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Deutschland – Und wie wäre es, wenn…

Donnerstag, den 6. November 2008

von Rehana Hassan Ali, Bruna Vontobel und Cyrus Cummins

Dieser Text ist im IIK-Wiki (kooperatives Schreiben) zum Thema „Du schreibst Geschichte“ entstanden.

Die Geschichte wurde und wird immer noch durch Taten geschrieben, die entweder erfolgreich waren oder nicht. Einige Personen erreichen Prominenz wegen ihrer Heldentaten, während andere einfach von uns vergessen werden, weil ihre Ziele nicht den erfolgreich waren. Aber wie wäre es, wenn diese Ideen geglückt wären oder wenn die Personen eine neue Chance bekommen hätten?

Die deutsche Geschichte ist voll von Beispielen, besonders während der 30er und 40er-Jahre aufgrund des zweiten Weltkriegs, die den Lauf der Weltgeschichte hätten verändern können. Seit dem Jahr 1924 stellt Adolf Hitler durch sein Buch „Mein Kampf“ Vorurteile gegen Juden, Homosexuelle, Kommunisten usw. und die Theorie des Lebensraums der Arier dar. Ein paar Jahre später hatte er wegen der ökonomischen Krise, Arbeitslosigkeit und der Niederlage im ersten Weltkrieg die Moglichkeit, eine autoritäre Regierung zu stellen. Als Führer arbeitete Hitler von 1934 bis 1939 ohne den französichen und englischen Widerstand und eroberte Regionen außerhalb Deutschlands. Allerdings reagierten die Franzosen und Engländer bei dem deutschen Angriff auf Polen im September 1939 und kündigten damit den zweiten Weltkrieg an. Forscher bestätigen, dass 42 Attentate gegen Hitler geplant oder sogar durchgefürt wurden, leider alle ohne Erfolg. Beispielsweise hat im November 1939 ein Mann, Georg Elser, versucht, Hitler umzubringen. Er stellte eine Bombe in einen Münchner Bürgerbräukeller, aber sie explodierte 13 Minuten nach der Abfahrt des Führers. Er wollte den Krieg verhindern und warscheinlich wäre es passiert, wenn sein Attentatsversuch geglückt wäre. Aber Hitler überlebte und der Krieg ging weiter. Bis 1943 war das Nazi-Regime souverän und siegreich. Viele Länder wurden von Deutschland erobert und viele Menschen wurden in den Konzentrationslager gefoltert. Die erste nationalsozialistische Niederlage 1943 in Stalingrad veranlasste Oppositionsgruppen, ihre Meinung zu verbreiten und zu verstärken. Ein gutes Beispiel ist die „Weiße Rose“, die Flugblätter gegen die Regierung verteilte. Gleichzeitig fingen Claus Schenk von Stauffenberg und ranghohe Offiziere der Wehrmacht an, die Operation Walküre zu verwirklichen. Dieser Widerstand wurde wegen der Unzufriedenheit einiger Offiziere mit der Kriegsführung geplant. Stauffenberg, der die Hauptrolle spielte, war am Anfang mit der faschistischen Ideologie einverstanden, jedoch enttäuschte ihn die Handlung bezüglich der Juden. Der Misserfolg in Stalingrad zeigte, dass Deutschland auf dem Weg in die komplette Niederlage war und damals dachten die Gegner, dass es Zeit wäre, um einen Putsch zu leiten, um eine neue Regierung einzurichten und um Deutschland vor der russischen Bedrohung zu schützen. Am 20. Juli wurde der Plan ausgeführt. An diesem Tag deponierte Stauffenberg persönlich im Führerhauptquartier, wo eine Versammlung stattfinden sollte, einen Koffer mit einem Sprengkörper, der um genau 12:42 Uhr explodierte. Jedoch überlebte Hitler, weil der Koffer bewegt wurde, da sich Hitler von ihm gestört fühlte.

Was wäre geschehen, wenn Hitler ermordet worden wäre? Was hätte Stauffenberg gemacht? Tatsächlich wäre die Geschichte des Krieges anders verlaufen. Tatsächlisch wäre in den kommenden Jahren auch Deutschland anders gewesen. In Bezug auf das potenzielle Ende des Weltkrieges hätten viele Leben gerettet werden können. Obwohl das Attentat spät eintrat, wurden in den darauf folgenden zwei Jahren Millionen von Menschen getötet. Möglicherweise hätte Stauffenberg eine neue Regierung einsetzen können, die von Deutschen angeführt worden wäre statt von den USA oder der Sowjetunion! Wenn es so passiert wäre, wäre Deutschland wahrscheinlich niemals getrennt worden und es wäre keine Mauer gebaut worden. Dieser Mann hätte vielleicht den Stolz der Deutschen geschützt. Die quälende Schuld und Verantwortung der Bevölkerung wegen der Toten des Krieges hätte kleiner sein können, weil Hitlers Mord das Unverständnis des Volkes für den Völkermord und die übringen Taten der Nazis dargestellt hätte. Die Vorstellung, dass die Juden als ganzes Volk ermordet werden sollten, erschien den Meisten anfangs schon wegen der Ausmaße als wenig glaubhaft. Wenn Hitler mit den Juden ebenso wie mit anderen Ausländern kooperiert hätte, hätte es nur wenige wirtschaftliche Probleme in der Zeit nach dem Weltkrieg gegeben. Im Grunde waren diese Menschen in der wirtschaftlichen Lage, sich durch Handels- und Landwirtschaftsverbesserungen an der Renovierung von völlig zerstörten Gebäuden zu beteiligen.

Aufgrund dieser Hypothesen könnte man zur Überzeugung kommen, dass Deutschland allgemein diesen Schatten des Krieges, unter dem es eine lange Zeit gelitten hat, vermeiden oder wenigstens verblassen hätte können.

Das Leben des Menschen: Eine Geschichte

Donnerstag, den 6. November 2008

von Carlota Pena Castillo

Seit der Existenz des ersten Menschen und im Laufe seines Leben hat er Geschichte geschrieben. Aber was macht ein Mensch, um Geschichte zu schreiben oder was macht er, um in der Geschichte erwähnt zu werden? Haben nur bekannte Menschen Geschichte? Jeder Mensch schreibt seine Geschichte, jeder Mensch hat seine eigene Geschichte und jeder Mensch lebt seine Geschichte, indem er jeden Tag einen Schritt macht oder ein Wort sagt. Nicht nur berühmte Leute haben eine Geschichte, sondern jede Person lebt im Laufe ihres Lebens ihre eigene Geschichte. Selbst wenn eine Person nur einen Tag leben würde, hätte sie ihre persönliche Geschichte. Oder wenn Jemand 20,50 oder 100 Jahre gelebt hat, hat er seine Geschichte, indem sie z.B. an die Kinder und Enkel weitererzählt wird – oder durch Leute, die man in seinem Leben kennen gelernt hat und die sich an einen erinnern.

Alles was man tut, ob Gutes oder Böses, wird Geschichte. Geschichte ist die Summe der Handlungen der Menschen. Indem man etwas bestimmtes tut, ändert man die Geschichte ein bisschen. Deshalb kann sich die Welt z.B. nur verbessern, wenn jeder bei sich anfängt und etwas Gutes tut. Das ist dann nur ein kleiner Schritt, aber alle kleinen Schritte zusammen ändern die Welt und können Geschichte schreiben. Man kann auch sehen, dass es Menschen gibt, die mit dem Ziel leben, Geschichte zu schreiben. Diese Menschen versuchen, ihr Leben zu verändern, oder sie haben ein Vorhaben, um in der Zukunft Geschichte zu schreiben, indem sie etwas Besonderes, Spektakuläres oder Ungewöhnliches machen. Als Konsequenz hat der Mensch den Erfolg, dass man sich an ihn oder an die Situation immer erinnert oder er einfach nur einmal in der Geschichte war. Aber kann ein Mensch tatsächlich im Alltag den Lauf der Geschichte beeinflussen? Wahrscheinlich könnte er es machen, aber nicht aktiv, weil das immer ein Prozess ist und durch diesen Prozess ein Resultat entsteht, z.B. Mutter Teresa, die mit ihrem Leben, das sie führte, Geschichte schrieb, ohne einen Einfluss darauf zu haben. Der Mensch könnte in seinem Alltag die Möglichkeit haben, die Geschichte dadurch zu beeinflussen, dass er sich mit etwas Wichtigem beschäftigt oder durch etwas, das er im Beruf macht, z.B. als Wissenschaftler, Politiker, Religiöser, Erfinder, Philosoph, oder vielleicht als Revolutionär, Terrorist, usw. Aber es hängt davon ab, was er macht und ob er es schafft. Als Beispiele kann man nennen: John F. Kennedy, einer der beliebtesten Präsidenten der USA, bis er bei einer Parade erschossen wurde. Osama Bin Laden, einer der meistgesuchtesten Terroristen. Buddha, der eine der Weltreligionen gegründet hat. Und noch viele andere Persönlichkeiten.

Die Menschen, die etwas Gutes für andere Leute tun, kann man Helden des Alltags nennen, weil sie sich z.B. engagieren (gegen Gewalt, Krieg, Rassismus, Umweltverschmutzung, usw.) oder jeden Tag einen wichtigen Job machen, wie Ärzte, Krankenpfleger, Polizisten, Feuerwehrleute, Lehrer. Oder einfach Personen, die aus Liebe etwas Gutes tun (Mutter, Vater, Kind). Egal, was man tut, wenn es für andere viel bedeutet, es besonders war, es das Herz sehr stark geprägt hat oder es unvergesslich war, ist man für den anderen schon ein „Held“.

Letztlich sollte jeder einfach leben, mit der Hoffnung, dass er später Geschichte schreibt.

Deutsche: Problematisch oder problemlos?

Mittwoch, den 24. September 2008

von Aleksandra Moskal, Yun Xue und Tobias Cummins

Dieser Text ist im IIK-Wiki (kooperatives Schreiben) zum Thema „Interkulturelle Probleme“ entstanden.

Gehören interkulturelle Konflikte zur Vergangenheit oder sind sie noch aktuell? Kommt es einfach zu Missverständnissen zwischen deutschen und ausländischen Studierenden in Deutschland oder betreffen sie nur schlecht ausgebildete und sogar engstirnige Leute? Auf diese und ähnliche Fragen wird hier geantwortet werden.

Bei älteren Leuten sieht es ganz anders aus als bei jüngeren, weil sie einfach teilweise in der Vergangenheit leben. Die Politiker zum Beispiel machen sich Vorwürfe wegen des Zweiten Weltkrieges, sie wollen nicht vergessen, was schon passiert ist und keinen Einfluss auf die gegenwärtigen Verhältnisse haben sollte. Die Jungen dagegen können sich von der Vergangenheit einfacher abgrenzen. Das bedeutet nicht, dass sie Ignoranten sind, sondern dass sie es nicht wollen, dass die alten Konflikte ihr Leben und ihre Welteinschätzung dominieren.

Jedoch gibt es sicherlich auch viele interkulturelle Probleme zwischen gut ausgebildeten Leuten mit unterschiedlichem Kulturhintergrund.

Deutschland ist für Wissenschaft, Pünktlichkeit und natürlich die unendlich vielen Biersorten bekannt. Zumindest von der oberflächlichen Perspektive eines Ausländers aus betrachtet. Natürlich ist diese Aussage weit von der Wahrheit entfernt, aber es gibt trotzdem Spannungen zwischen den Kulturen in Deutschland.

In einer Umfrage zu typischen deutschen Eigenschaften, die unter den Deutschen durchgeführt wurde, nannte der größte Teil der Befragten Zuverlässigkeit, Fleiß, Perfektion, Ordnung und Pünktlichkeit. Es scheint, dass die früher erwähnten charakteristischen Merkmale nicht nur Klischees sind. Was den Deutschen von den Ausländern vorgeworfen wird, nämlich sehr hochnäsig zu sein, kam in dieser Umfrage nicht als Antwort vor. Hinter dieser Hochnäsigkeit versteckt sich jedoch kein Selbstbewusstsein, sondern ganz im Gegenteil Unsicherheit. Aber Ausländer denken, dass die Deutschen, sogar die Studierenden, auf sie herabsehen, weil sie nicht mit ihnen sprechen wollen und sich zurückhalten, während es genauso gut ein Zeichen von fehlendem Selbstbewusstsein sein kann.

Zu Konflikten kommt es, wo viele Leute sind. In einer Institution wie einer Universität findet man diverse Kulturen und Religionen unter der Studentenbevölkerung und deshalb können Probleme entstehen. Die Grenze der „Normalität“ ist sehr unterschiedlich zwischen den verschiedenen Kulturen. Was für eine ethnische Gruppe üblich ist, ist vielleicht für eine andere Gruppe ganz fremd. Nehmen wir als Beispiel den Unterschied zwischen Polygamie und Monogamie. Viele Leute haben für die polygame Kultur kein Verständnis und sind der Meinung, dass dies gegen sämtliche Menschenrechte verstößt, aber für einen Muslim ist das die Realität.

Man könnte vermuten, dass sich durch diese ethnischen, religiösen oder sonstigen Unterschiede Gruppen bilden, die sich gegenseitig abgrenzen. Das ist die schlimmste Situation, in der man sich befinden könnte. In der Realität sind die Unterschiede zwischen Menschen nicht so groß. Durch Globalisierung und das Zusammenkommen unterschiedlicher Kulturen in Deutschland verringern sich diese Unterschiede immer mehr mit der Zeit. Der Schlüssel, wodurch sich diese Probleme vermeiden lassen, ist ganz einfach. Man muss sich informieren. In dieser Welt, in der wir uns jetzt befinden, sollte jeder junger Mensch sich über andere Kulturen informieren. Wenn die Menschen sich informieren würden, könnte man vielleicht mehr Probleme vermeiden und für andere Kulturen Verständnis finden. Natürlich kann man es nicht auf einen Schlag erreichen, dass die Menschen reibungslos miteinander umgehen, aber es wäre ein Schritt in die richtige Richtung.

Interkulturelle Probleme lassen sich eigentlich schwer vermeiden. Durch die zunehmende Globalisierung wird sich die Situation schon verbessern, wenn sich zwei oder mehr Kulturen anstoßen. Andere Länder, andere Sitten. Um interkulturelle Probleme zu vermeiden, muss man sich gegenseitig kennenlernen, und zwar intensiv. Nehmen wir die Situation in Deutschland als Beispiel. Hier wohnen viele Einwanderer aus vielen unterschiedlichen Ländern. Wenn man mit der eigenen Kultur in ein fremdes Land zieht, wird man einen Kulturschock erleben. Zum Beispiel gibt es für einen Chinesen, der in Deutschland wohnt, bestimmt viele Probleme, die wegen der unterschiedlichen Kulturen entstehen.

In Deutschland wird man beispielsweise die anderen nicht nach privaten Sachen fragen, wie z.B. nach dem Alter, Einkommen u.s.w. In China ist es üblich unter Bekannten. Sogar wenn zwei Menschen, die sich gerade neu kennengelernt haben, solche privaten Frage gegenseitig stellen, ist es nicht so schlimm. Wenn ein Chinese einem Deutschen in Deutschland eine solche Frage stellt, wird er natürlich als unhöflich angesehen. Aber das merkt der Chinese vielleicht nicht. Das ist ein interkulturelles Problem im Alltag.

Unterschiedliche Umgehensweisen spiegeln auch die Kulturunterschiede, die oft kulturelle Probleme verursachen, wider. Wenn ein Deutscher einem chinesischen Mädchen vorschlägt, dass die beiden zusammen in die Kneipe gehen könnten, glaubt das chinesische Mädchen nach ihrer Erfahrung in China, dass der Junge für ihr Bier in der Kneipe bezahlen wird. Das Mädchen wird davon enttäuscht sein, dass der Junge nur sein eigenes Bier bezahlt. Das Mädchen wird das für geizig halten. Aber der Junge merkt es nicht, weil er es normal findet. Wenn man in China dem anderen vorschlägt, zusammen in ein Restaurant oder eine Kneipe zu gehen, wird es meistens als Einladung angesehen. Mit jemandem halbe-halbe machen war früher in China sehr selten. Dank der Globalisierung akzeptieren die jungen Leute heutzutage allmählich diese Weise. Aber bei den älteren Chinesen wird diese Weise als unfreundlich und geizig betrachtet, manchmal führt das sogar zum Ende der Freundschaft.

Die Globalisierung macht die ganze Welt klein. Aber in dem Prozess gibt es noch interkulturelle Probleme zu lösen, weil jede Kultur unterschiedlich ist. Um interkulturelle Kommunikation reibungslos ablaufen zu lassen, sollen wir zuerst die anderen Kulturen respektieren, dann gegenseitig tolerant für die Unterschiede sein. Man kann voneinander die Vorteile lernen. Man kann unterschiedliche Kulturen miteinander vermischen, damit alle Nationen eine große glückliche Familie werden.

Es wird immer Missverständnisse zwischen verschiedenen Kulturen geben. Zum größten Teil ist die Ignoranz und Intoleranz von Menschen daran schuld. Jeder Mensch hat die Verantwortung, sich zu informieren, und heutzutage ist es sehr einfach, an Informationen zu kommen. Als Mensch sollte man sich von einer Dritten-Person-Perspektive rational betrachten. Als Ausländer sollte man sich Mühe geben, um sich der Kultur des Landes, in dem man wohnt, anzunähern und nicht erwarten, dass das Land sich anpasst. Als Deutscher sollte man akzeptieren, dass es Ausländer gibt, die in Deutschland wohnen, weil es in der heutigen Zeit normal ist. Der Respekt muss beidseitig sein, so dass sich Ausländer reibungslos integrieren können und sich dadurch das gesamte Volk positiv weiterentwickeln kann.

Werbung – die Stimme des Unterbewusstseins

Mittwoch, den 24. September 2008

von Iris Bardhi, Sang-heui Jeon und Cyrus Cummins

Dieser Text ist im IIK-Wiki (kooperatives Schreiben) zum Thema „Werbung“ entstanden.

„Eine Form, die der kommerziellen Massenkommunikation dient, für den Verkauf eines Produktes oder Dienstes, oder einer Nachricht im Auftrag einer Einrichtung, Organisation, oder Kandidaten für das politische Büro zu fördern – das ist Werbung.”

Marketing und Werbung sind sehr stark miteinander verbunden. Marketing ist Macht, und Werbung ist Verführer. Werbung ist Teil unseres Leben geworden, sie begegnet uns ständig beim Fernsehen, beim Zeitunglesen, beim Busfahren. Im Internet trifft man unvermeidlich auf Werbeanzeigen. Man ärgert sich über die vielen Werbeunterbrechungen während eines Filmes oder darüber, dass in Zeitschriften mehr Werbung zu sehen ist als Artikel.

Wie ist Werbung eigentlich zu Stande gekommen? Vor 2.000 Jahren wurden Angebote von Bäckern und Wirten auf Wände gemeißelt. Im Alten Rom wurden dort auch bestimmte Gesetze, wichtige Neuigkeiten und Warenangebote publiziert. In Europa entstanden daraus dann im Mittelalter sogenannte „Stadtschreier“ bzw. „Stadtschreierinen“. Mit der Zeit wurde Tinte günstig, so dass Handzettel und Plakate die „Schreier“ ersetzten. Im 17. Jahrhundert, als Massenzeitungen aufkamen, wurde Werbung dann durch dieses Medium verbreitet. Mit neuen Entwicklungen verändert sich auch die Werbung – für jede Erfindung, die auf eine Verbreitung von Informationen zielt, wird eine passende Art von Werbung entworfen.

Im 19. Jahrhundert hat Werbung noch eine einfache Form gehabt. Sie bestand aus großen Überschriften, nahm viel Platz ein und beinhaltete Aussagesätze mit vielen Informationen. Aber durch den Einfluss von Edward Bernays, dem Vater der Public Relation, ging die Werbung mehr auf die Psychologie der Konsumenten ein. Zunächst wollten die Marken und Unternehmen eine mehr spirituelle und besondere Bedeutung herausstellen. Edward Bernays hat dann zwischen seinem 30. und 40. Lebensjahr die Erkenntnisse seines Onkels Sigmund Freud genutzt, um die Meinung des Volkes durch die Psychologie des Unterbewusstseins zu manipulieren. Werbung, wie vieles andere, hatte dadurch einen sehr starken Einfluss genommen. Im Vorgrund standen nicht mehr die Produkteigenschaften, sondern die Bedeutung der Marken für den Alltag und die Kultur. Die Existenz des Individualismus wurde dann auch in den Vordergrund gesetzt und die Menschen wurden beeinflusst, Dinge zu kaufen, die ihr Inneres auf das Äußere übertragen. Durch die Verbreitung der Zeitung und die Entwicklung der Medien konnte man nicht nur Kaufwünsche, sondern auch Gefühle und Einstellungen manipulieren. Wir Menschen merken das nicht, es passiert unbewusst.

Im 20. Jahrhundert ist es immer noch so. Heute ist der Einfluss der Werbung sogar stärker. Durch Fernsehen und Internet und die exponentielle Verbreitung dieser Medien gibt es beispielsweise überhaupt nichts Kulturelles mehr, das nicht von Werbung beeinflusst ist. – „Kulturereignisse kommen nicht mehr ohne Sponsoring aus, selbst historische Gebäude wie das Brandenburger Tor werden teilweise mit Konzernwerbegeldern finanziert.“

Durch Werbung versuchen die Unternehmen die Kunden zu beeinflussen. Die Werber versuchen mit allen Mitteln die Aufmerksamkeit der Kunden zu gewinnen. Werbung stellt eine schöne, bunte Welt vor, in der wunderbare Zustände wie Glück, Erfolg oder Beliebtheit mit bestimmten Produkten verknüpft sind. Ein erfolgreiches Unternehmen braucht die passende Werbung. Die Werbung ist wichtig, um den Kunden zu zeigen, welche Vorteile das Produkt bringt.

Werbung wird häufig von vielen Menschen als eine Art Gehirnwäsche dargestellt. Was gut zu funktionieren scheint sind Prominente. Immer wieder sind Schauspieler und andere Promis in der Werbung zu sehen. Davon kann man manipuliert werden, z.B wenn Eva Longoria ihre Haare mit L’Oreal Exellence färbt, denkt man automatisch, die Farbe sei toll. Werbung hat einen großen Einfluss auf unsere Entscheidung, obwohl wir das manchmal nicht verstehen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass in der heutigen Zeit Werbung einen enormen Anteil sowohl bei den audiovisuellen Medien als auch bei den Printmedien einnimmt. Ein beträchtlicher Teil der Medien finanziert sich durch Werbeeinnahmen. War Werbung in vergangener Zeit noch sehr einfach gestrickt, so wird heute für die Produktion von Werbung ein enormer Aufwand betrieben. Werbung arbeitet heute weniger mit Texten als vielmehr mit aussagekräftigen Bildern. Werbung will mittlerweile nicht vordergründig in Erscheinung treten, sondern subtil auf den Konsumenten einwirken. Sie zielt daher auf die Psychologie der Käufer und beeinflusst sie indirekt, indem sie ein bestimmtes Image mit dem beworbenen Produkt zu verbinden versucht. Daher werden in der Werbung oft Ideale und Prominente eingesetzt.

Deutsche: Viel mehr als Bier- und Autohersteller

Mittwoch, den 24. September 2008

von Lidia Codesal Redondo, Anna Pawluk und Klara Svobodova

Dieser Text ist im IIK-Wiki (kooperatives Schreiben) zum Thema „Typisch Deutsch“ entstanden.

Jedes Land hat eine eigene, typische Kultur, die von jedem Außenstehenden anders betrachtet wird. Jede Kultur bezieht sich auf Sprache, Essgewohnheiten, Werte, Religion, Sitten und Bräuche. Jedes Land hat seinen eigenen, typischen Charakter, der sich aus hunderten Jahren unterschiedlicher Erfahrungen gebildet hat. Was ist typisch deutsch?

Im Ausland wird Deutschland vor allem mit Autos, Sauerkraut, Bratwurst, Bier, aber auch mit klassicher Musik, mit Dichtern wie Goethe oder Schiller assoziiert. Außerdem assoziieren viele Menschen Deutschland mit den Stichworten wie „Zweiter Weltkrieg“, „Adolf Hitler“, „Wiedervereinigung“ oder „Berliner Mauer“.

Die Deutschen gelten als pünktlich und zuverlässig. Ausländer halten die Deutschen für fleißig und pedantisch. Die Deutschen legen auch viel Wert auf Sauberkeit und Ordnung. Das sind die typischen, deutschen Eigenschaften.

Sehr typisch ist auch die deutsche Küche. Mit deutschen Gerichten assoziiert man vor allem Bratwurst, Sauerkraut und verschiedene Kartoffelgerichte. Würste sind in den meisten Ländern der Welt gleichbedeutend mit deutscher Küche. Als typisches deutsches Getränk gilt Bier. Die Deutschen trinken viel Bier. Bier ist in allen Teilen Deutschlands sehr beliebt.

Typisch deutsch ist auch das Oktoberfest in München, das eine der größten touristischen Attraktionen in Bayern ist. Für manche Besucher ist dieses Volksfest eine gute Ausrede um viele „Maß“ (1 Liter Bier) zu trinken, sich zu entspannen, sich in schöne Bayerische Kellnerinnen mit typischen Trachten zu verlieben und die ganze Nacht an Tisch zu lachen, zu reden und zu singen. Dagegen ist für Münchner dieses Fest ein wichtiges Ereignis, um Tradition mit Modernität in Verbindung zu bringen. Während das Oktoberfests findet eine riesige Kirmes mit vielen Attraktionen und Fahrgeschäften (Eisladen, Imbiss, Spielzeugladen, Tombola, usw.) statt.

Aber wenn man an Bayern denkt, kommen den meisten Ausländern nur zwei Sachen in den Kopf: F.C. Bayern (d.h. Fußball) und der multinationale pharmazeutische Konzern „Bayer“, auch wenn der seinen Sitz eigentlich in NRW und mit dem Bundesland Bayern nichts zu tun hat. Deshalb gelten die Deutschen als große Fußballfans sowie als effiziente Geschäftsleute. Das Bundesland Bayern gilt auch als eines der meist entwickelten Bundesländer in Deutschland. Die Zufriedenheit und Arbeitsamkeit spiegeln sich in jedem Bayern. Die Leute dort sind auch sehr stolz auf ihre Wurzeln und sie lieben es, sie zu zeigen. Die typische Lederhose tragen sie nicht nur in der Zeit der Bräuche und Feste, sondern auch im Alltag.

Ein anderes typisches Symbol der deutschen Kultur ist der „Stammtisch“. In Deutschland ist dieses „Stammtreffen“ sehr verbreitet und beliebt. Die Deutschen treffen sich regelmäßig und sehr oft in einem Restaurant, einer Bar oder einfach in einer Kneipe, um mit Leuten aus anderen Ländern mit anderen Muttersprachen Kontakt aufzunehmen und andere Sprachen wie französisch, italienisch, spanisch oder japanisch zu üben. Meistens gibt es einen bestimmten Tag in der Woche, an welchem der Stammtisch stattfindet – mindestens einmal pro Monat. Bei diesem Treffen darf natürlich das typische große Glas Bier nicht fehlen. Gute Laune und interkulturelle Beziehungen sind auch erforderlich. Ausländer können auch mit diesem Treffen ihr Deutsch verbessern, Freunde oder andere Landsmänner kennenlernen.

Die Deutschen sind auch berühmt als Reisende; sie reisen gerne, oft und in jedes Land der Welt. Manchmal denkt man, dass die Deutschen schon den Mars besetzt haben! Ein Deutscher fragt dich nach deiner Herkunft und dann erzählt er dir seine eigenen Erfahrungen dort. Manchmal haben sie auch im Ausland gewohnt und haben häufig Familie, Verwandte und Freunde in der ganzen Welt.

Sie lernen auch schneller Fremdwörter und übernehmen gern englische Wörter, auch kombinieren sie sie mit deutschen Begriffen. Nehmen wir z.B. das Wort „Handy“, das Englisch klingt, aber die Englander benutzen dieses Wort eigentlich nicht.

Einerseits werden die Deutschen als romantische Menschen angesehen. Schiller, Goethe oder Wagner sind gute Beispiele dafür. Sie haben Liebe mit Natur in Zusammenhang gebracht. Sie wurden von der klassischen Literatur inspiriert. Die Philosophie spielt ebenso eine wichtige Rolle in der deutschen Kultur und Literatur. Welweit berühmt sind Kant, Nietzsche, Schopenhauer, Karl Marx, Hermann Hesse oder Sigmund Freud. Heutzutage üben ihre Theorien noch einen starken Einfluss auf Geschichte, Politik, Kultur und Gesellschaft aus. Manche Gedanken dieser Philosophen haben sogar die menschliche Geschichte total verändert, wie z.B. die kommunistischen Ideen von Marx oder die Gründung der Psychoanalyse von Freud.

Andererseits hält man die Deutschen für ungeduldig, sogar ein bisschen agressiv. Wenn man zum ersten Mal die deutsche Sprache hört, denkt man daran, dass sie nur Befehle geben. Dann gelten viele Deutsche auch als unflexibel, streng und unfreundlich. Wenn man Deutschland besucht, erfährt man aber oft das Gegenteil. Die meisten Deutschen sind höflich und vertrauensvoll. Trotzdem halten viele Menchsche die Deutschen für ein „extremes“ Volk: Deutscher Charakter zeigt sich entweder als gemütlos oder als zu leidenschaftlich.

Die Deutschen lieben nicht nur Autos, sondern auch Natur und Sport. Die Deutschen gelten als ziemlich gute Sportler und große Naturliebhaber, aber diese Liebe findet man ab und zu „außerordentlich“. Sie sind immer bereit für ein großes Abenteuer. Am meisten kann man einen typischen Deutschen mit dem Fahrrad verbinden. In fast allen Gebieten Deutschlands sieht man Kinder und auch Erwachsene, die mit dem Rad in die Schule oder zur Arbeit fahren. Bei vielen Supermärkten, Geschäften und Schulen sieht man Ständer, um das Fahrrad abzustellen. Man kann auch sagen, dass die Deutschen umweltfreundlicher als Leute anderer Länder sind. Bei vielen Familien merkt man auch, dass sie sorgfältig den Abfall sortieren.

Viele Leute assoziieren auch Deutschland mit technischer Präzision. Die deutschen Produkte stehen für Gründlichkeit und Zuverlässigkeit. Ausländer kaufen sehr oft Autos, verschiedene Maschinen, die in Deutschland hergestellt wurden. Das Etikett „Made in Germany“ steht für hohe Qualität und genießt weltweit ein hohes Ansehen.

Abschließend könnte man einen typischen Deutschen beschreiben als einen Menschen mit Fleiß und Arbeitsamkeit, auf den man zählen kann. Ein Mensch, der immer pünktlich ist und immer Zeit für seine Freunde hat, um ein großes Bier beim Stammtisch zu trinken.

Nicht nur die deutsche Wirtschaft ist ein Vorbild für die ganze Welt, sondern auch die deutsche Lebensführung. Nicht umsonst haben sich die Deutschen an erster Stelle der Nationalbeliebheit platziert.

Der Mensch: Eine Gefahr für die Natur

Mittwoch, den 24. September 2008

von Hatice Doganay, Viktoria Gotovkina und Carlota Pena Castillo

Dieser Text ist im IIK-Wiki (kooperatives Schreiben) zum Thema „Mensch und Natur“ entstanden

Der Mensch braucht die Natur , aber die Natur braucht den Menschen nicht. Viele Fragen kann man sich stellen und Gedanken machen. Seit dem ersten Menschen, der auf der Erde gelebt hat, und der durch die Natur überlebt hat, spielt die Natur eine wichtige Rolle für den Menschen. Aber der Mensch hat so viel von der Natur benuzt, dass er davon abhängig wurde und es heutzutage eine unkontrollierte Nutzung gibt. Außerdem ist der Mensch nicht wichtig für die Natur. Die Natur braucht den Menschen nicht, sie könnte sich gut ohne die Hilfe des Menschen entwickeln. Obwohl manche Menschen manchmal die Natur schützen, wie z.B. Greenpeace, könnte die Natur auch alleine zurecht kommen.

Die Industrielle Revolution hatte während der letzten Jahrhunderte eine steigende Urbanisierung und eine immer weiter wachsende Weltbevölkerung zur Folge. Dies ist zu einer großen Bedrohung für die Natur geworden. Menschen benötigen die Natur, um zu leben. Erstens sind sie ein Teil des Ökosystems und gehören zum Kreislauf des Lebens. Deshalb unterliegen sie den Gesetzen der Natur. Aber sie haben ein Bewusstsein und damit erschufen sie für sich selbst eine neue Welt. Mit dieser Eigenheit haben sie sich von den Begrenzungen der Natur losgelöst und jetzt sind sie kein Teil dieses Kreislaufs mehr. Die Menschen haben für ein besseres Leben neue Technologien entwickelt und abhängig von diesen Entwicklungen haben sie gleichzeitig die Natur verändert. In jedem Schritt der Entwicklungen haben sie durch neue Geräte und neue Anwendungen bewirkt, dass manche Spezies verschwanden und die Luft verschmutzt wurde. Die Menschen haben die Bäume gefällt, um neue Häuser zu bauen, weil die Wohnungen, in denen sie seinerzeit gelebt haben, wegen der steigenden Bevölkerungszahl nicht mehr ausreichend für sie waren. Indem sie viele Auto benutzt haben, die schmutzige Gase in die Luft abgaben, haben sie mit der Reinheit der Luft gespielt. Diese und andere Gründe, die wir nicht in diesem Text nannten, haben den Klimawandel verursacht.

Eines der beliebtesten Themen in den Medien heutzutage ist der Klimawandel. Aber was ist der Klimawandel? Kann man fragen: Ist das eine Veränderung des Klimas? Wie kommt das: Wegen der Natur oder den Menschen? Kann man diese Veränderung noch kontrollieren? Die globale Erwärmung, die seit Ende des 19. Jahrhunderts eingetreten ist, wurde von den Klimatologen analysiert. Sie sind zur Entscheidung gelangt, dass die Aktivitäten der Menschen dafür verantwortlich sind. Die Aktivitäten der Menschen verstärken den natürlichen Treibhauseffekt der Erdkugel, dadurch verschlimmern sie die globale Erwärmung. Man kann als diese Aktivitäten die Benutzung fossiler Brennstoffe(z.B Kohle, Erdöl) und das Verschwinden der Wälder nennen.

Sehr häufig hören wir von Hurrikans, Taifunen, Hitzewellen, Überschwemmungen, Unterernährung, Dürren – es kann nicht in Zweifel gezogen werden, dass der Klimawandel begonnen hat. Und die erste Frage, für die sich alle interessieren ist die Frage nach den Ursachen dieser Klimaveränderung? Über die Ursachen sind die Forscher heute überwiegend einig, auch wenn einige Menschen sich weigern, die Ursachen zu sehen. So waren z.B. elf der letzten zwölf Jahre die wärmsten. Als Gründe dieses Prozesses können die folgende Punkte genannt werden:

Treibhausgase. Dieser Begriff bedeutet Gase, die den Treibhauseffekt, oder einfacher zu sagen, die globale Erwärmung verstärken. Zu diesen Gasen gehören unter anderen Kohlendioxid, Methan, Lachgas. Sie haben natürliche Quellen, aber schädlich sind die von Menschen erzeugten Quellen: die Verbrennung von Kohle, Gas, Erdöl und Holz; Viehzucht; Müllhaufen; Stickstoffdüngung usw.

Emissionen, d.h. die Stoffe, die die Umwelt gefährlich verschmutzen. Die größte Quelle ist die globale Industrialisierung.

Abholzung, die dem Klima und den Menschen schadet, weil die Wälder CO2 in Sauerstoff umsetzen.

Natürliche Ursachen, wie z.B. die Aktivität der Sonne und Orbitalvariationen.

Diese Erwärmung hat schlimme Folgen, nicht nur für die Menschen, sondern auch für die Natur. Dürren, Hurrikans und Überschwemmungen werden häufiger und intensiver werden. An erster Stelle kann man sehen, dass es schon Probleme mit der Wasserversorgung gibt, wie z.B. in Australien, Süd-Europa und Afrika. Hinzu kommt, dass in vielen Regionen die Agrarexporte (z.B. von Getreide oder Milch) schrumpfen. Eine weitere Konsequenz ist, dass viele Pflanzen nicht mehr an ihren bisherigen Standorten wachsen können.

Der Meeresspiegel steigt und dadurch werden viele Regionen überflutet. Als Folge wird die Landwirtschaft an der Küste durch Versalzung geschädigt. Durch die Erwärmung könnten auch manche Regenwälder (z.B. Amazonas) vertrocknen und zu Savannen werden, weil die Regenperioden sich verändern können und die Pflanzen empfindlich gegen Trockenheit sind. Für die Menschen hat diese Erwärmung die Verstärkerung vieler Krankheiten, extreme Hungersnöte, Trinkwassermangel und eine immer weiter steigende Sterblichkeit zur Folge.

Gegen diesen Klimawandel und diese kontiniuerliche Umweltzerstörung sind viele Organisationen gegründet worden. Mit dem Ziel, die Umwelt zu schützen, haben sie viele Projekte ins Leben gerufen. Einige diese Projekte sind: Naturschutz, Wälder und Tiere schützen, keine Pestizide in der Landwirschaft,Abfälle richtig sortieren und recyclen, Verkehr und Luftreinhaltung, z.B. Feinstaub senken, Filter verbessern, Kraftstoffverbrauch senken, Energieeffizienz steigern, Energie sparen. Ein Projekt wird in Monaragala auf Sri-Lanka gegründet, hier kommt die Energie nicht aus dem Elektrizitätswerk, sonder aus einer Holzvergaseranlage. Noch ein wichtiges Projekt ist „Umweltpolitik“, da viele wichtige Entscheidungen in der Politik getroffen werden müssen. Und viele Projekte mehr. Allerdings wäre das wichtigste Porjekt, dass alle Menschen sich der Probleme bewusst werden und alle gemeinsam die Umwelt schützen.

Die heutige Klimasituation lässt uns nicht daran zweifeln, dass außer natürlichen Gründen des Klimawandels der Konflikt zwischen den Interessen der Menschen und dem Schutz der Natur eine große Rolle spielt. Was kann man machen, um diesen Konflikt zu lösen? Die Antwort ist „nichts“, wenn die Menschen gleichgültig sind, und „viel“, wenn die Leute sich wirklich um die Umwelt, um das Leben und um die Zukunft Sorgen machen. Die Probleme der Klimaveränderung betreffen uns alle. Ein Mensch kann nicht alles verändern, aber in internationaler, globaler Zusammenarbeit könnten diese Gefahren vielleicht gestoppt werden. Die Staatsregierungen müssen wichtigen Maßnahmen ergreifen (z.B. strenge Umweltschutzgesetze, nationale Umweltschutzprogramme und effektive Projekte). Neben den Politikern kann aber auch jeder von uns etwas tun. Ein einfacher Schritt ist der Versuch, die Nutzung umweltfreundlicher Errungenschaften (Energiesparlampen, FCKW-freie Kühlschränke, CO2-freundliche PKWs usw.) zu erhöhen.

Hoffen wir, dass die Menschen die Probleme, die sie verursacht haben, bald lösen können!

Ankündigung:

Dienstag, den 9. September 2008

Workshop „IIK-Soundslides“: Brauerei Schumacher

Text von Matthias Bürger
(Der August-Workshop wurde von Kerstin Brümmer und Matthias Bürger durchgeführt.)

„Der IIK-Sommerkurs im August hielt eine Besonderheit für unsere Teilnehmer bereit. Im Rahmen eines Kultur-Events blickten wir auf Bier als einen weltweiten kulturellen Gegenstand und entdeckten zahlreiche Neuigkeiten. Die Teilnehmer machten sich zunächst Gedanken um das Thema Bier und konnten in einem kurzen Quiz herausfinden, was sie bereits über das Thema wissen. Von den Ergebnissen waren alle überrascht, oder hättet Ihr gedacht, dass Bier vor 3000 Jahren von Frauen gebraut wurde?
Den Höhepunkt bildete allerdings der Besuch der Brauerei Schumacher, einer typischen Altbier-Brauerei in Düsseldorf. Hier bekamen die Teilnehmer einen Einblick in den gesamten Prozess des Bierbrauens, den einer der von den Teilnehmern produzierten Soundslides genauer erklärt. Und natürlich musste auch ein Glas echtes Düsseldorfer Altbier im typischen Biergarten probiert werden!
Im zweiten Teil wurden die Teilnehmer kreativ und entwarfen eigene Texte zu von ihnen selbst bestimmten Themen. Hier konnten sie ihre Vorstellungen verarbeiten und gleichzeitig ihre Kenntnisse in Grammatik und Aussprache verbessern. Die Soundslides sind das spannende Resultat dieser Stunden im Sprachlabor und decken Neuigkeiten auf, die sogar die Projekt-Leiter erstaunten. Ich danke allen Teilnehmern und Mitorganisatoren für die schöne Erfahrung und die lustigen Stunden, die wir – besonders während der Perfektionierung – hatten. Wir wünschen allen viel Freude beim Zuhören und Zusehen.“

Im Namen des IIK bedanke ich mich ganz herzlich bei Matthias Bürger für dessen tolle Idee und Projekt-Umsetzung, bei Kerstin Brümmer für die spontane und immer herzliche Unterstützung sowie bei Thomas Kempf für die technische Bearbeitung der produzierten Podcasts.

In Kürze erscheinen die im Projekt produzierten IIK-Soundslides Nr. 12 – 14.

Viel Spaß beim Verfolgen der IIK-Soundslides wünscht

Kim Kluckhohn
-Pädagogischer Leiter DaF-

Impressionen zur IIK-Schiffsparty im August

Mittwoch, den 27. August 2008

Am 22. August hat die zweite IIK-Sommer-Schiffsparty stattgefunden. Leider hatten wir auch dieses Mal kein Glück mit dem Wetter, aber nichtsdestotrotz viel Spaß! Hier sind also die Impressionen der zweiten Party und hier geht es noch einmal zur ersten IIK-Schiffsparty…

Ankündigung:

Freitag, den 8. August 2008

Workshop „IIK-Soundslides“

Text von Kerstin Brümmer
(Der Juli-Workshop wurde von Kerstin Brümmer und Ewa Baczynska durchgeführt; die das Projekt initiierende Stadtführung durch Düsseldorf fand unter der Leitung von Thomas Kempf statt.)

„Im Rahmen des IIK-Sommerkurses im Juli führten wir ein Projekt durch, bei dem die Kreativität der Studenten gefordert war.
Dank Thomas bekamen die Studenten zunächst die Gelegenheit, die Stadt Düsseldorf näher kennen zu lernen und hatten dabei das Glück, einen traditionellen Umzug der Schützenvereine und die größte Kirmes am Rhein mitzuerleben. Dort haben wir auch den Tag bei strahlendem Sonnenschein ausklingen lassen, bevor es am folgenden Tag an die Arbeit im Sprachlabor ging.
Die Aufgabe der Studenten bestand darin, Bilder auszuwählen, Geschichten zu schreiben und diese im Anschluss daran als Podcast zu vertonen. Hiervon profitierten nicht nur sie selbst, sondern auch wir, die Tutorinnen Ewa und Kerstin.
Die Abende im Sprachlabor waren – trotz später Stunde – nicht nur sehr produktiv und interessant, sondern auch so amüsant und unterhaltsam, dass die Zeit für alle Beteiligten wie im Flug verging.
Die tollen und vielfältigen Ergebnisse dieser Abende können nun hier bewundert werden.
Viel Spaß dabei!“

Im Namen des IIK bedanke ich mich ganz herzlich bei unseren beiden Praktikantinnen für die herausragende Arbeit und auch bei Thomas, der wie immer bester Laune nicht nur Düsseldorf präsentiert, sondern auch die Beiträge abschließend im Tonstudio geschnitten hat.

Ab der kommenden Woche erscheinen in regelmäßigen Abständen die IIK-Soundslides Nr. 4 – 11.

Viel Spaß beim Verfolgen der IIK-Soundslides wünscht

Kim Kluckhohn
-Pädagogischer Leiter DaF-

Impressionen zur IIK-Schiffsparty

Mittwoch, den 16. Juli 2008

Am 11. Juli hat die erste IIK-Schiffsparty der diesjährigen Sommerkurse stattgefunden. Trotz wechselhaften Wetters ein voller Erfolg! Viel Spaß mit den Impressionen und bis zur nächsten Party im August…

Podcasten – Die Leichtigkeit des Seins…

Mittwoch, den 11. Juni 2008

…nach der Fertigstellung der Podcasts…

…Anastasia

…Miranda

Die fertigen Podcasts von Anastasia und Miranda erscheinen in Kürze im IIK Düsselblog…

Podcasten – Konzentration und harte Arbeit…

Mittwoch, den 11. Juni 2008

…während der Produktion der Podcasts…

Anastasia

Miranda

IIK-Schiffsparty

Dienstag, den 27. Mai 2008

Tanz der Kulturen auf dem Rhein

von Anastasia Tsvetkova

Tagelanges Warten, angeregte Unterhaltung und hartnäckiger Kampf um die Tickets – das hatten die Studenten vom IIK überstehen müssen, bevor sie endlich an Bord des Partyschiffs treten konnten. Die sensationelle Party, die von der IIK-Community schon zum dritten Mal organisiert wurde, hat erfolgreich am 21.05. stattgefunden. Sogar das unvorhersehbare, launische Wetter in Düsseldorf hatte sich nicht gegönnt, den Gästen die Freude zu verderben.

Man muss zugeben, das IIK versuchte seine bis über beide Ohren im Deutschlernen versunkenen Studenten ein bisschen zu lockern und zu verwöhnen. Ein Schlückchen frischer Luft und… kühlem Bierchen wirkte jedenfalls positiv auf die Abwehrkräfte der Studierenden und milderte die deprimierende Universitätsroutine. Kein roter Teppich oder vorgeschriebener Dress-Code, sondern freundliche und lächelnde Gesichter der Kommilitonen, endlose „Hallos“ und „Wie geht’s?“, keine Sorgen um „Der, Die, Das“ – mit anderen Worten, ganz entspannende, unbefangene Atmosphäre der Alma mater!

Den Angekommenen fiel sofort der wunderschöne, bunte Buffettisch auf, der die Kochkunst der Studenten verschiedener Nationalitäten repräsentierte. Traditionelle italienische kalte Pasta, pikante chinesische Klößchen, eine unbekannte Art von japanischem Sushi, ausgeklügelte persische Gerichte, der eher unpassende, aber nicht weniger leckere Zwiebelkuchen – einfach genug, um die Aufmerksamkeit des Publikums fest zu halten und einen tierischen Appetit anzuregen.

Man hörte schon das wachsende Knurren und unkontrollierbare Ausrufen des Hungers; alle konzentrierten sich auf die Dame des Hauses Mareike, die eine Eröffnungsansprache halten musste. Mit Teller und Besteck gewappnet standen alle zum Start des Essen-Marathons bereit und nach Mareikes letztem Wort ging es los! In rekordverdächtiger Zeit verschwanden eine nach der anderen die feinsten Speisen. Wer schon einmal in seinem Leben die ankommende Plage der Heuschrecken gesehen hat, kann sich die Situation besser vorstellen. Das natürliche Bedürfnis ließ sich durch Manieren und solche Begriffe wie „Ladies First!“ nicht aufhalten. Am Ende hatten sich die Gastgeber verrechnet: von Zeit zu Zeit beobachtete man saure Gesichtsausdrücke. Manche hatten sogar keine Möglichkeit, die Gerichte einfach zu riechen. Nächstes Mal sollte man mit dem Essen nicht geizen!

Langsam verwandelte sich das üppige Festmahl in ein amüsierendes Konzertprogramm – ein romantischer Punkt des Abends. Über das unaufhörliche Geschwätz der Studenten erklang der Rhythmus von brasilianischem Bossa Nova. Meine Damen und Herren, einen herzlichen Applaus – Ralf an der Gitarre begleitet vom sinnlichen Saxofon seines Kollegen Uli. Das Repertoire war wirklich auserlesen, aber davon wurden die sich schon in Tanzlaune befindenden Studenten nicht angesteckt. Das ausgelassene Publikum brüllte im Chor „La Bamba“ und eine ratlose Vertreterin der lateinamerikanischen Nationen schloss die Talentschau mit dem beliebten Lied ab. Leider traute sich kein anderer, seine außergewöhnlichen künstlerischen Fähigkeiten an den Tag zu legen.

Auf dem Tanzboden aber ließen sich die Kinder nicht genieren. Zu den Klängen von Salsa und Mamba gingen sie restlos aus sich heraus, jeder nach seinem Stil. Hier erfand man den Tanzkönig aus dem Iran – von Bewunderern umgeben überraschte er sie wieder und wieder mit außergewöhnlichen Tanzschritten. Kunst bringt Gunst!

Im Großen und Ganzen förderten die außergewöhnliche multinationale Atmosphäre, die ungezwungenen Gespräche, bei denen kein Wortschatz fehlte, die leckeren Spezialitäten und das feurige Tanzen vor allem die positiven Äußerungen und trugen zu dem erworbenen guten Ruf des IIK bei. Meine schönen Grüße an die glücklichen Menschen, die die Party nicht versäumten, und Mitgefühl mit denen, die nicht an Bord kommen konnten.

P.S.: Ich danke meinen asiatischen Freundinnen, die ihre Kameras während der ganzen Party nicht aus den Händen gelassen haben, für die wunderbaren Fotos.

Ankündigung:

Dienstag, den 13. Mai 2008

Workshop „IIK Soundslides“

Im Mai ist am IIK ein innovatives Projekt ins Leben gerufen worden, das sich vor allem an die Teilnehmer der IIK-Sommerkurse im Rahmen der Düsseldorfer Sommeruniversität (DSU) richten soll: „IIK Soundslides“. Alles Wissenswerte zu diesem Projekt erfahren Sie im IIK Düsselblog. Die ersten Soundslides werden Ende des Monats erscheinen, weitere im Sommer folgen.
Die Teilnehmer und die Leitung des Instituts für Internationale Kommunikation freuen sich natürlich über reges Feedback.

Viel Spaß mit den demnächst erscheinenden ersten IIK-Soundslides wünscht

Kim Kluckhohn
-Pädagogischer Leiter DaF-

Innovative Geschäftsideen

Freitag, den 2. Mai 2008

(Einleitung von Sven Jakubowski)

Was machen wir nach unserem Studium? Was sind unsere individuellen Fähigkeiten und wie könnten wir diese im Rahmen einer gemeinsamen Geschäftsidee umsetzen und einbringen? – Diese und viele andere Fragen zum Thema „Wünsche und Ideen rund um den Beruf“ haben uns im Unterricht beschäftigt. Wir hätten mit einer Firma für Zeitreisen durch die Geschichte der unterschiedlichsten Länder reisen können, uns dem organisierten Verbrechen in einem neuen Nachtclub anschließen oder gemütlich in einem Café ein Buch lesen können.

Die folgende Idee stammt von Mohamed, Nutchanat und Tunia:

Unsere Geschäftsidee

Wir werden ein Café mit Buchladen, Bibliothek und Internetzugang eröffnen. Unseren Kunden werden wir dort Kuchen und Süßigkeiten anbieten, während sie lesen oder das Internet nutzen.

Um das Projekt zu finanzieren, werden wir einen Kredit bei einer Bank aufnehmen und uns dann nach einem geeigneten Platz in einem Einkaufszentrum umsehen.
Wir werden noch drei Angestellte neben uns haben, aber Nutchanat wird die Leiterin des Cafés sein und die Verantwortung dafür tragen. Tunia wird die Leiterin der Bibliothek und des Buchladens. Ich selbst werde der Projektleiter und bin für den Rest verantwortlich. Als Händler muss ich Mittel und Wege finden an Waren zu kommen, Preise aushandeln und außerdem das ganze Geschäft kontrollieren. Doch Nutchanat muss am Ende dem Kauf der Waren zustimmen. Tunia muss gute Bücher für unsere Kunden finden.

Wenn unser Projekt gut läuft, dann werden wir noch weitere Filialen eröffnen. – Dann werden wir in 10 Jahren reich sein!

Gothics

Freitag, den 4. April 2008

von Kamilla Netolicka

1. Was ist Gothic?

Ein Synonym für Anmut, Schönheit, Grazie, Frieden und Stille, süße Melancholie, düstere Romantik, Ästhetik, Poesie… und das in einer Art und Weise aus längst vergangenen Tagen. Gothic hat nichts mit Satanismus zu tun. Es geht um die Jugendkultur junger Menschen, die einsame, ruhigere, nachdenklichere, ernsthafte, sensible, melancholische, poetische Individualisten sind.

2. Wie ist ihre Kultur?

Sie sind sehr kulturell und gut gebildet. Sie lesen viel, schreiben eigene Gedichte und Prosa, hören Musik und diskutieren mit gleich gesinnten Besuchern. Sie malen oder erstellen selbst ihre Wohnung. Sie unternehmen Ausflüge in Wälder (vor allem im Herbst), alte Kirchen, Burgen, Ruinen und Friedhöfe sind populäre Freizeitinteressen der Gothics. Studien sprechen heute von bis zu 160 000 Anhängern der Gothicszene. Sie symbolisieren, was Neonazis hassen. Sie hassen Gewalt und stattdessen lösen sie ihre Konflikte mit Reden. Die Gothics sind eine Mondkultur inmitten von Sonnenkulturen. Der Mond symbolisiert Sehnsucht und die Zeit seiner Präsenz. Die Nacht bedeutet Stille und Einsamkeit. Sex und Tod, Schwarz und Weiß – diese Widersprüche sind typisch für die Gothic „Schönheit“.

3. Was bedeutet der Tod für Gothics?

Der Tod ist der rote Faden für die gesamte Gothic-Kultur. „Tod und Sterben gehört für mich zum Leben dazu“. Sie wissen, dass sie hier und jetzt leben und ihre Probleme lösen müssen. Sie möchten eine andere Beziehung zum eigenen Tod als andere Menschen, die Angst vor dem Tod haben. Sie akzeptieren den Tod. Die Gothics sind keine „Subkultur des Todes“, die ihre Mitglieder in den Selbstmord treibt.

Der Friedhof: Was bedeutet der Friedhof für Gothics?

Sie gehen auf Friedhöfe, um die Ästhetik zu bewundern, um Ruhe zu finden. Man geht mit ein, zwei Freunden auf den Friedhof, nicht mit einer großen Gruppe, das ist blöd, und setzt sich einfach nur hin und genießt diese Ruhe und die Natur. Das ist einfach schön. Da bist du beim Grunde des Menschen, beim Anfang und beim Ende, das ist friedlich, dein Zuhause. Was ist am Tod so schrecklich? Es gehört doch zum Leben dazu…Manche gehen eigentlich nur alleine auf Friedhöfe.

4. Wie entstand Gothic? (Musik und Literatur)

In der zweiten Hälfte der 90er-Jahre ist Gothics aufgeblüht, aber die Wurzeln sind in den 70er-Jahren. Ihre Ursprünge haben die Gothics in den Ideen des französischen Philosophen Jean Paul Sartre (1905 – 1980), einem Vertreter des Existentialismus. Er und seine Anhänger zogen sich schwarz an und gründeten den „pazifistischen (gewaltfreien) Widerstand gegen die Gesellschaft“.

Die Musik

Die Erfinder ihres Stils sind Musiker, z.B. Robert Smith aus Sussex/Großbritannien. Er gründete die Band The Cure. Die erste Gothic Hymne war von Robert Smith von The Cure „Bela Lugosi´s Dead“. Sie spielten „Selbsmordrock“. Robert Smith hat immer schwarz gefärbte Kleidung getragen und hochtoupierte Haare. Sein Gesicht war totenblass, die Augen schwarz umrandet, die Lippen knallrot gefärbt. Susan Dallion alias Siouxsie Sioux war als Frontfrau der Band Siouxsie. Sie war eine dämonische Punk-Prinzessin. Ein gutes Symbol für Gothics. Sie sangen morbidere, introvertiertere Lieder. Sie mochten Punk und New Wave. Die okkulten Symbole waren für sie typisch. Weitere bekannte Bands waren: Christian Death, Depeche Mode, Joy Division, Fields of the Nephilim, Sisters of Mercy… Die Musik wie Punk und Black Metal ist ein Heilmittel für die depressive Jugend. Kummer und Trauer kann man mit der Musik überwinden. Für viele ist die Musik die beste Therapie: “…,in dem Moment kommt bei mir dann wieder dieser Schalter. Klick! So scheiße geht´s dir nun auch nicht!“

Die Literatur

Dabei spielte die Literatur eine besondere Rolle. Das war die Möglichkeit des Rückzugs vom Alltagslärm der Gesellschaft. In der Literatur könnten sie auf die grundlegenden Fragen des menschlichen Seins eine Antwort finden. Die zentralen Themen waren der Tod und mögliche Welten und Reinkarnationen, mittelalterliche und Religionsgeschichten, nordische Mythen, Runenkunde und Esoterik, Magie und (Neo)Satanismus. Zum Beispiel Hermann Hesse, Friederich Nietzsche, H. P. Lovercraft mit ihre Horrorgeschichten, auch Nikolai Gogol, Feodor Dostojewskij, Existenzialisten wie Jean-Paul Sartre, Albert Camus, der schwarze Romantiker Novalis. Sie haben düstere Geschichten geschrieben. Auch Charles Baudelaire (Die Blumen des Bösen), Bram Stoker (Drakula), Mary Shelley (Frankenstein), Anne Rice (Interview mit einem Vampir) oder Sheridan le Faunu (Carmilla).

5. Wie sehen Gothics aus?

Die Leute tragen schwarze Hosen und schwarze Hemden oder T-Shirts, Bodys, Kleider, Miniröcke, viel Lack, Latex und Leder, Schnallenschuhe, bestrapste Beine…pupillenfarben. Ihre Provokation hatte keine politische Bedeutung, sonder eine ästhetische. Echter Gothicsstill sind barocke Kleider – die Ladys mit Korsett, tiefem Dekollete und weiten Röcken, die Typen mit Jacken und Stiefeln, die an die Kostüme mittelalterlicher Edelleute erinnern sollen. Die Haare können auftoupiert werden, mit zahlreichen Accessoires aus der Satanismus-Szene (Pentagramme, umgedrehte Kreuze, „666“-Symbole) oder aus der SM-Szene (z.B.Intimpiercings). Accessoires sind sehr wichtig für die Gothics. Sie tragen oft erotische Kleidung und Fetischmode.

6. Wie sind sie in der Schule und bei der Arbeit?

Manchmal treffen sie auf Verständnislosigkeit in der Schule, wo sie allein in der Ecke sitzen mögen und spielen mit anderen Mitschülern kaum. Sie sehen aus wie ein Alien aus einer fremden Welt.

7. Woran glauben Sie?

Sie glauben an Reinkarnation. Sie denken, dass unsere sterblichen Körper in der Erde zerfallen, sich mit der Natur vereinen und neues Leben hervorbringen. Sie sind fasziniert von allem Extremen und vor allem von psychischen Situationen. Sie respektieren andere Glaubensbekenntnisse der Menschen. Unter anderem sind sie beschäftigt mit alten heidnischen Kulturen und dem Spätmittelalter wie Inquisition, Hexenprozesse, usw. Sie haben eine kritische Distanz zum institutionalisierten Christentum. Diese Handlung führt sie manchmal in eine Annahme satanischer Doktrinen, aber christliche Dogmen sind immer da. Trotzdem sind sie nicht Satanisten. Sie brauchen keine Rituale zu praktizieren (Tieropferung), sondern Meditationsübungen, auf dem Boden sitzen, Augen schließen, tief einatmen, in sich blicken…

8. Wo treffen sich Gothics?

In den meisten Clubs geht bei den großen Goth-Rock-Hymnen ganz schön die Post ab. Während Alkohol dabei in Strömen fließt, sind Drogen weitgehend tabu. Sie treffen sich in ihren Szene-Clubs, bei speziellen Festen oder bei einem Konzert. Man kann Gothics bei Techno-Raves, HipHop-Jams und anderen lautstarken Ereignis kaum treffen. Auch Sport ist kein beliebtes Ereignis.

Leipzig

Sie treffen sich einmal pro Jahr in Leipzig. Das Wave-Gothik-Treffen hat rund 2 000 Teilnehmern. Die meisten Händler haben Kleidung und Modeaccessoires im Programm, andere bieten Musik, Bücher und andere esoterische Kultsachen (Runen, astrologische Kalender, heilige Steine). Hier gibt es Ketten und Ringe, Kreuze, Piercing und anderen christlichen, heidnischen oder satanistischen Schmuck. Düstere Ornamente sind sehr populär. Es gibt dort viele Kerzenlichter auf Schädeln. Im Internet kann man viele Adressen für „schwarze“ Partys finden, aber auch Webseiten für Mode, Musik und andere Accessoires.

Ein Abenteuer

Dienstag, den 25. März 2008

(Text zum Podcast von Yuting Huang)

Jetzt steht ein Junge auf dem Gipfel nach einer langen Reise durch den Wald. Er hat nichts mitgebracht, außer seinem Fahrrad. Er denkt: „Was soll ich in Zukunft machen? Sollte ich noch weiter reisen? Oder bin ich schon am Ziel?“
Vom Gipfel aus kann er die schöne Sonne und die Wolken anschauen. Er kann noch besser den fantastischen Wald und die Landschaft angucken, die er vorher nicht sehen konnte. Er denkt über ein früheres Abenteuer im Wald nach. Er hatte einmal einen Wasserfall gesehen. Der Wasserfall war wunderschön. Das Wasser schlug auf die Steinplatten auf. Er hat das Rauschen des Wassers gehört. Um weiterzukommen, musste er durch den Wasserfall hindurch gehen. Er hat sein Fahrrad an seinem Körper mit einem Seil festgebunden, um den Wasserfall zu durchqueren. Nachdem er es geschafft hatte, war er totmüde. Er saß unter einem Baum, um sich auszuruhen. In diesem Augenblick kam eine Pythonschlange, deren ganzer Körper in ein goldenes Licht getaucht war. Sie schlängelte sich langsam von einem Baum herab. Als der Junge die Schlange entdeckte, zischte diese große Pythonschlange mit der Zunge nach ihm. Er erschrak sehr. Er traute sich kaum sich umzusehen, während er überlegte, wie er einen Angriff der Schlange abwehren könnte. Gleichzeitig sah er, dass ein Braunbär auf ihn zu kam. Der Junge zitterte und schwitzte und hatte Todesangst. Die Schlange kroch langsam vom Baum, weil sie den Bären witterte. Der große Körper der Pythonschlange war dicker als das Bein des Bärs. Sie wollte den brauen Bär verschlingen. Dann waren die Pythonschlange und der Braunbär in einen Kampf verwickelt. Der Junge beobachtete aufgeregt den Kampf auf Leben und Tod. Während der Bär und die Pythonschlange kämpften, brachte er den Mut auf und floh mit seinem Fahrrad.
Er war über viele Steine und Berge gelaufen, dann hatte er den Weg verloren. In diesem Augenblick war er sehr müde, aber auch sehr fröhlich. Er fand, dass er mutig, neugierig war, und auch, dass er viel gesehen hatte. Obwohl alleine Reisen sehr schwer ist, hatte er diesen Traum zu Reisen seit seiner Kindheit. Je höher er geklettert war, desto mehr hatte er von der Welt erfahren. Diese Erfahrungen auf seiner Reise haben ihm neue Horizonte eröffnet. Er steht auf dem Gipfel des Berges. Seine Reise und sein Leben sind an einem Wendepunkt angekommen. Der Junge denkt: „Mein Leben ist wie eine Reise. Wohin wird es mich jetzt führen.“

Deinen Händen gewidmet

Donnerstag, den 20. März 2008

(Text zum Podcast von Teresa Cabaco)

Deinen Händen gewidmet

Deine warme Abwesenheit

gut, dass du hier bist

Stille und Zärtlichkeit

zerbrechliche Erinnerungen

meine an dich

deine an mich, an uns alle

zerbrechliche Existenz

wie Tränen, deine Hände

wie Liebe

los gelöst, schon vorbei

bitte noch einmal

jeden Tag die Chance, bei null anzufangen

Freundschaft

Dienstag, den 18. März 2008

(Text zum Podcast von Wan Yi)

Ein Brief vom Schweinchen

Mein lieber Freund,

Bitte lass mich dich zum letzten Mal so nennen. Ich bin schon 5 Tage bei dir. Vielleicht weißt du das nicht, aber für mich, diese Zeit ist so glücklich und wichtig, dass ich sie nie vergessen werde. Ich kann mich deutlich an unsere erste Begegung erinnern. Damals war ich so hoffungslos auf dem Markt, aber da warst du und hast mich gekauft. Wenn du mir zulächelst, dann ist meine ganze Welt sonnig! Ich schwöre, ich will alles für dich tun. Um nicht so schmutzig auszusehen, habe ich jeden Tag mehrmals ein Bad genommen. Um nicht so fett auszusehen, treibe ich jeden Tag Sport. Um nicht so dumm auszusehen, lerne ich sogar Rechen! Ich bin ein Schwein,aber für dich, ich liebe es ein Haustier zu werden!
Wie viele Schweine haben schon gesagt, die schöne Zeit ist immer zu kurz? Ich denke eigentlich, wir können immer so glücklich zusammen sein. Aber als du das Messer auf mich gerichtet hast, in diesem Moment sind alle meine süßen Träume zerbrochen. Ich habe alles verstanden. Ein Schwein ist also ein Schwein. Es gibt keine Möglichkeit, eine Freundschaft zwischen Schweinen und Menschen zu knüpfen. Du bist nicht mehr mein Freund. Hier zu bleiben ist nur eine Sackgasse. Obwohl ich die Familie so stark liebe, bitte verstehe mein Weglaufen, ohne Tschüss zu sagen.

Dein Schweinchen

Ein Brief vom Menschen

Mein dummes Schweinchen,

Als ich deinen Brief sah, konnte ich darüber nur lachen. Du glaubst doch tatsächlich an die Freundschaft zwischen Schwein und Mensch! Das ist zu lustig und kindisch!
In deinem letzten Brief hast du geschrieben, dass ich dir auf dem Markt Hoffnung gegeben habe. Du mir auch. Du lässt mich auch die Hoffnung sehen, aber nur wegen deiner sexy Figur, deinem frischen Aussehen und deinen großen fetten Ohren! Weißt du,wie viel ich für dich bezahlt habe? Jetzt möchtest du mich verlassen. Du machst mich traurig!
Ich habe schon alles für dich gegeben, ein großes Einzelschlafzimmer, ein modernes Badzimmer und auch leckeres Essen. Aber du wirst Tag für Tag dünner und dünner! Ich weiß nicht, warum du jeden Tag ohne Pause spazieren gehst! Wenn du ein guter Freund bist, komm schnell zurück, sonst töte ich dich gleich!

Dein Freund

Die Sehnsucht

Donnerstag, den 13. März 2008

(Text zum Podcast von Hsiang Tzu Chang)

Die Zeit vergeht wie im Flug.

Wir sind seit einem Monat getrennt.

Ich sitze auf dem Bett und lese den Brief, den du mir geschrieben hast.

Ich kann vor Kummer nicht schlafen.

Ich erinnere mich an alles, was wir gehabt haben,
an alle Orte, wohin wir gegangen sind.

Du hast mir Dinge gesagt, die für immer sind.

Aber mit der Trennung nimmt alles ein Ende.

Jetzt vermisse ich dich sehr. Ich denke, ob auch du mich vermisst?