eine bildungs- und sozialwissenschaftlich ausgerichtete Untersuchung für den Preis IIK-Interkultur 2014 ausgewählt. Alle drei Arbeiten empfehlen sich durch große methodische Sicherheit, einer überaus stringente Argumentationsführung und ausgesprochen originelle bzw. aktuelle Fragestellungen. Die Vergabe des Preises an Absolventen zweier Düsseldorfer Hochschulen und für Abschlussarbeiten aus Bachelor- und Master-Studiengängen lässt deutlich erkennen, dass das akademische Interesse an Examensarbeiten mit interkulturellem Bezug in den jeweiligen Fachkulturen und Studienphasen zunimmt. Einen Beitrag zur Förderung dieser Studien durch die Vergabe des Preises leisten zu können, sieht das IIK Düsseldorf als besonders wichtige Aufgabe im Zusammenwirken von Hochschulen und Bildungsinstitutionen an.

Der Preisträger 2013:

Haiko Müller
„Konstruktion von Fremdheit in einleitenden Texten deutschsprachiger Japan-Reiseführer“
Bachelorarbeit im Fach Medien- und Kulturwissenschaft
Erstgutachter: Dr. Stephan Trinkaus / Zweitgutachter: Prof. Dr. Bernhard Dieckmann

Preisverleihung: Examensfeier der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf am 15. Juli 2013

Preisverleihung an Haiko Müller 2013
Impressionen

Begründung:

Es bestand Übereinstimmung in der Kommission, den Preis 2013 an eine Arbeit mit Anwendungsbezug und einem Interkulturalitätsbegriff zu vergeben, deren Fokus auf der Vermittlung von fremdkulturellen Gegebenheiten und Problembereichen liegt. Die Kommission nahm drei der eingereichten Arbeiten in die engere Auswahl und kam zu dem Ergebnis, dieses Mal eine Bachelorarbeit aus dem Bereich Medien- und Kulturwissenschaft der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zu prämieren. Ausschlaggebend dafür war eine forschungsorientierte Fragestellung, die eine theoretische Fundierung des Fremdheitsbegriffes und eine klare und argumentativ sattelfeste Durchdringung des gesichteten Materials miteinander verbindet. Die Arbeit kann als vorbildlich für die Leistungsfähigkeit schriftlicher Bachelor-Abschlussarbeiten gelten.

Die PreisträgerInnen 2012:

Irena Berovic
„The Construction of Otherness in Old and Middle English Literature“
Magisterarbeit im Fach Anglistik
Erstgutachterin: Dr. Katie Long / Zweitgutachter: Univ.-Prof. Dr. Roger Lüdeke

Markus Frosien und Sebastian Hülperath
„Kulturbegegnungen und -konflikte mit "dem" Islam im Spiegel von Karikaturen“
Bachelorarbeit im Studiengang Sozialwissenschaften - Medien, Politik, Gesellschaft
Erstgutachter: Dr. Klaus Spenlen / Zweitgutachter: Prof. Dr. Christine Schwarzer

Preisverleihung: Examensfeier der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf am 28. Januar 2013

Preisverleihung an Irena Berovic 2013
Impressionen

Begründung:

Für die Vergabe des Preises wurden zwei Arbeiten aus sehr unterschiedlichen Bereichen der Wissenschaften mit interkulturellen Forschungsinteressen ausgewählt. Es bestand Übereinstimmung in der Kommission, den Preis an Arbeiten mit einem engeren Interkulturalitätsbegriff zu vergeben, d. h. kulturvergleichende bzw. das direkte Aufeinandertreffen von Kulturen thematisierenden Arbeiten erhielten den Vorrang vor Arbeiten, deren Fokus allein auf der Untersuchung von fremdkulturellen Gegebenheiten und Problembereichen lag. Die Kommission kam zu dem Ergebnis, sowohl eine Arbeit zu aktuellen Interkulturalitätskonflikten und -debatten mit starkem Medienbezug als auch eine kulturhistorische Arbeit zu prämieren, welche die theoretische Basis und die historische Tiefendimension interkultureller Konflikte beleuchtet. Beide Arbeiten empfahlen sich durch große methodische Sicherheit und stringente Argumentationsführung. Die Teilung des Preises macht die Spannweite der Fragestellungen deutlich, denen sich Examensarbeiten mit interkulturellem Bezug widmen und die mit dem Preis ausgezeichnet werden sollen.


 

 
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