Archiv der Kategorie ‘Weblog‘

Wer war ich?

Dienstag, den 11. März 2008

(Text zum Podcast von Olga Pérez Bové)

Alex und Tanja sind Geschwister, sie wohnen am Ende der Marktstraβe und warten mit voller Ungeduld auf den vierten Schlag von der Kirchenglocke. Es ist Sommer, sehr warm. Jetzt! Ding, dong, ding!
Schnell verlassen sie die Wohnung und laufen bis zu dem Platz, wo schon zwei Freunde auf sie warten.
Die Ruhe und Stille auf den Straβen wird von den vier kleinen Jungen mit Schreien und Lachen durchbrochen. Auf der Straβe gibt es noch niemanden, vielleicht weil es zu früh und warm ist? Aber Kinder wissen nicht, was das bedeutet, am wichtigsten für sie ist spielen.
„Was sollen wir spielen?“ Das ist der Grund für den ersten Streit. Die kleineren vier Kinder schreien durcheinander, was sie spielen möchten. Fuβball! Nein! Fuβball? Ja!
Jemand muss das stoppen und das ist immer Alex. Er ist der lustigste und intelligenteste in der Gruppe und hat immer eine tolle, aber verrückte Idee, mit der Markus normalerweise einverstanden ist. Markus ist der Chef, was er sagt, müssen die anderen machen, deshalb ist das Spiel schon entschieden.
Sie klettern das Treppengeländer hoch und rutschen das Geländer so schnell wie möglich wieder hinunter, das macht Spaβ! Aber Matthias findet, dass das gefährlich ist, er hat Angst, er hat immer Angst. Matthias ist bekümmert, sieht kränklich aus und in der Schule sagen alle, dass er schwach ist. Er ist auch schüchtern, deshalb sagt er nichts und manchmal lebt er in seiner eigenen Welt, wo alles so schön ist.
Alex, Tanja und Markus gleiten das Geländer hinunter – einmal, zweimal – während Matthias nur beobachtet. „Matthias, kommt!“ Sein Gesicht sagt: „Ich will das nicht machen“, allerdings … er steigt die Treppe hoch auf das Geländer und langsam, langsam… pof! Er fällt runter und während schüchterne Tränen aus seinen Augen flieβen, lachen die anderen übertrieben.
Alex ist der einzige, der merkt, dass Matthias nicht lacht und um ihm zu helfen, schlägt er schnell ein anderes Spiel vor. „ Ja, klar… dieses Spiel ist so langweilig, dass ich nicht aufhören kann zu lachen!“. Das kann nur Tanja sagen, Ironie ist ihre Sprache und sie ist so unbekümmert, dass sie nicht merkt, dass ihr Bruder etwas anderes spielen möchte.
Und warum ist für den einen lustig, was für den anderen traurig ist? Ohne Zweifel ist das Leben voll von Paradoxien und eine Kindheitserinnerung ist nicht immer schön. Ding! Dong! Ding! Dong! Ding! Die Kirchenglocke läutet schon, sie müssen nach Hause zurückgehen, das Abendessen wartet auf sie!

Ankündigung:

Mittwoch, den 27. Februar 2008

Workshop „Kreatives Schreiben“

Im Februar hat am IIK ein neuer Workshop zum Thema „Kreatives Schreiben“ stattgefunden. Unter dem Motto „Jede Art zu schreiben ist erlaubt, nur nicht die langweilige!“ (Voltaire) haben IIK-Studenten zunächst eigene Texte verfasst, die dann später als Podcast produziert worden sind und sowohl als Podcast als auch im Blog veröffentlicht werden.
Zielsetzung des Workshops war es, die Verbesserung des schriftlichen Ausdrucks mit der motivierenden Aussicht, die eigenen Texte im Internet veröffentlichen zu können, zu verbinden. Dabei konnten die Studenten im ersten Teil des Workshops kreativ mit der deutschen Sprache experimentieren, in den verschiedenen Phasen des Schreibprozesses und in Schreibkonferenzen ihre Texte verbessern sowie in der Arbeit mit diversen Wörterbüchern mehr über das Schreiben lernen. Im zweiten Teil bei der Produktion der Podcasts konnten sie – konfrontiert mit der eigenen Stimme – an der Präsentation ihrer Texte arbeiten und phonetische wie intonatorische Feinheiten verbessern.
Herausgekommen ist eine gelungene Mischung aus Spaß am Schreiben und Podcasten, Kreativität und Entdecken neuer Möglichkeiten beim Schreiben sowie den IIK-Podcasts Nr. 19 bis 24, die in Kürze zum Anhören und/oder Downloaden auf www.iik-duesseldorf.de/blog zur Verfügung stehen werden.

Kim Kluckhohn
-Pädagogischer Leiter DaF-

Das erste Mal in Europa!

Freitag, den 22. Februar 2008

von Viviana Saenz

Mein erstes Mal in Europa war 1996. Ich war 19 Jahre alt. Ich war recht jung und ein wenig unreif. Ich wusste nicht wirklich, was ich mit meinem Leben tun wollte. Ich wusste nicht, was ich studieren oder werden wollte. Wann immer ich versuchte etwas zu tun, endete es immer schnell, so wurde ich z.B. als ich mich an einer Universität beworben habe, nicht angenommen. Die Gründe dafür waren meiner Meinung nach dumm. Da ich nicht in der Lage war zu studieren, was ich eigentlich wollte, suchte ich nach einem Job. Ich fand einen als Sekretärin / Übersetzerin in einem Büro für Öffentlichkeitsarbeit. Das Gehalt war wirklich gut und ich war sehr glücklich. Ich verdiente mein eigenes Geld und ich war Teil der großen Geschäftswelt, ohne die Notwendigkeit zu einer Universität zu gehen und einen Abschluss zu machen. Das dachte ich zu dieser Zeit. Meine Mutter war besorgt, dass ich keine höhere Ausbildung machen wollte.

Eines Tages fing sie an, mit mir über ein Studium im Ausland zu sprechen. Um genauer zu sein, sie schlug mir vor, in Italien zu studieren. Ich sagte ihr, dass das gut klingt und dass ich, wenn ich eine Gelegenheit bekommen würde, ich diese nutzen würde. Ich dachte nicht wirklich, dass sie das ernst meint. Sie hörte nicht auf, davon zu sprechen, bis sie mir auf die Nerven ging. Ich wollte nichts mehr darüber hören. Ich war sehr glücklich mit dem, was ich tat. Wenn ich mich nicht irre, kam sie am Anfang des Sommers in mein Zimmer und begann noch einmal über das Thema zu sprechen. Das Einzige, woran ich mich erinnern kann ist, dass sie mich fragte, ob ich Töpfern mag und ob ich Italienisch lernen möchte. An diesem Tag hatte ich einen schlimmen Kater und ich sagte „Ja“ zu allem, was sie mich fragte.

Ein paar Tage später gab sie mir ein Flugticket, meinen Pass, etwas Geld und Informationen über Schulen und Gastfamilien. Ich verstand nicht, was passierte bis sie mir sagte, dass ich am nächsten Tag einen Termin bei der italienischen Botschaft habe. Ich war geschockt, dass sie mich nicht vorher gefragt hatte. Aber sie hatte mich, an diesem Tag als ich nicht ganz ich selbst war, gefragt. Heute bin ich sehr froh, wie alles gelaufen ist. Ich glaube, ohne Kater hätte ich das Angebot damals abgelehnt, weil ich diese Chance nicht zu schätzen wusste.

Leben in Düsseldorf

Montag, den 4. Februar 2008

von Chika, Gina, Jeremy und Samy

Wir sind alle hier, weil wir Deutsch lernen wollen. Jeder von uns hat einen Grund in Deutschland zu sein.

Ich heiße Chika. Ich komme aus Japan. In Japan gibt es viele Hochhäuser, leckere Gerichte, Kurorte mit heißen Quellen usw. Aber es gibt zu viele Leute in Japan, besonders in Tokio. Am Anfang war ich über die Stille der Stadt erstaunt. Im Augenblick gewöhne ich mich an die Atmosphäre.

Ich bin übrigens seit vier Monaten in Düsseldorf. Da mein Vater hier arbeitet, bin ich auch hierher gekommen. Ich denke, dass man sein Leben hier genießen kann. Jetzt lerne ich Deutsch beim IIK. Ich möchte euch nun meine Kameraden vorstellen.

Ein Kamerad heißt Jeremy. Er kommt aus Neuseeland. Er ist traurig Neuseeland zu verlassen, aber seine Freundin ist Deutsche und sie kommt aus einem Dorf in der Nähe von Düsseldorf. Es war die richtige Wahl nach Düsseldorf zu kommen, weil sie in Neuseeland schon drei Monate zusammen gelebt haben. Jeremy hat das IIK ausgewählt, weil es die erste Schule war, die er im Internet gefunden hat.

Ein anderer Kamerad heißt Samy. Er kommt aus Israel. Er ist auch traurig Israel zu verlassen, weil er seine Familie sehr vermisst. Er ist nach Deutschland gekommen, weil er hier studieren möchte. Er möchte Zahnarzt werden. Deshalb muss er viel lernen, denn er muss die entscheidende DSH-Prüfung bestehen.

Meine Kameradin heißt Gina. Sie kommt aus Taiwan. Sie ist nach Deutschland gekommen, weil sie an einer Musikhochschule in Deutschland studieren möchte. In Zukunft möchte sie in einem Orchester mitspielen.

Auf diese Weise haben wir alle einen anderen Grund, hier zu sein. Ich denke, dass unser Leben hier hart ist, weil wir fern unserer Heimat leben müssen. In einem solchen Fall erinnere ich mich immer an einen Spruch meines Lieblingslehrers. Mein Meister sagte: „Jeder Winter wird zum Frühling. Hoffnung macht die Menschen unbesiegbar!“

Wir wollen uns alle anstrengen unser Ziel zu erreichen.

Verbotene Liebe – Beitrag 2

Freitag, den 4. Januar 2008

von Jae-Yoon und Karin

Kurs 8 - Karin

Personen des Auftritts : Anna, Hans, Don Juan

(Während des Frühstückes)

Anna : Oh! Mein Lieber ! Was passiert? Du siehst ganz müde aus !

Hans : Heute will ich nicht zur Arbeit gehen, weil ich ein bisschen Kopf-, Halsschmerzen und Fieber habe. Jetzt habe ich keine Lust die Arbeit zu tun.

Anna : Aber Nein, du musst arbeiten! Wir haben jetzt schon kein Geld, um zu leben. Ich denke, dass du heute stark genug bist und alles schaffen kannst.

Hans : Ich möchte jetzt meine Ruhe im Bett haben.

Anna : Ok, Während ich für dich einen heißen Tee koche, solltest du im Bett bleiben. Vielleicht wenn du dich entspannst, wird es dir besser gehen.

Hans : (ins Bett gehen, dann im Bett bleiben) Ahhh~~~~~mein Körper!!!


(in der Küche)

Anna : (leise) Oh mein Gott! Warum möchte er im Bett bleiben? Vielleicht wird Juan zu mir kommen. Was soll ich tun?


(Plötztlich klingelt er an der Tür : Ding Dong)

Anna : (überracht) Wer ist da? Vielleicht, Juan… schon!!! Oh mein Gott!

Hans : Anna! Wer kommt?

Anna : Arzt! Für dich habe ich einen Arzt angerufen.


(vor der Haustür)

Juan : Oh meine wunderschöne Liebe!!! Wie geht es dir mein Herz?

Anna : Warum kommst du gerade jetzt?

Juan : Weil ich dich schon früher sehen möchte.

Anna : Du musst dich wie ein Arzt verhalten, weil mein Mann jetzt im Schafzimmer bleibt. Wegen seiner Krankheit…

Juan : Wirklich? Ok! Kein Probleme. Seit langer Zeit arbeite ich im chemischen Institut, deswegen glaube ich, dass ich die Rolle des Arztes sehr gut spielen kann. Heute bringe ich meine Tasche mit, in meiner Tasche gibt es Chemikalien.


(im Schafzimmer)

Hans : Guten Morgen, Herr Doktor! Ich fühle mich nicht wohl.

Juan : Sie sehen nicht gut aus. Was fehlt Ihnen? Und wie lange fühlen Sie sich schon so?

Hans : Seit Gestern. Ich habe Fieber, und mein Hals und Kopf tut weh, wenn ich huste.

Juan : Sie sind erkältet und haben hohes Fieber.

Hans : Kann ich heute arbeiten gehen?

Juan : Hmmm… Ja, Nein!! Ihre Halsschmerzen sind gefährlich. Sie müssen jetzt erst mal ein paar Tage ins Bett. Jetzt mache ich für Sie ein Medikament. Wo ist die Küche?

Anna : Folgen Sie mir bitte!

Juan : Danke!


(in der Küche)

Anna : Was ist das?

Juan : Keine Sorgen!! Das ist kein Medikament, sondern Chemikalien wie ein Schlafmittel. Das ist nicht gefährlich. Wenn man diese isst, wird man im Wachkoma liegen.

Anna : Das ist ja großartig!!!


(im Schafzimmer)

Juan : Nehmen sie diese Tablette. Jetzt… wünsche ich Ihnen gute Besserung.

(Nachdem Hans eine Tablette gegessen hat, schläft er ein.)


Juan : Ich liebe dich. Bevor er aufwacht, machen wir viel Spa
ß!!!

Anna : Ja, mein Lieber.

Juan : Ich habe einen besonderes Herz, das für dich schlägt. Je schneller das Herz schlägt, desto lieber habe ich dich.

Anna : Du bist mein romantischer Lieber. Ach, ich weiss schon ()


(30 Minuten Später)

Hans : (Während des Schlafs hat er von unmoralischer Liebe geträumt) Wie?! Was?! Was ist denn los?! Ist was passiert?!

Hans : Wähend ich schlafe, fühlte ich mich komisch.

(Anna und Juan sind überrascht)

Hans : Mein Körper wird besser als vorher, daher bin ich ganz zufrieden. Juan! Ich weiß, dass du ein guter Arzt bist. Vielen Dank für Ihr Rezept.

(Juan wurde von Hans bewundert)

Anna : Hu~~~

– Ende –

Verbotene Liebe – Beitrag 1

Freitag, den 4. Januar 2008

von Marvin, Kate und Liu

Kurs 8 - Marvin, LiuHans: Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Fieber, ich fühle mich ganz schlecht, ich bin fast tot…

Anna: ich gucke mal, A…., das ist nicht so schlimm. Es wird dir bestimmt sofort besser gehen. Also gehst du noch zur Arbeit?

Hans: Ich kann wirklich nicht… Mir ist übel!

Anna: Aber du musst arbeiten, wir haben schon kein Geld, und wir machen einen Urlaub nächst Woche!

Hans: ……

 

Anna: Ich bringe dir eine Tablette, dann kannst du zur Arbeit gehen.

(Ding~~~)

Hans: Wer ist das?

Anna: Warum kommst du so früh??

Don: Meine Liebe, ich komme jeden Tag um diese Zeit!

Anna: Er ist noch da!

Don: Wer denn??

Anna: schi~~ Mein Mann!!

Hans: Wer denn?

Anna: der Arzt!!

Hans: Warum denn ein Arzt, hast du ihn angerufen?

Anna: ich habe gestern schon gewusst, dass du dem Tode nah sein wirst und ich wollte dir keine Angst einjagen, deshalb habe ich ihn angerufen.

Anna: (zu Don) Du bist der Arzt!!

Don: Was???

Anna: Arzt!!!

Hans: Lass ihn rein, ich brauche unbedingt einen Arzt!

Don: Mein Gott, wie krank Sie sind!! Sie wirken fast wie ein Toter!! Sie sollten nicht stehen, legen Sie sich auf das Sofa!!

Don: (zu Anna) Vorsicht! Seine Krankheit ist infizierend und tödlich.

Hans: Gott, sind Sie sicher!?

Don: (Guck mal) Ja, das ist sehr sehr schlimm, Sie müssen meinem Rat in jedem Fall gehorchen!

Hans: Nein nein, ich fühle mich nicht so schlimm, mir geht es viel besser besser!

Anna: Oh! Mein liebster Mann, du musst auf den Arzt hören! – ich habe schreckliche Angst um dich.

Don: Doch! Sie wirken so schlecht, Ihr Gesicht ist so schwarz! Ihre Augen sind dunkel, Sie müssen nicht richtig denken können!! Was ist 234+345??

Hans: m…

Don: Sehen Sie??!! Sie sind sehr krank! Sie müssen sofort ins Krankenhaus gehen und lassen Sie sich operieren!

Anna: Soll ich mitkommen?

Don: Nein, nein!! Das ist zu gefährlich.

Hans: Nein, nein!! Ich bin OK!! Ich muss arbeiten!!

Anna: Dann gehst du jetzt!

( Hans geht raus)

Don: OK! Jetzt, wo ist mein Frühstück?

Verbotene Liebe – Unterrichtsprojekt

Freitag, den 4. Januar 2008

Dieses Unterrichtssegment hat im Rahmen des Themas „Gefühle“ stattgefunden.

Die Klasse 8 hat innerhalb von 2 UE kleine Drehbücher erstellt und in weiteren 2 UE präsentiert (incl. Videoaufzeichnung und Fehlerkorrektur).

Ziel war es, in einer möglichst freien authentischen Form besonders die Fertigkeiten Sprechen und Schreiben, aber auch das Lesen und Hören zu trainieren. Dabei hat Jessica Andermahr als Kursleiterin beim Sprechen besonders den Fokus auf sinntragende Intonation gerichtet.

Ihre eigene Aufgabe sah die Kursleiterin darin, das Ganze zu initiieren, einen Rahmen zu schaffen und die individuellen Stärken der TN zu unterstützen und bei Schwierigkeiten zu helfen. Ganz wichtig sei für sie, bei solchen Aufgaben einen Rahmen zu schaffen, in dem sich die TN frei und sicher fühlen, damit Sie sich öffnen können.

Im Anschluss an die Aufzeichnung gab es eine Fehlerkorrektur, bei der die Kursleiterin jedoch nur im Notfall bei der Videoanalyse mithalf.

Aufgabenstellung:

Eine Ehefrau:

Nennen wir sie Anna. Sie ist Hausdame und Ehegattin eines ziemlich reichen Mannes, der viel unterwegs ist. Nun hat sie sich unsterblich verliebt in einen tollen Mann. Er heißt Juan.

Ein Ehemann:

Nennen wir ihn Hans-Dieter. Er arbeitet viel und verdient viel Geld. Er liebt seine Frau, hat jedoch kaum Zeit bei ihr zu sein. Er ist misstrauisch, weil seine Frau in letzter Zeit so gut gelaunt ist.

Don Juan:

Er ist gut aussehend, intelligent und einfach der perfekte Liebhaber. Er liebt Anna und nutzt jede freie Minute, in der ihr Ehemann weg ist. Er kennt einfach keine Kompromisse. Sie treffen sich regelmäßig im Haus der Eheleute.

Die Situation:

Anna ist die Ehefrau von Hans Dieter. Wie jeden Morgen wachen sie gemeinsam auf und frühstücken zusammen. Normalerweise geht Hans Dieter dann zur Arbeit und sie? …… Tja Anna hat einen Liebhaber. Er heißt Don Juan. Wie so oft ist sie heute wieder einmal mit ihm verabredet. Aber Hans Dieter ist anscheinend krank. Er möchte heute nicht zur Arbeit gehen, weil er sich ganz schrecklich fühlt. Er möchte im Bett bleiben und gesund gepflegt werden. Anna ist schockiert, denn Don Juan könnte jeden Moment kommen. Schnell überlegt Sie, wie sie diese Situation lösen könnte, denn Sie glaubt Hans Dieter eigentlich nicht. Sie denkt, dass er von ihrer Affäre weiß und die Krankheit nur vorspielt. Sie will einen Arzt anrufen, aber dann klingelt es an der Tür: Ding Dong. Sie ist schrecklich verzweifelt und natürlich sehr daran interessiert mit Juan allein zu sein. So überredet sie Juan heimlich an der Tür den Arzt zu spielen und sagt ihm, dass er unbedingt etwas unternehmen soll …… aber was?????? (Giftmischen, die Gesundheit bescheinigen, …… (ein Mord????)

Jedenfalls am Ende fallen sich Anna und Don Juan ( und Hans Dieter???) glücklich in die Arme!! Ende gut alles gut.

Aufgabe (Gruppen mit je drei Personen):

– Wählen Sie eine Rolle
– Schreiben Sie gemeinsam ein Drehbuch mit den Dialogen
– Geben Sie die Dialoge der Lehrerin zur Korrektur
– Spielen Sie die kleine Szene (ca. 5- 8 Minuten)

©Jessica Andermahr

Weihnachten in Frankreich – ein Fest der Kulturen

Mittwoch, den 19. Dezember 2007

von Camille V.

„Paris, Anfang Dezember… Im Fernsehen laufen schon ein paar Werbungen, die oft Kinderspielzeuge betreffen… Draußen ist es kalt…. Doch man genießt das Laufen durch erleuchtete Straßen… Überall gibt es Weihnachtsgirlanden, die Leute tragen Weihnachtsgeschenke, durch viele Fenster erkennt man einen geschmückten Weihnachtsbaum und wenn man wirklich friert, kann man auf den Weihnachtsmarkt gehen und Glühwein trinken. Ab Dezember, sogar früher, scheint die zauberhafte Atmosphäre des Weihnachtsfests überall!

Was Kinder in dieser Zeit besonders mögen sind die Weihnachtsschaufenster.

In der Tat gibt es in Paris zwei bekannte Kaufhäuser, deren Schaufenster mit beweglichen Teddys dekoriert sind. Dieses Jahr hat das Kaufhaus „Le Printemps“ das Thema „nordische Weihnacht“ gewählt, während die „Galerie Lafayette“ die „glänzende Weihnacht“ beschwört hat.

Nach den Schaufenstern kann man sich mit dem Weihnachtsmann fotografieren lassen. Ob er der echte Weihnachtsmann ist, kann man nie wirklich sicher sein. Früher haben meine Eltern zu mir gesagt, dass es viele Weihnachtsmannhelfer gibt. Sie unterscheiden sich von dem Weihnachtsmann mit der Farbe der Schuhe. Das war aber nicht eine so deutliche Information! Ich habe sie aber sehr ernst genommen.

Im Dezember feiert man auch das Sankt-Nikolaus-Fest. Diese Tradition kommt aber aus dem Osten. Familien, die nicht im Osten leben oder aus dem Osten kommen, feiern es also nicht. In meiner Familie hat man für dieses Fest immer Honigkuchen bekommen. Dazu auch einen Brief, in dem Sankt Nikolaus zu uns sagte, was wir in dem Jahr gut oder schlecht gemacht hatten. Dadurch haben meinen Eltern sich voll ausgedrückt!

Aber was passiert eigentlich in dem Weihnachtsfest, in der Nacht des 24. Dezember? Und was bedeutet dieses Fest? Weihnachten ist ein christliches Fest, das die Geburt Jesus Christi feiert. Nach einer Umfrage im Jahr 2007 gibt es in Frankreich 51% Katholiken. Nur die Hälfte der Katholiken glauben aber an Gott. 31% sind Atheisten, 4% Muslim, 3% Protestanten und 1% Juden. Selbst wenn die Religion in Frankreich keine so große Rolle spielt und Weihnachten ursprünglich ein religiöses Fest ist, feiert trotzdem die Mehrheit der Franzosen Weihnachten. Dieses Fest ist mehr eine Tradition als ein Band mit der Religion. Deswegen gibt es auch Leute, die nicht christlich sind, die Weihnachten feiern. Der Weihnachtsmann gefällt sehr den Kindern und kann als universell betrachtet werden. Die Leute, die aber an Jesus Christus glauben, gehen aber oft vor dem Essen, am Abend des 24., in die Kirche.

Dann kommt das Essen. Viele Franzosen, die genug Geld dafür haben, geniessen ein Stück „foie gras“ als Vorspeise. Das „foie gras“ ist wörtlich eine fettige Leber, die aus einer Gans oder einer Ente kommt. Um dieses Luxusprodukt zu machen, muss man das Tier mästen. Das bedeutet, dass es zu viel Essen bekommen muss, selbst wenn es satt ist. Dafür muss man gewalttätig sein. Diese Leber schmeckt also sehr gut, aber wird nicht von Tierfreunden gemocht. Als Hauptspeise bekommt man oft eine Gans oder eine Ente mit Maronen. Als Nachtisch isst man einen Kuchen, das „buche“ (auf deutsch „Holzscheit“) genannt wird. Zwischen der Hauptspeise und dem Nachtisch öffnet man die Geschenke. Für die Kinder, die an den Weihnachtsmann glauben, benutzt man eine Schlauheit, damit sie nicht entdecken, dass eigentlich die Eltern diejenigen sind, die die Geschenke bringen.

Weihnachten verbringt man am häufigsten mit seiner Familie. Da meine Eltern nicht so eine gute Beziehung mit der Familie haben, feiern wir aber Weihnachten mit Freunden, die katholisch, jüdisch oder muslimisch sind. An diesem Tag spielt für uns die Religion keine Rolle. Nun ist wichtig ein leckeres Essen mit den Leuten, die am wichtigsten für uns sind, zu verbringen. Weihnachten bedeutet also für uns Teilen, Gastlichkeit, Liebe… ob man an Gott glaubt oder nicht, ob man christlich ist oder nicht: man kann sich an diesem Tag an den gleichen Tisch setzen und etwas zusammen genießen.“

Kommentieren im IIK Düsselblog

Dienstag, den 4. Dezember 2007

Ab sofort besteht die Möglichkeit, die Beiträge im IIK Düsselblog zu kommentieren. Eine Registrierung ist dazu nicht notwendig, ausreichend ist die Angabe eines Namens und einer gültigen E-Mail-Adresse, die aber im Kommentar nicht angezeigt wird.

Viel Spaß beim Kommentieren wünscht

Kim Kluckhohn
-Pädagogischer Leiter DaF-

Ankündigung:

Montag, den 26. November 2007

IIK IntensivkursVom 26. November bis zum 4. Dezember werden die IIK-Podcasts Nr. 9 bis Nr. 15 veröffentlicht, die im Rahmen des Unterrichts der Stufen 9 und 10 (C1) im November entstanden sind. Aufgabe der Schüler war es, 10 Fragen zu den Themen Privatleben, Studieren, Beruf, Politik, Umwelt, Medien, Deutschland, Sport, Moral und Zukunft zu erstellen und im Anschluss daran ein Partner-Interview zu führen. Das Interview sollte als Grundlage für ein spannendes Portrait des Interview-Partners dienen.
Die Ergebnisse dieses von den Schülern von der Entwicklung der Fragen bis zum Produzieren des Podacasts selbstständig durchgeführten Projektes sind ab dem 26. November täglich auf www.iik-duesseldorf.de/blog zu hören.

Kim Kluckhohn
-Pädagogischer Leiter DaF-

Ankündigung:

Freitag, den 16. November 2007

Im Dezember startet ein neuer Podcast-Workshop. Es wird sich alles um das Thema „Weihnachten“ drehen. Die fertigen Podcasts werden voraussichtlich Ende Dezember oder Anfang Januar online gestellt.

Kim Kluckhohn
-Pädagogischer Leiter DaF-

Literarische Reise am Wochenende

Donnerstag, den 18. Oktober 2007

von Nadia Meroni

…nach langen Überlegungen entschloss sie sich diese Reise am folgenden Wochenende zu machen, um ihn dort nach langer Zeit wieder zu treffen. Wie am Telefon abgemacht, nahm sie am nächsten Morgen den Zug und fuhr dorthin, wo sie sich treffen sollten. Während der ganzen Reise dachte sie darüber nach, wie ihre Begegnung sein würde und wie sie die folgenden Tage zusammen verbracht hätten. Mit diesen Gedanken kam sie schon schell ans Ziel und ihre Aufregung war zu diesem Zeitpunkt sehr bemerkbar. Trotzdem versuchte sie ganz natürlich und ruhig zu bleiben, stieg aus dem Zug und schaute sich langsam nach ihm um. Ihre Blicke trafen sich auf einmal unter den vielen Leuten, sie näherten sich gegenseitig und konnten sich endlich begrüßen und umarmen. Ein schönes Gefühl kam plötzlich über sie, so dass es in diesem Moment nichts Besseres geben konnte. Nach einer Weile gingen die beiden zum Auto während sie ununterbrochen über ihre Pläne für den Tag und vergangene Ereignisse miteinander sprachen.

So fuhr das Auto von Deutschland über die Französische Grenze nach Colmar, der nächsten kleinen Stadt auf dem Weg nach Straßburg, wohin sie in den kommende Tagen fahren würden.

Aus dem Fahrzeug beobachtete sie die schöne Landschaft, die sie durchquerten: zuerst die bergige Landschaft, gefolgt von der großen Ebene des Flusses und noch nach weiteren Kilometern die milde hügelige Landschaft der elsässischen Weingebiete, die mit einer goldenen und rötlichen Farbe gefärbt waren. Alle diese weiten Gebiete waren ab und zu nur von wenigen kleinen malerischen Dörfer unterbrochen, die so gut in die Landschaft hineinpassten, dass sie sehr angenehm zu sehen waren. Sie fühlte sich besonders gut, während sie durch die kleinen Gassen spazierte, die mit farbigen Häusern und vielen Blumen verziert waren und einen gemischten Geruch nach Blüten und Herbstdüften in der Luft verbreiteten.

So sahen viele Dörfer aus, die die beiden auf ihrem Weg besichtigten. Sie verbrachten wenige, aber sehr fröhliche Tagen in der entspannende Landschaft und Stimmung dieses Teils von Frankreich, weit von den Gedanken des Alltags, bis der Tag kam, dass sie wieder ihren eigenen Weg gehen mussten.

Die große Gruppe im Cafe Luisana!!!

Donnerstag, den 18. Oktober 2007

von Aneta Uncevska

Die Bild Zeitung, Freitag, 12.10.2007

Am Freitag, 12.10 2007, hat im Cafe Luisana in der Altstadt von Düsseldorf ein internationales Treffen stattgefunden. Eine Gruppe von ganz jungen Leuten ist von unserem Mitarbeiter bemerkt worden. Die Frauen, hübsch und energievoll, haben fast alle Blicke auf sich gezogen. Und die Männer, die sie begleitet haben, gingen mit erhobenem Kopf.

Wegen der ihrer sprachlichen Fähigkeit war es offenbar, dass sie noch eine Masse von Ausländern sind.
Man konnte ein ungewöhnlich süßes Deutsch hören. Aber die Sprache der Freundschaft und der Zusammenheit kennt keine Regeln.
Etwas, was spürbar war, waren Ihre lächelnden Gesichter. Die Laune war besonders gut und der populäre Satz „Noch ein Bier bitte“ wurde sehr oft gesagt. „Endlich Freitag, gehen wir später in die Disko?“ hörte man…

Tatsächlich sind sie Studierende und besuchen Deutschkurs, der jeden Tag von 9 Uhr morgens bis 13 Uhr nachmittags dauert. Deshalb haben sie sich entschieden, einen spanennden Abend zu erleben.
Alle von verschiedenen Stufen und aus unterschiedlichen Ländern, aber mit dem gleichen Ziel…ihre Deutschkenntnise in Deutschland, wo die Deutsche Sprache entwickelt ist, zu verbessern. Einfach unglaublich aber wahr.

Wenn Sie mehr über diese tollen Leute wissen wollen, bewerben sie sich beim IIK und seien Sie ein Teil von ihnen oder kaufen sie unsere Zeitung nächste Woche und lesen Sie einfach weiter…

Volksfest, jetzt und „JEIN“?

Donnerstag, den 18. Oktober 2007

von Geet Va Khosla

Die zweite Woche in der Uni und dieser Kurs war wirklich besser als der erste. Jetzt bin ich bequemer in Düsseldorf und habe auch mehr Erfahrungen: die meisten sind wirklich toll. Wie viele Montage war dieser Montag auch wirklich schwierig, weil ich am Wochenende in Stutgart war. Ich habe eine Freundin in der Nähe von Stutgart und ich habe mich mit ihr getroffen. Wir haben „das Volksfest“ besucht, es ist das zweitgrößte Fest in der Welt nach dem Oktoberfest in München. Es gab weniger Bier aber ganz viele Karussells, Essen, Leute, und wir hatten ganz viel Spaß. Es gab auch einige Männer und Frauen, die traditionelle süddeutsche Kleider getragen haben. Sie waren sehr schön und vermittelten etwas von Baden-Württemberg. Alles in allem war es aufregend – ich habe zu viel getrunken, gegessen, Spaß gehabt, und jetzt muss ich in den Zug zurück nach Düsseldorf steigen.

Die Klassen waren auch besser. Wir lernten über das Passiv, Konjunktiv 2, wann wir das Präteritum benutzen, die Feste, die die Leute in Deutschland feiern, und „JEIN“. Als ich das erste Mal dieses Wort in meiner Klasse gehört habe, war es wirklich lustig und komisch. Unser Lehrer hat es gesagt, als ich etwas über die Gründe, ein Feuerwerk zu machen, gesagt habe. Ich denke, dass es etwas zwischen Ja (total richtig) und Nein(komplett falsch) bedeutet. Es war lustig und vielleicht nötig in einer Grammatik-Stunde.

Meine zweite Woche war bequemer, und ich habe ganz viel über Deutschland gelernt. Zum Beispiel: ein Bier ist nur genug für Leute unter 14 Jahre, ältere Leute brauchen mehr Bier. Diese Woche hatte ganz viele Überraschungen und abschließend möchte ich sagen: Alles Klar!

Freizeitprogramm

Donnerstag, den 11. Oktober 2007

von Lidia Piechocka und Ira Savkiv

Hallo!

Wir heiβen Lidia und Ira, und wir sind in der 6. Stufe bei IIK Sprachkurs.
Wir sind schon seit einer Woche in Düsseldorf und wir können euch kleine Weisungen über die Freizeit geben.
Wenn ihr die Sprachkurse beim IIK besucht, und ihr seid zum ersten Mal hier und kennt niemanden, aber ihr habt Lust, Leute zu treffen, und etwas über Deutschland zu erfahren…dann ist die beste Lösung, zum Stammtisch zu gehen!
Seid ihr neugierig was Stammtisch bedeutet, wenn ja, dann können wir euch das erzählen.

Stammtisch – 1.10.2007 – Düsseldorf – O’Reillys!!!

So, zuerst was ist der Stammtisch? …das ist eine Einführungsparty, wo ihr andere Studenten vom IIK kennenlernen könnt. Es ist auch eine gute Möglichkeit ein Bier zu trinken. Besonders empfehlen wir euch das in Düsseldorf hergestellte Altbier. Es ist wirklich super lecker, aber trinkt nicht zu viel, weil das gefährlich sein kann!
Unser erster Stammtisch geschah im O’Reillys, der ein toller Irish Pub in der Altstadt ist. Wir sind mit Verspätung gekommen…und das war gut, weil die Leute schon sehr fröhlich waren und alle Grenzen waren schon vorbei! Wir haben mit vielen Leute gesprochen, viele Witze aus der ganzen Welt gehört und uns für die nächsten Treffen verabredet. Wir hoffen das ihr jetzt Lust habt, zum nächsten Stammtich gehen, und vielleicht sehen wir uns dort.

Bis bald!

IIK-Alltag

Donnerstag, den 11. Oktober 2007

von Nadia Meroni

Seit wenigen Tagen hat Kurs 10 für mich begonnen, deshalb ist für mich beim IIK fast alles gleich wie im letzten Monat. Ich bin seit Anfang September am IIK und der große Unterschied zu diesem Kursbeginn ist, dass ich schon die Uni, die Lehrer, die Umgebung kannte. Im neuen Kurs gibt es viele neue Mitschüler aus sehr unterschiedlichen Ländern wie z.B. China, Taiwan, Peru und relativ wenige, die aus Europäischen Länder kommen. Viele von ihnen sind schon seit längerer Zeit in Deutschland oder beim IIK und kennen sich auch allgemein besser mit dem Uni-Alltagsleben und mit der Stadt aus. Das kann man gut auch am Vormittag merken, wenn einige Mädchen erst nach einer Weile zum Unterricht kommen und an ihrem Aussehen oder an ihrer Stimmung erkennt man, was sie den Abend zuvor gemacht haben…

Unser Lehrer Olav versucht uns alle mit Hörverstehen mit Liedern, Leseverstehen und natürlich mit seinen witzigen Sprüchen wieder aufzuwecken. Damit wir ein bisschen Interesse für Grammatik zeigen, behauptet er „Grammatik sei sexy“ oder während dem Teil „Sprechen“ oder Hausaufgaben korrigieren wirft er einen Ball namens „Diego“ von einem zum anderen.

Eine gute Gelegenheit, meine neuen Mitschüler aber auch andere Leute vom IIK kennen zu lernen, ist der Stammtisch-Abend im Pub O´Reillys in der Altstadt. Das findet normalerweise einmal im Monat statt und zwar kurz nach Beginn der neuen IIK-Kurse. Letzten Dienstag waren alle Leute mir unbekannt, trotzdem habe ich einige sehr sympathische und lustige Jungen aus China kennen gelernt und mit ihnen einen schönen Abend verbracht. Glücklicherweise war der Tag danach Feiertag (3. Oktober), so konnten alle Studenten schön den Abend genießen und den nächsten Tag lange ausschlafen! An diesem Tag eben war hier in Düsseldorf nichts Besonderes los und das hat mich ein bisschen erstaunt, weil ich gehört habe, die Deutschen und besonders die Leute aus den Rhein-Gebieten seien sehr feierlich und jeder Anlass sei für sie eine gute Gelegenheit zu feiern. Auf jeden Fall waren am Nachmittag ganz viele Leute bummeln und spazieren in der Stadt und in den Stadtgärten und haben den warmen sonnigen Tag genossen.

Der erste Eindruck

Donnerstag, den 11. Oktober 2007

von Geet Va Khosla

Das ist mein erstes Mal in Deutschland und ehrlich gesagt war es wirklich schwierig diese neue Stadt zu verstehen, aber ich hatte ganz viel Hilfe. Die Gastfamilie ist toll, sie haben mir ganz viel erklärt über Düsseldorf, die Universität, und sie haben wichtige Rat gegeben. Der erste Tag war nicht so einfach, weil natürlich es ganz viele Fragen gab, und es war auch schwer die Klassenzimmer zu finden. Endlich wenn ich es gefunden hatte, gab es niemand, nur mich, den Lehrer und zwei andere Studenten.

Nach ungefähr einer halben Stunde hat die Klasse endlich begonnen. Der Lehrer war und ist noch wirklich toll und lustig. Ich fühle ich kann wirklich besser lernen, wenn die Klasse lustig ist. Wenn wir Spaß haben, müssen wir natürlich lernen und wollen morgen zurück in die Klasse kommen. Außer der Klasse die Umwelt in Düsseldorf ist sehr gut, um mein Deutsch zu verbessern. Die Altstadt ist wunderbar, es gibt ganz viele Möglichkeiten, um sehr gut zu essen. Von Deutsche bis Türkische Essen, und für mich ist das Wichtigste, dass ich immer Deutsch sprechen kann.

Ich liebe auch Sport zu treiben und ich habe gedacht könnte ich hier Sport treiben? Ja, es gibt ASTA. Es ist eine Studenten Organisation, und hier kann man Informationen über Sport in der Uni bekommen, und sie erklären andere Sachen in der Uni. Ich habe das erste Mal am Donnerstag mit den Basketballspielern der Uni gespielt, und es war wirklich toll. Es gab andere neue Leute, deshalb war es ein Chance, andere Studenten von der Uni kennenzulernen.

Alles in allem war die erste Woche sehr gut für mein Deutsch und nach den Erfahrungen in der Stadt, in der Uni, und mit den Leuten fühle ich bequemer, und ich bin bereit.

Alles Gute!

Das ganze Leben besteht aus Lernen…

Donnerstag, den 11. Oktober 2007

von Aneta Uncevska

„Man lernt aus seinen Fehlern“ war mein Motivationssatz, um mein Deutsch zu verbessern. Nach Düsseldorf zu fliegen und an diesem Kurs teilzunehmen, bedeutete für mich etwas Besonderes, ein Ziel, das ich erlangen wollte. Aber um mein Ziel zu verwirklichen, hat mir das Institut für Internationale Kommunikation – IIK geholfen. Aus diesem Grund bin ich jetzt hier und besuche Stufe 7.

Als ich in Deutschland angekommen bin, hatte ich erst die Gelegenheit, dieses schöne Land aus einer anderen Sicht zu sehen. Für mich, ein Mädchen aus Mazedonien, war es nicht so schwer, mich an deutsche Kultur und Sprache zu gewöhnen. Diese Zeit von 5 Wochen, hat mir ausgesprochen viel gebracht.

Die Lehrerinnen, die uns einen warmen Empfang bereitet hatten, hatten sich immer natürlich benommen. Mit einer großen Ungeduld wartete ich auf jeden Morgen…

Die Stimmung während des Unterrichts hat die Kulmination erreicht. Tatsächlich hat von Anfang an alles schon überaus gut geklappt.

Noch etwas, was unsere Zeit in Düsseldorf noch interessanter macht, sind die  Exkursionen nach Köln, Amsterdam, Brüssel, die regelmäßig von ganz vielen Leuten  besucht werden. Übrigens: ich war und ich bin noch begeistert von unserem Aufenthalt hier. Man kann sich immer wohl fühlen und neue Erfahrungen erleben. In dem Land der Möglichkeiten, wo Deutsch etwas Alltägliches ist, können wir wirklich ungewöhnlich gut die Sprache lernen.

Jeder entscheidet für sich selbst, welchem Weg er folgen wird…

Stammtisch

Donnerstag, den 11. Oktober 2007

von Yuting Huang

Das ist eine gute Chance um neuen Freunden zu treffen. Ich kann viele Leute aus andere Kurs kennen lernen. Diese Leute sind Lehrer oder Lehrerinnen und Studenten oder Studentinnen am IIK. Alle Studenten und Studentinnen kommen aus andere Länder. Beim Stammtisch trinken wir Bier und schwatzen. Wir können über viele Sachen sprechen, z.B. Unterricht, Erlebnisse und Leben in Düsseldorf oder die Exkursionen in andere Städte. Manchmal können wir über Politik, Sport, und Lebenmode aus andere Länder sprechen.

Der Stammtisch ist in der irische sportliche Bar, wo wir Fußball oder andere Sportarten sehen können. Die Leute schreien, weil ihr Lieblingsteam Punkt gewonnen haben. Das ist sehr interessant.

Ich bin glücklich, weil ich am IIK Deutsch lerne.

Donnerstag, den 11. Oktober 2007

von Amer Awwad

Ich bin Amer Awwad, ich bin erst seit 2 Wochen in Deutschland. Zuerst habe ich den Einstufungstest gemacht, und jetzt bin ich in Stufe 4.

Am ersten Tag habe ich meine Mitschüler kennen gelernt, sie sind sehr freundlich, dann habe ich Leute in anderen Stufen kennen gelernt durch den Stammtisch am ersten Dienstag.

Ich habe zwei Lehrer, Anna und Christoph, sie sind sehr schöne und nette Menschen.

Am IIK gibt es viele Aktivitaten zum Beispiel der Stammtisch, Video Abend (es ist ein Abend wenn wir treffen und einen Film zusammen sehen) und reisen nach viele Plätze. Auch kann ich das Internet immer benutzen, und es ist kostenlos.
Düsseldorf ist eine schöne Stadt, und man kann viele Dinge am Wochenende machen. Aber Bier trinken am Rhein in der Altstadt ist für mich am besten.

Es ist mein erstes Mal in Düsseldorf, und natürlich habe ich Schwierigkeiten. Die Leute sprechen sehr schnell, das Wetter ist kalt, neue Haus, neue Leben ohne meine Familie und meine Freunde, aber jetzt kann ich ein bischen diese Schwierigkeiten überwinden.