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Fotoausstellung 2011Ob ein Bild mehr sagt als 1000 Worte bleibt dahingestellt – fest steht, dass die internationale Verständigung im Institut für Internationale Kommunikation e.V. nicht immer nur mittels Worten stattfindet. Künftig sollen auch die Wände des IIK "sprechen": Im Rahmen einer Wechselausstellung werden sie in regelmäßigen Abständen mit Fotoaufnahmen aus aller Welt geschmückt und damit zu einem Spiegel der vielen verschiedenen Länder, aus denen die Kursteilnehmer stammen. Fotoaustellung "Chinese Walls & Doors"Mit der ersten Ausstellungsserie von Ralf Oldenburg, die den Arbeitstitel "Chinese Walls & Doors" trägt, werden die IIK-Wände auf der Palmenstraße nun zu chinesischen Wänden. Die ausgestellte Serie trägt den Titel "Chinese Walls & Doors". Sie zeigt Ausschnitte aus dem heutigen China. Gezeigt werden zum einen Aufnahmen von "neuen Mauern" in China, zum andern von Türen, die den Blick und Weg ins Innere nur schwer freigeben. Die Bilder spiegeln eine relative Unzugänglichkeit der chinesischen Kultur und Tradition für den westlichen Betrachter wider. Zudem sollen sie das Verhältnis der Menschen zu dem aufzeigen, was als sogenannte Öffnungspolitik seit über 30 Jahren das ‚Reich der Mitte‘ von Grund auf verändert. Es sind Versuche einer Annäherung an ein Land, in dem Mauern schon immer eine mehr als nur symbolische Rolle gespielt haben.
Der FotografRalf Oldenburg (Jahrgang 1968), DAAD-Lektor, war bereits in vielen Ländern tätig, seit drei Jahren lebt und arbeitet er in China (Qingdao). In der Vergangenheit bereiste er verschiedene Kontinente, vor allem aber seine Reisen durch Asien haben ihn fotografisch inspiriert. Das Medium Bild versteht er als Ergänzung und Erweiterung zu seinem sonst sehr sprachgeprägten Weltzugang. Bilder von der Vernissage am Freitag, den 19. August 2011. |
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