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IIK >> Über uns >> Publikationen und Projekte >> Kompetenzentwicklung von Lehrkräften in und mit dem Netz

EU-Projekt KA1 Erwachsenenbildung im Programm Erasmus+:
Kompetenzentwicklung von Fremdsprachenlehrkräften im Netz und mit dem Netz - New Blended Learning und Web 2.0

Im Rahmen des europäischen Bildungsprogramms Erasmus+ hat Rüdiger Riechert für das IIK Anfang 2014 ein zweijähriges Projekt zur europäischen Mobilität von Lehrkräften und Bildungspersonal beantragt und bewilligt bekommen mit dem Projekttitel: Kompetenzentwicklung von Fremdsprachenlehrkräften im Netz und mit dem Netz - New Blended Learning und Web 2.0

Im Rahmen dieses Projektes konnten zwischen dem 01.07.2014 und dem 30.06.2016 insgesamt 38 Fortbildungsmaßnahmen im europäischen Ausland durchgeführt werden, die zum großen Teil durch Projektmittel des Erasmus+ KA1 Projektes finanziert werden konnten. Thematische Schwerpunkte der Fortbildungen waren einerseits der didaktisch-methodische Einsatz von interaktiven Whiteboards im Unterricht Deutsch als Fremdsprachesowie andererseits die Einrichtung und Nutzung von Tablets und Apps für den Fremdsprachenunterricht, speziell Deutsch als Fremdsprache. Die durchgeführten Maßnahmen führten zu einer methodisch verbesserten Nutzung der interaktiven Whiteboards und damit zu einer durchgehenden qualitativen Verbesserung der Unterichtsqualität sowie zum Design neuer Workshops in Fortbildungen, die das IIK selbst für externe Lehrkräfte Deutsch als Fremdsprache durchführt. Im Rahmen der Fortbildungsmaßnahmen zum Einsatz von Tablets und Apps wurden erste Windows-Tablets angeschafft sowie ein iPad-Koffer mit 16 iPads und erste Prüfungstrainings mit dem Einsatz von Tablets durchgeführt. Als eine weitere Konsequenz der erfolgreich durchgeführten Fortbildungsmaßnahmen wurde ein komplett neuer einwöchiger Fortbildungstyp "Tablets, Apps und Web 2.0 im Deutschunterricht" konzipiert, der im Auguts und September 2016 zum ersten Mal für externe Lehrkräfte durchgeführt wird.

Hier finden Sie die Zusammenfassung des Projektes:

Das Institut hatte im Jahr 2013 für alle Unterrichtsräume interaktive Whiteboards (SMARTBoards) angeschafft und plante als nächsten Schritt im Bereich digitaler Kursformen die Anschaffung von Tablets und Einführung von Tablet-Kursen im Unterricht Deutsch als Fremdsprache und in Fortbildungen für Lehrkräfte Deutsch als Fremdsprache. Dafür wurde eine stärkere Kompetenzentwicklung der Lehrkräfte und unseres pädagogischen Personals im Bereich der Nutzung von interaktiven Whiteboards, von Web 2.0 Applikationen, Apps und Tablets angestrebt. Lehrkräfte und das pädagogische Personal sollten durch Teilnahme an strukturierten Kursen mit neuen Kompetenzen ausgestattet werden, nicht nur technischer Art, sondern auch didaktischer Art und auch durch den gewonnenen Blickwinkel in die Unterrichtsthemen und -methoden anderer Länder. So sollte auch die europäische Dimension nicht nur in unseren Sprachkursen, sondern auch in unserer eigenen Fortbildungen, die sich wiederum hauptsächlich an Kolleginnen und Kollegen aus Europa wenden, verstärkt werden. Insgesamt sind 38 Mobilitätsmaßnahmen durchgeführt worden, an denen 5 Angestellte des Instituts und insgesamt 26 freiberufliche Lehrkräfte und Trainer Deutsch als Fremdsprache und Englisch teilgenommen haben. Die freiberuflichen Lehrkräfte konnten sich durch offene Ausschreibungen für die Teilnahme an den Mobilitätsmaßnahmen bewerben, so dass auch Lehrkräfte an den Fortbildungen teilnehmen konnten, die überhaupt nicht am Institut gearbeitet hatten. Alle freiberuflichen Lehrkräfte mit Lehrdeputat an unserem Institut hatten immer auch Lehrtätigkeiten an anderen Instituten der Erwachsenenbildung, so dass neben der beabsichtigen Wirkung einer verbesserten Lehrtätigkeit an unserem Institut die durchgeführten Fortbildungsmaßnahmen auch in viele andere Bildungsinstitutionen hineingewirkt haben. Gegenüber der ursprünglichen Planung von 22 Mobilitätsmaßnahmen hat sich die Zahl auf 38 Maßnahmen erhöht, weil wir bei der ersten Ausschreibung feststellen mussten, dass sich viel zu wenig freiberufliche Lehrkräfte auf das Angebot einer Fortbildung von Montag bis Freitag beworben hatten. Dies lag nach Rücksprache mit Lehrkräften daran, dass auch bei einer kostenlosen Fortbildungsteilnahme der Verdienstausfall einer ganzen Woche ein zu großes Bewerbungshindernis darstellte. Wir haben daraufhin eine erste Fortbildungsmaßnahme zum didaktischen Gebrauch von SMARTBoards in den Niederlanden mit unserem Kurspartner geplant mit einer dreitägigen Kursdauer von Freitag bis Sonntag und bekamen daraufhin bei der folgenden offenen Ausschreibung eine enorm hohe Resonanz von freiberuflichen Lehrkräften, so dass neben drei Angestellten des IIK (je ein pädagogischer Leiter Bereich Deutsch als Fremdsprache aus Düsseldorf und Berlin sowie der Leiter des Fortbildungsbereiches) insgesamt 21 freiberufliche Lehrkräfte aus den Regionen Düsseldorf und Berlin an dieser Fortbildung teilnahmen. Für Lehrkräfte, die einen Teil ihrer Lehrtätigkeit an den Institutsstandorten Düsseldorf und Berlin leisten, hat das Institut im Anschluss weitere Fortbildungsmaßnahmen organisiert, die von Teilnehmern an der Fortbildung in den Niederlanden durchgeführt wurden, die so als Multiplikator tätig wurden. Die Fortbildung führte zu einer bewussteren und vielfältigeren didaktischen Nutzung der SMARTBoards bei fast allen Lehrkräften an unserem Institut. Außerdem erleichterten die Schulungen die Einführung digitaler Kursmaterialien über USB-Sticks. Eine einwöchige Fortbildungsmaßnahme zur Nutzung von Tablets in Spanien wurde vom IT-Leiter des IIK und dem Päd. Leiter des DaF-Bereichs besucht. Hier konnten Informationen zur geplanten Anschaffung von Tablet-Klassensätzen eingeholt werden. Eine dreitägige Fortbildung wurde in Österreich durchgeführt zur didaktischen Nutzung von Tablets im Unterricht Deutsch als Fremdsprache und führte zur ersten Anschaffung eines IPad-Koffers mit 16 IPads für das Institut. Mit diesen IPads werden bereits erste Unterrichtserfahrungen in TestDaF-Prüfungstrainings gesammelt und sie werden im Sommer bei zwei neu konzipierten Fortbildungen für Deutschlehrer zum Einsatz kommen, die oft über KA1 Stipendien aus dem Erasmus+ Programm an den Fortbildungen teilnehmen. Die Aktivitäten wurden vom Leiter des Fortbildungsbereiches in Zusammenarbeit mit den pädagogischen Leitern koordiniert, die auch die Auswahl der Lehrkräfte vornahmen. In Lernvereinbarungen mit den Partnern im europäischen Ausland, die die Fortbildungen durchführten, wurden geplante Vorbereitungsmaßnahmen und erwartete Ergebnisse festgehalten. Neben den erwünschten Wirkungen auf die verbesserte Unterrichtstätigkeit und neue Fortbildungskonzeptionen wurden durch mehrere Vorträge offline und online Wirkungen im nationalen und internationalen Rahmen erreicht. Hier wurden Inhalte der Fortbildungen weitergegeben und Informationen über Erasmus+ und die Möglichkeiten der Teilnahme verbreitet.




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