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IIK-Preis "Interkultur"

Ausschreibungsfrist für den IIK-Preis Interkultur 2017: 31. Mai 2017

IIK-Preis Interkultur

Das gemeinnützige Institut für Internationale Kommunikation e.V. (IIK) ist eine deutschlandweit operierende Bildungseinrichtung an der Schnittstelle zwischen Hochschule und Wirtschaft mit Standorten in Düsseldorf und Berlin. Schwerpunkte seiner Arbeit sind Sprachkurse, vor allem in Deutsch als Fremdsprache, Kommunikationstrainings, Lehrerfortbildung und internationale Programme. Das Institut entstand im Jahr 1989 als Ausgründung aus dem Fach Germanistik an der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und hat sich in den vergangenen 25 Jahren durch seine Bildungsarbeit, Projekte und Publikationen international einen Namen gemacht (siehe http://www.iik-deutschland.de).

Im Rahmen seiner Förderaktivitäten schreibt das IIK Düsseldorf jedes Jahr den IIK-Preis Interkultur in Höhe von 1.000 EUR für eine herausragende Examens- oder Promotionsarbeit auf dem Feld interkultureller Studien aus. Prämiert werden sollen Arbeiten aus Sozial-, Kultur- oder Sprachwissenschaften, Philologien, Geschichtswissenschaften, Philosophie, Kunst- oder Musikwissenschaften, die historische und aktuelle Fragestellungen und Probleme interkultureller Verständigung, Geschichte und Funktion von kulturspezifischen Vorurteilen und Barrieren sowie Zusammenhänge von Kultur und Migration untersuchen.

Das Vorschlagsrecht liegt bei den ProfessorInnen aller Düsseldorfer Hochschulen sowie deren AbsolventInnen, die im Laufe des zurückliegenden Jahres eine einschlägige Promotions- oder Examensarbeit bei den entsprechenden Prüfungsinstitutionen eingereicht haben, welche mit der Note 2,0 oder besser begutachtet wurde. Gemeinschaftsarbeiten sind zugelassen. Die Jury setzt sich aus drei Vertretern des IIK und einem Vertreter der beteiligten Hochschulen (Studiendekan) zusammen. Frist zur Einreichung von Vorschlägen ist der 31. Mai. Dem Vorschlag sind die Arbeit im PDF-Format und die Gutachten der betreuenden DozentInnen beizulegen. Vorschläge sind per Post oder E-Mail zu richten an den:

Präsidenten des Instituts für Internationale Kommunikation e.V,
Herrn Univ.-Prof. Dr. Heiner Barz, Palmenstraße 25, 40217 Düsseldorf;

Verliehen wird der Preis jeweils am Ende des Sommersemesters auf einer Promotions- oder Examensfeier der beteiligten Hochschulen. Die/Der BetreuerIn der ausgezeichneten Arbeit oder ein Mitglied des Preiskomitees hält eine Laudatio. Die/Der PreisträgerIn nimmt den Preis zu diesem Anlass persönlich entgegen.

Die PreisträgerInnen 2016:

500 EUR Preisgeld pro Arbeit erhalten die folgenden PreisträgerInnen:

Julia Fürwitt
„Zur Gegenwärtigkeit des Verdrängten: Verhandlungen von Schuld, Traumata und Täterschaft am Beispiel der literarischen Aufarbeitung des Algerienkrieges in Frankreich“
Masterarbeit im Fach Romanistik: Kulturkontakte und Kommunikation
Erstgutachterin: Prof. Dr. Ursula Hennigfeld / Zweitgutachterin: PD Dr. Vera Elisabeth Gerling

Thomas Kübler / Melanie Mann (Gruppenarbeit)
„Einstweilig gescheitert am Ausbildungsmarkt? Erfahrungen betroffener Migranten in NRW“
Bachelorarbeit im Studiengang Sozialwissenschaften - Medien, Politik, Gesellschaft
Erstgutachter: Dr. Klaus Spenlen / Zweitgutachter: Prof. Dr. Heiner Barz

Preisverleihung:
Examensfeier der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität am 18. Juli 2016

Begründung:

Bei den insgesamt zwölf Einreichungen waren in diesem Jahr zwei Gruppen von Untersuchungen gleich stark vertreten: zum einen kulturwissenschaftlich und zum anderen sozialwissenschaftlich-empirisch ausgerichtete Arbeiten. Daher entschied die Jury nach eingehender Diskussion, aus jeder dieser beiden Gruppen je eine Einreichung zu prämieren.
Alle Einreichungen lagen durchweg auf einem sehr hohen Niveau.

In der kulturgeschichtlichen-philologischen Gruppe setzte sich die Masterarbeit von Julia Fürwitt durch: Überzeugt hat die Jury der methodisch reflektierte Ansatz und die engagierte und anspruchsvolle Zielsetzung. Anhand dreier Romane gilt es, ein besseres Verständnis der zivilisatorischen Mechanismen der Verdrängung in unserem Nachbarland Frankreich zu ergründen. Die literarische Aufarbeitung von Versagen und Versäumnissen beim Zugeständnis von Kriegsschuld haben sowohl eine historische Bedeutung wie eine aktuelle Brisanz. Die Säulen des Schweigens, der Tabus und der Latenz, die in Frankreich zum Verdrängen der Erinnerung an den Algerienkrieg geführt haben, sind überall in der Welt schnell wieder aufgerichtet.

Die Bachelorarbeit von Thomas Kübler und Melanie Mann behauptete sich in der Gruppe der sozialwissenschaftlich-empirischen ausgerichteten Untersuchungen: Herausgehoben wurde von der Jury das stringente Forschungsdesign, die Aktualität des Themas, Durchführung und Dokumentation der Interviews sowie die sorgsam abwägende Argumentation der Studie. Die Autoren liefern einen wichtigen und fundierten Beitrag zur Gegenwartsdiagnose und Strategien zur Öffnung des Arbeitsmarktes für Migranten.

Die Jury und das IIK gratulieren den PreisträgerInnen zu Ihrer Auszeichnung. Allen nicht mit einem Preis bedachten Mitbewerbern spricht die Jury ein hohes Lob für anerkennungswerte und herausragende wissenschaftliche Leistungen aus.

Die Liste der bisherigen Preisträger des IIK-Preises "Interkultur"


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