Archiv der Kategorie ‘Weblog‘

Fernsehbericht über die IIK Sommerkurse

Mittwoch, den 1. September 2010

Hier ein Fernsehbericht über die IIK DaF-Sommerkurse. Deutsche Welle TV war im Juli bei uns und hat einen unserer Teilnehmer porträtiert. Schaut euch den Beitrag hier an und entdeckt das eine oder andere bekannte Gesicht!

Viele Grüße,
euer IIK-Team

Stammtisch

Freitag, den 7. August 2009

Gestern konnten wir nach der Stadtführung unsere Studenten in die deutsche Tradition des Stammtisches einführen.  Dafür haben wir den ältesten Biergarten Berlins, den Berliner Prater gewählt.
Morgen steht Potsdam auf dem Programm. Es bleibt bewegt!

Johanna Riebesehl
– Office Team Berlin –

Donnerstag, den 6. August 2009

Unsere 42 Kursteilnehmer hier in Berlin kommen aus insgesamt 14 Ländern: Polen, Russland, Lettland, Kroatien, Spanien, Italien, Griechenland, Türkei, Frankreich, Mexiko, Taiwan, Hong Kong, den USA und den Niederlanden.
Inzwischen haben alle den Einstufungstest abgelegt, so dass wir die Klassen entsprechend des aktuellen Leistungsstandes unserer Teilnehmer bilden konnten. Insgesamt haben wir vier Klassen und unterrichten nach dem Europäischen Referenzrahmen für Sprachen die Niveaustufen A1 bis B2.

Für heute stehen noch eine gemeinsame Stadtführung und der erste gemeinsame Stammtisch auf dem Programm.

Johanna Riebesehl
– Office Team Berlin –

Berlin: Here we are!

Sonntag, den 2. August 2009

Nach und nach treffen unsere Teilnehmer ein.

Viele sind erschöpft und müde durch die verlängerte Anreise. Der Radscheibenbruch vom 1. Mai in Kaulsdorf hat die Berliner Verkehrsgesellschaft dazu veranlasst,  bei zunächst 260 Viertelzügen der Flotte 520 Räder der führenden Achsen auszutauschen. Dadurch kommt es zu starken Beeinträchtigungen, die auch durch den Ersatzverkehr nicht ausreichend aufgefangen werden können.
Und doch: Alle Teilnehmer sind glücklich und froh darüber, dass es nun endlich los geht.

Berlin: Here we are!

Johanna Riebesehl
– Office Team Berlin –

Angekommen

Samstag, den 1. August 2009

Inzwischen sind wir in Berlin angekommen und konnten im Studentenwohnheim Victor Jara in Biesdorf unser Lager aufschlagen.

Das heutige Studentenwohnheim war ursprünglich als Studentenstadt geplant. Nach Fertigstellung und Eröffnung von Haus I zogen am 3. September 1953 die ersten Studenten ein. 1954 folgte die Eröffnung von Haus II. Aufgrund fehlender finanzieller Mittel blieben diese beiden Häuser die Einzigen. Heute bietet das Wohnheim Platz für 624 Studenten. Gut 50 Appartements mit Küche und Bad werden wir davon im August belegen.

Johanna Riebesehl
– Office Team Berlin –

Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin!

Mittwoch, den 29. Juli 2009

Lang erwartet, ersehnt, erhofft… nun ist endlich so weit. Berlin wir kommen!
Montag beginnt der 1. Sommerkurs in Berlin!

Johanna Riebesehl
– Office Team Berlin –

Ankündigung: Veröffentlichungstermin „Podcasts im Sprachunterricht“

Donnerstag, den 9. Juli 2009

Im August erscheint der Titel „Podcasts im Sprachunterricht am Beispiel Deutsch“ im Langenscheidt-Verlag. Das Buch führt in den Umgang mit Podcasts im Fremdsprachenunterricht ein und informiert über Begriffsbestimmung, technische Voraussetzungen, Empfang und Download von Podcasts, Gründe für den Einsatz von Podcasts sowie Anwendungsmöglichkeiten und stellt für den DaF-Unterricht konzipierte bzw. geeignete Radio- und Video-Podcasts (ab Niveau B1) vor.

Nähere Informationen zum Titel erfahren Sie hier.

Kim Kluckhohn
-Pädagogischer Leiter DaF-

Ankündigung:

Freitag, den 19. Juni 2009

Workshop „IIK Exklusiv: Geo-Tag-Workshop“

Text von Kerstin Brümmer und Margarita Votteler

„Im Mai hat das IIK seinen Teilnehmern eine besondere Möglichkeit angeboten: Sie konnten an einem Projekt teilnehmen, das in dieser Form wohl von noch keinem Sprachstudenten zuvor umgesetzt wurde.
Dem innovativen Beispiel von Christoph Bendas „Senghor On The Rocks“ folgend, konnten die Studenten ihre eigene Düsseldorf-Geschichte gestalten, die mit Hilfe von Google Maps direkt das Geschriebene an den Handlungsschauplätzen visualisiert.
Am 9. Mai machten sich die interessierten IIK-Studenten zusammen mit Thomas Kempf und den beiden Praktikantinnen Kerstin Brümmer und Margarita Votteler auf den Weg, um die Stadt Düsseldorf zu erkunden und im Anschluss daran die dort vermittelten landeskundlichen Informationen in einer kreativen Geschichte zu verarbeiten.
Nachdem die kreativen Köpfe der Gruppe sich auf ein Genre und auf einen inhaltlichen Leitfaden geeinigt hatten, konnte der eigentliche Schreibprozess beginnen. In mehreren Kleingruppen (siehe Bilder am Ende des Beitrags) füllten die Teilnehmer die Geschichte mit Leben.
Die vielen originellen Ideen, die auch während der Schreibphase weiter sprudelten, ergaben schlussendlich den „Düssel-Code“: eine dunkle,  teilweise gruselige Story, verknüpft mit einer Liebesgeschichte und natürlich Spannung pur!
Auch der landeskundliche Aspekt wurde in die Arbeit integriert: Über viele Schauplätze der Onlinegeschichte kann sich der Leser direkt im Text informieren, indem er den Mauszeiger über die farblich markierten Orte bewegt.
Die sechs Abende in dieser munteren und fleißigen Runde haben immer sehr viel Freude und Spaß bereitet! Vielen Dank an alle Teilnehmer für die vielen schönen Stunden!
Wenn Sie nun Lust verspüren, Düsseldorf einmal wirklich hautnah zu entdecken, dann wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen des „Düssel-Code“!“

Im Namen des IIK bedanke ich mich ganz herzlich bei unseren beiden Praktikantinnen Kerstin Brümmer und Margarita Votteler für ihre wunderbare Arbeit, verbunden mit einer höchst professionellen Teilnehmerorientierung und sehr gelungenen Umsetzung der Projektvorgaben. Unser Dank gilt auch Thomas Kempf, der wieder einmal viele interessante Hintergrundinformationen über Düsseldorf vermitteln konnte, die von den Teilnehmern des Workshops nicht nur sehr gut in ihre Geschichte eingearbeitet, sondern auch mit Spaß und Neugierde weiter recherchiert und hinterfragt wurden.

Viel Spaß beim Lesen des ersten IIK Online-Romans wünscht

Kim Kluckhohn
-Pädagogischer Leiter DaF-

Ausländer und Einheimische – Probleme und Lösungen

Freitag, den 3. April 2009

von Marilena Makrigianni, George Nippis und Hansen Yen

Dieser Text ist im IIK-Wiki (kooperatives Schreiben) zum Thema „Interkultutrelle Probleme“ entstanden.

Das Phänomen der Globalisierung hat heutzutage die Welt erobert. Die zunehmende Maximierung des Profits und die Minimierung der Kosten führen zur Suche nach neuen Märkten. Wirtschaftliche Übernahmen und Fusionen weltweit verursachen die Umstellung der Arbeitskraft. Viele Leute, die eine bessere Zukunft suchen, wandern in andere Länder aus. Diese Suche nach besseren Perspektiven im Leben in Kombination mit der Internationalisierung der Produktion hat zu einer interkulturellen Gesellschaft geführt.

Aber was bedeutet eigentlich „interkulturell“? „Interkulturell“ bezeichnet eine Situation, in der mehrere Kulturen miteinander in Beziehung stehen. Das bedeutet, dass Menschen mit unterschiedlicher Herkunft, verschiedenen Sprachen, Nationalitäten und Religionen in derselben Gesellschaft zusammenleben. Durch diese kulturellen Unterschiede ergeben sich verschiedene Traditionen, Lebensstile und Vorstellungen von Werten und Ethik. Die unterschiedlichen Kulturen koexistieren und ebenso beeinflussen sie einander in der Gesellschaft. Dadurch werden zwar positive Funken hergestellt, aber häufig werden auch interkulturelle Probleme verursacht.

Für eine interkulturelle Gesellschaft ist es wichtig, dass sie zum Aufbau von Toleranz führt. Jeder muss lernen, den anderen zu respektieren und niemanden wegen seiner Religion oder seiner Bräuche zu verurteilen, denn sonst kann diese Gesellschaft sich nicht weiter entwickeln. Wenn die Menschen lernen, andere Menschen und ihre Lebensweisen zu respektieren, fällt es ihnen auch wesentlich leichter, anderen Dingen gegenüber tolerant zu sein. Aber wenn es keine Toleranz gibt, treten mehr Probleme auf, wie Aggressivität, Unsicherheit, Introvertiertheit, Diskriminierung und Isolierung. Der Mangel an Respekt und auch die problematische Erziehung in der Schule und Familie sind eigentlich die Hauptgründe dafür, dass verschiedene Kulturen von Einheimischen nicht akzeptiert werden. Die fehlende Toleranz auf beiden Seiten schadet der Beziehung zwischen Leuten und verringert die Perspektiven, dass sich eine interkulturelle Gesellschaft verwirklicht.

Ein gleichermaßen wichtiges Problem ist die Kommunikation und der Kontakt mit anderen Leuten. Die Sprache spielt eine große Rolle und ohne diese können Ausländer nicht überleben. Sogar im Arbeitsumgang ist die Kenntnis der lokalen Sprache gefordet. Die Beherrschung der lokalen Sprache durch die Ausländer wird normalerweise von den Einheimischen besonders respektiert und bringt die verschiedene Leute einander näher. Die wichtigste Rolle spielt der jüngere Teil der Bevölkerung, der offener ist, vielleicht im Ausland studiert und daher keine Angst vor Fremden hat. Leider führen die Schwierigkeiten der Kommunikation oft zur Isolation der Ausländer. Manchmal haben isolierte Gruppen sogar keine Verbindung zu den Einheimischen. Sie haben bestimmte Treffpunkte oder Verbände und vermeiden den Umgang mit anderen. Wegen der Isolation werden sie nicht integretiert, deswegen werden sie manchmal zu kriminellen Taten verleitet. Die Kriminalität ist gestiegen und die Angelegenheit verursacht mehr Isolation – ein Teufelskreis.

Die Akzeptanz anderer Zivilisationen durch die Einheimischen setzt nicht ihre eigene Zivilisation aufs Spiel. Trotzdem haben sie in solchen Situationen Angst davor. Zum Beispiel wurde im Dezember 2003 in Frankreich das Kopftuch, das ein Symbol der isalamischen Religion ist, in Schulen und Universitäten verboten, weil es nicht in Einklang mit der europäischen Kultur stand. Die Reaktion der Muslime kam sofort und in allen Medien wurde betont, dass das Verbot des Kopftuchs in Frankreich nur Probleme schaffen könne.

In einer interkulturellen Gesellschaft müssen die verschiedenen Kulturen aufeinander zu gehen. Man muss versuchen, gemeinsam und nicht gegeneinander zu leben. Nur wenn alle zusammenarbeiten und voneinander lernen, können die Lücken in der Gesellschaft geschlossen werden. Der Gedanke an eine ideale interkulturelle Gesellschaft ohne Vorurteile und mit Gleichberechtigung aller Menschen kann nur langsam und schwer verwirklicht werden und nur, wenn die Menschen sich große Mühe geben.

Wie die Deutschen leben

Mittwoch, den 1. April 2009

von Chieh-Hsuan Huang und Hassan Farag

Dieser Text ist im IIK-Wiki (kooperatives Schreiben) zum Thema „Typisch Deutsch“ entstanden.

„Zwei ganz verschiedene Dinge behagen uns gleichermaßen: die Gewohnheit und das Neue.“ – Jean de La Bruyère, Die Charaktere.

Jedes Land und jede Nation hat eigene Traditionen, Mentalitäten und Gewohnheiten. Damit man als Ausländer den kulturellen Schock in Deutschland vermeiden kann und sich der deutschen Gesellschaft anpassen und sich integrieren kann, sollte man kennenlernen, was typisch Deutsch ist. Wir wohnen seit einiger Zeit in Deutschland. Möglicherweise sind uns und Ausländern allgemein die Mentalitäten und Gewohnheiten der Deutschen nicht so bekannt. Deshalb versuchen wir, Ihnen die wichtigsten Aspekte, die typisch Deutsch sind, in diesem Text kurz vorzustellen.

Deutschland ist ein großes und uraltes Land in Europa, das eine über 500.000 Jahre alte Geschichte und über 6000 schöne Schlösser und Herrenhäuser hat. Es ist selbstverständlich, dass Deutschland sowohl viele Dialekte als auch viele Traditionen hat, die von Gebiet zu Gebiet unterschiedlich sind. Deswegen sind hier nur allgemeine Informationen dargestellt.

Besuchen und Treffen:
-Mit Bekannten: Der/die Gastgeber/in muss vor dem Treffen/Besuch erst infomiert werden und es wäre besser, wenn ein Geschenk mitgebracht wird. Schokolade oder Rotwein ist immer angemessen.
-Bei den Behörden: Ein Termin muss im Voraus vereinbart werden und Geschenke sind auf keinen Fall akzeptabel.

Begrüßung:
-Beim ersten Treffen: Erst wird die Frau begrüßt, dann werden der Mann und das Kind begrüßt.
-Mit Bekannten und Freunden: Die Frauen küssen sich zwei Mal auf die Wange, ein Mal links und ein Mal rechts, und die Männer  geben sich nur die Hände. Fast immer duzen sie einander.
-Bei deutschen Katholiken ist es so, wenn zwei Personen zwei ander Personen treffen, dürfen sich nicht alle vier gleichzeitig schräg die Händ geben derart, dass ein Kreuz gebildet wird, weil es nach der Religionsvorschrift ein Tabu ist.
-Bei den Behörden: Frauen und Männer begrüßen sich nur mit Handdruck, wenn überhaupt. Immer siezen sie einander und auf keinen Fall duzen sie sich.

Vorrangstellung:
-Ladys first: Erst haben die älteren Frauen und die älteren Männer den Vorrang bei Eingang, Ausgang oder beim Servieren des Essens, dann haben die jüngeren Frauen und die jungeren Männer den Vorrang, am Ende kommen die Kinder, ob sie Junge oder Mädchen sind, ist egal.

Essen:
-Die Deutschen kochen gerne, weil das leckere Essen mit Liebe verbunden ist. Wie das deutsche Sprichwort sagt: Liebe geht durch den Magen.
-Die Deutschen legen auch viel Wert auf Frühstück und auf Mittagessen, die beide Mahlzeiten sind wichtiger bei den Deutschen als das Abendessen. Während des Essens sind Nase putzen, Rülpsen, Schlürfen und Fotografieren unangenehm.
-Die Deutschen haben zehn Lieblingsspeisen: An erster Stelle steht „Spaghetti Bolognese“, dann „das Wiener Schnitzel“ und „Pizza Margherita“. Danach kommt „die Rinderroulade“ und „das Rindersteak“. Danach folgt „die Gemüsesuppe“ und „die Lasagne“. Vor dem „Gulasch“ ist „der Spargel“ beliebt. An letzter Stelle steht „der Sauerbraten“.

Trinken:
Die Deutschen trinken gerne sowohl alkoholische Getränke als auch alkoholfreie Getränke. Der Trend ist bei Erwachsenen und Jugendlichen unterschiedlich.
-Alkoholfreie Getränke: Am beliebtesten ist Kaffee. Der Deutsche Kaffeeverband berichtete im Jahr 2008, dass ein/eine Deutsche ca. 146 Liter Kaffee im Jahr trinke. Dann folgt das Mineralwasser und Wasser mit leichtem Fruchtsaftanteil. Der Trend geht bei den Deutschen heutzutage zum (Near-Water) wie Apfel-Mirabelle, Sternfrucht Lotusblüte und Pfrisch-Zitrone. Danach kommt die Apfelschorle und als letztes Smoothies.
-Alkoholische Getränke: Am beliebtesten ist Rotwein, dann folgen Sekt und Weißwein. Außerdem sind Weizenbier, Glühwein, Weißweinschorle und Apfelwein beliebt. Bier (Alcopops) ist bei Jugendlichen am beliebtesten.

Kuchen:
Die Deutschen haben zwar viele verschiedene leckere Kuchensorten, aber die beliebtesten Kuchen sind Zwiebelkuchen und Rhabarberkuchen.

Restaurant:
-Seit September gilt Rauchverbot in allen Restaurants in Deutschland.
-Hunde im Restaurant: Die allgemeinen Restaurantsregel gelten natürlich auch in Deutschland. Aber typisch Deutsch ist, dass man den Hund ins Restaurant mit hinein nehmen darf und der Hund seinen Teller auf dem Boden bekommt.
-Wenn man Gabel und Messer nebeneinander nach dem Essen auf den Teller legt, bedeutet es, ich bin mit dem Essen fertig und bitte abräumen.
-Beim Bezahlen wird Wasser auch mit berechnet.
-Getrennt bezahlen: Wenn man nicht eingeladen ist oder wenn man niemanden eingeladen hat, wird die Zahlung derart getrennt, dass jeder für sich bezahlt.
-Die Deutschen bezahlen auch gerne Trinkgeld (etwa fünf Prozent der Summe).

Typisch deutsche Frauen:
Eine deutsche Frau will immer so selbständig sein, dass keiner, auch ihr Partner, sich in ihre Dinge einmischt. Zumeist denken deutsche Frauen ab 30 daran, eine Familie zu gründen oder eine feste Beziehung zu haben. Ihre Hobbys sind Schuhe, Taschen und Make-up. Sie bevorzugen Männer, die Machos und US-Amerikaner sind und braune Haut haben. Darüber hinaus wäre der Mann fast perfekt, wenn er auch Spanisch spricht.

Typisch deutsche Männer:
Die meisten deutschen Männer sind Fußballfans. Ihre Hobbys sind Autos, Sport und Muskeln aufbauen. Deutsche Männer stehen auf Frauen, die folgende Eigenschaften haben: Eine schlanke Figur, große Brüste, braune Haut, schwarze Harre, eine gute Persönlichkeit, Herkunft aus Spanien. Eine Frau ist bevorzugt, wenn sie herrlich duftet und ein dünnes Kleid trägt, besonders am Abend.

Pünklichkeit:
Ich habe mich öfter gefragt, ob Engländer oder Deutsche pünktlicher sind. Die Deutschen legen viel Wert auf Pünktlichkeit.
-Aber etwas ist typisch: Die Deutschen gehen entweder pünktlich oder fünf Minuten früher zu einem Termin oder zu einer Einladung, weil ein deutsches Sprichwort sagt: Fünf Minuten vor der Zeit ist des Kaisers Pünklichkeit.
-Wenn die Deutschen auf „eine große Party“ eingeladen werden, gehen sie ca. eine halbe Stunde später und lassen dem/der Gastgeber/in genug Zeit für die Vorbereitungen.

Typisch Deutsch im Alltag:
-Die Deutschen nehmen die US-Amerikaner als Vorbild im Leben.
-Nase putzen: Wenn ein/eine Deutsche/r erkältet ist und sich in der Öffentlichkeit die Nase putzen möchte, versucht er/sie, es diskret zu tun.
-Die Nummer 08-15: Wenn etwas schlecht ist, nennen sie es 08-15.
-Vor der Geburtstagsparty gratulieren die Deutschen nicht zum Geburtstag, weil es Unglück bringt.
-Die Deutschen ziehen die Nachbarn den Verwandten vor, weil sie näher als die Verwandten sind.
-Die Deutschen sind sehr fleißig und arbeiten gerne. Dafür sagen sie immer: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
-Die Deutschen feieren gerne das Oktoberfest und im Karnaval.
-Wenn sie Spaß machen, sagen sie häufig am Ende oder sofort: „Spaß“ oder „das war Spaß“, um Missverständnisse zu vermeiden.
-Die Deutschen rechnen immer noch in der alten Währung „Deutsche Mark“.
-Finger knacken. Darüber regen sich die Deutschen sehr auf.
-Wenn sie nichts zu reden haben, sprechen sie über das Wetter.
-Deutschland ist eine „Kuli-Klauer-Nation“. Sie nehmen gerne den Kuli des/der Kollege/in mit.
-Die Deutschen leben nach einem „Plan“. Für alles wird geplant.
-Wenn die Deutschen ein sich küssendes junges Pärchen irgendwo sehen, lächeln sie und denken: „Ach, wie schön ist es, verliebt zu sein“.

Ordnung:
-Im sehr berühmten Lied „Deutschland“ zeigen „Die Prinzen“ manche Charakterzüge, die die Deutschen haben. Einer von ihnen ist Ordnung. Sie singen: „Wir steh’n auf Ordnung und Sauberkeit.“
-In der Sprache können wir hören, dass eine Sache „an Ort und Stelle erledigt wird“ oder „in Ordnung ist.“ Es bedeutet, dass die Sache gut gemacht wird. Wenn die Dinge der deutschen Ordnung entsprechen, ist ein Deutscher zufrieden.

Hoffentlich, lieber/liebe Leser/in, konnten wir Ihnen etwas über die schönen und wunderbaren deutschen Gewohnheiten informieren. Denjenigen, die sich gerne testen möchten, ob sie Deutsch sind oder nicht, empfehle ich diese Seite. Außerdem emfpehle ich auch das Lied „Deutsche“ von Basta zu hören.

Eine kleine Stadtgeschichte Düsseldorfs

Montag, den 30. März 2009

von Rosalina Ramiro und Juan Manuel Gil Roman

Dieser Text ist im IIK-Wiki (kooperatives Schreiben) zum Thema „Düsseldorf“ entstanden.

Die Neandertaler wohnten in der Umgebung von Düsseldorf seit der Steinzeit, vor etwa 100.000 bis 40.000 Jahren. Dieser Name kam von dem Fundort Neanderthal, etwa 4 km östlich des Stadtgebiets. Man hat Funde menschlicher Kultur gefunden, die aus der Bronzezeit (1800 bis 700 vor Christus) und der vorrömischen Eisenzeit (700 bis um Christus Geburt) stammen.

Die ersten schriftlichen Erwähnungen von Düsseldorf gehen auf das Jahr 1185 zurück. Es gibt ein Schreinbuch, in dem diese Stadt „Dusseldorp“ gennant wird. Düsseldorf verwandelt sich nicht in eine Stadt bis zum Jahr 1288, nach der Niederlage von Köln im Kampf von Worringen. Dieser Kampf wird die Rivalität zwischen den beiden Städten markieren. Man kann sagen, dass sich diese Rivalität bis heutzutage hält.

Düsseldorf erfuhr ein schnelles Wachstum und erlebte seine Goldzeit unter dem Mandat von Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz, der die Stadt von 1679 bis 1716 regierte. Nach dem Tod Johann Wilhelms verfiel die Stadt in einen langen und langsamen Abstieg.

1773 wurde die älteste Kunstakademie Europas gegründet. Bekannte Künstler studierten oder lehrten in dieser Akademie, wie zum Beispiel Paul Klee, Nam June Paik und Joseph Beuys.

Die französische Armee bombardierte 1795 die Stadt und radierte seine Befestigungen aus, die später in Parks und Gärten umgewandelt wurden.

1797 wurde Heinrich Heine, einer der größten deustchen Dichter, geboren.

Napoleon I. gründete 1805 das Großherzogtum Berg im Rahmen des Rheinbündnis und Düsseldorf wurde zur Haupstadt ernannt. Die Herzöge von Berg residierten in einem Schloss, in dem andere bekannte Persönlichkeiten wohnten, wie zum Beispiel Joachim Murat und Jérôme Bonaparte.

Nach dem Absturz des französischen Kaisserreichs von Napoleon verordnete der Kongress von Wien, dass das Herzogtum zu Preußen gehörte. 1815 wurde Düsseldorf vom preußischen König Friedrich Wilhelm in Besitz genommen.

Durch die Industrialisierung gewann Düsseldorf seine wirtschaftliche Kraft wieder. Die neuen Maschinen schufen Reichtum und die Stadt wuchs unaufhörlich. Neue Brücken wurden gebaut, um die Expansion am anderen Rhein-Ufer zu erleichtern. Viele Industriebetriebe siedelten sich in der Stadt an, wie zum Beispiel die Glashütte, das Textilgewerbe oder die Stahlwerke.

Die belgischen und französischen Truppen besetzten Düsseldorf von 1921 bis 1925 nach dem Absturz des Zweiten Reichs im Ersten Weltkrieg.

Während des Zweiten Weltkriegs wurden mehr als 80 Prozent der Stadtmitte Düsseldorfs zerstört und es überlebten nur 249 Personen einer jüdischen Gemeinschaft mit 5100 Menschen. Nach dem Krieg gründeten 1946 die Briten das Land Nordrhein-Westfalen und Düsseldorf wurde zur Haupstadt ernannt.

Heutzutage haben viele Versicherungs-, Fernmelde- und Werbeunternehmen sowie zahlreiche Banken und japanische Firmen ihren Sitz in Düsseldorf. Die Stadt wurde zu einer Dienstleistungstadt, in der mehr als 3000 internationale Firmen ihren europäischen Sitz haben.

Wichtige Menschen aus Düsseldorf:

Johann Wilhem von der Pfalz

Johann Wilhelm von der Pfalz, auch Jan Wellem gennant, geboren in Düsseldorf am 19. April 1658, gestorben in Düsseldorf am 8. Juni 1716.

Johann Wilhelm war der älteste Sohn vom Philipp Wilhelm, der die folgenden Titel besaß: Pfalzgraf und Herzog von Pfalz-Neuburg, Herzog von Jülich und Berg, Kurfürst von der Pfalz.

Da Frankreich auch Anspruch auf die Kurpfalz beantragte, verheiratete Philipp Wilhelm 1678 seinen Sohn Johann Wilhelm mit der Erzherzogin Maria Anna Josepha, Tochter des römisch-deutschen Kaisers Ferdinand III. und seiner Gattin Prinzessin Eleonora Magdalena Gonzaga von Mantua-Nevers. 1679 setzte Philipp Wilhelm ihn als Statthalter von Düsseldorf ein. Der Vater überlies seinem Sohn Johann den jülich-bergischen Länderkomplex und ab dann nannte sich der Sohn Johann Wilhelm II., Herzog von Jülich und Berg. Um sich gegen Frankreich zu schützen, verheiratete Philipp Wilhelm seine Tochter Sophie mit König Peter II. von Portugal und seine Tochter Maria Anna mit dem spanischen König Karl II. Zusätlich trat er der Augsburger Allianz bei, die ein Bündnis gegen die Expansion Frankreichs darstellte. Dies alles ermöglichte Philipp, sich ganz der Kurpfalz zu widmen. Doch trotz aller Bündnisse konnte der Angriff Ludwigs XIV. auf die Kurpfalz nicht verhindert werden. Nach Mannheim und Frankenthal fiel 1689 auch Heidelberg den Franzosen in die Hände. Philipp Wilhelm zog sich nach Neuburg zurück, wo er 1690 als gebrochener Mann starb.

Am 2. September 1690 nach dem Tod seines Vaters Philipp Wilhelms übernahm Johann Wilhelm die Regierung und während des Krieges mit Frankreich leitete er die Wende in der Konfessionspolitik und die Gegenreformation in der Kurpfalz ein. Wegen des Pfälzer Erbfolgekriegs wohnte Johann Wilhelm nicht im zerstörten Heidelberg, sondern im Düsseldorfer Schloss. Jan Wellem heirate in Ulm an der Donau am 5. Juni 1691 die Prinzessin Anna Maria Luisa de Medici (1667–1743), Tochter des Großherzogs der Toskana, Cosimo III. de Medici und seiner Gattin Prinzessin Margarete von Orléans ein zweites Mal, nachdem seine erste Frau 1689 verstarb. Im Frieden von Rijswijk 1697, der den Pfälzer Erbfolgekrieg beendete, und der dort abgeschlossenen Klausel, erreichte er die Rückgabe der von den Franzosen besetzten pfälzischen Gebiete. Während seiner Regierung ließ Jan Wellem prachtvolle Bauten wie das Schloss Bensberg erbauen und gab den Ausbau des Düsseldorfer Schlosses in Auftrag. Durch sein aufwändiges Hofleben verschaffte er vielen Künstlern und Handwerkern Aufträge.

Zu seinen größten Leidenschaften zählte die Förderung von Kunst und Kultur. In der Residenzstadt Düsseldorf gründete er die Düsseldorfer Gemäldegalerie mit Werken vor allem von Rubens. Jean Frans van Douwen war Johann Wilhelms Hofmaler. Gabriel de Grupello erschuf auf dem Marktplatz von Düsseldorf das Reiterstandbild von Jan Wellem.

In der Dominikanerkirche St. Andreas in Düsseldorf befindet sich die Grabstätte von Johann Wilhelm.

Heinrich Heine

Christian Johann Heinrich Heine, geboren in Düsseldorf am 13. Dezember 1797, gestorben in París am 17. Februar 1856, Sohn judischer Eltern, war einer der wichtigsten deutschen Poeten und Journalisten des 19. Jahrhunderts.

Heine wird als der lezte Poet und Gewinner der Romantik bezeichnet. Er gab der deutschen Sprache Einfachheit und Eleganz, was vorher nicht vorstellbar war. Heine wurde damals geliebt und gefürchtet wegen seiner verpflichtenden Weise, seiner Arbeit als kritischer Journalist nach zu gehen. Wegen seines judischen Ursprungs und seiner politischen Meinung wurde er immer ausgeschlossen und angegriffen. Seine Einsamkeit prägte seine Bücher und sein Leben. Heutzutage ist Heine der meist übersetzte und erwähnte deutsche Poet.

Auswirkungen der Werbung auf die Gesellschaft

Freitag, den 27. März 2009

von Evrim Can, Ana Matovska und Maggie Fu

Dieser Text ist im IIK-Wiki (kooperatives Schreiben) zum Thema „Werbung“ entstanden.

Die Geschichte der Werbung begann vor mehr als zwei Jahrtausenden. Die erste Werbung war mündliche Werbung. Händler, Austräger und wandernde Handwerker haben ihre Waren und Dienstleistungen auf den Straßen und Markplätzen gerühmt. Als die erste schriftliche Werbung gilt ein in London aufbewahrtes Papyrus, in dem der Verkauf eines Sklaven gemeldet wurde. Aushänge wurden an Mauern und häufig besuchten Gebäude platziert. Archäologen fanden so etwas in den Ruinen des antiken Rom und Pompeji. Die Wende in der Geschichte hat sich 1445 ereignet, als von Johannes Gutenberg die Druckerpresse erfunden wurde. Damit konnte man schnell und mit hoher Qualität Texte kopieren, dazu Plakate, Handzettel und Zeitungsanzeigen herstellen. Die nächste Erfindung, die die Entwicklung der Werbund beeinflusst hat, war die Fotografie. Die Waren und Leuten sahen wie im realen Leben aus. Die Fotografie hat mehr Vertrauen und Interesse an Werbung geweckt. Seit dem 19. Jahrhundert wurden Psychologen und Soziologen in der Werbebranche aktiv herangezogen. Ab diesem Moment wurde die Werbung eines der effektivsten Manipulationsmittel des Massenbewusstseins. Schätzungen zufolge wird ein Mench in der modernen Gesellschaft innerhalb eines Tages ungefähr 1500 Mal mit Werbung konfrontiert. In Deutschland wurde der Begriff „Reklame“ vom französischen réclame (frz.: réclamer: ausrufen, anpreisen) bis in die 1930er Jahre verwendet. Heutzutage hat dieser Begriff eine negative Bedeutung und wurde durch „Werbung“ ersetzt.

Die Werbung dient der Absatzförderung, der Kundschaftbeschaffung, dem Vertrieb von Waren und Dienstleistungen und kann eine Veränderung des menschlichen Bedarfs bewirken. Ohne Werbung kann man sich unseren Alltag nicht mehr vorstellen. Sie ist zu tief in unserem Leben verankert, z.B im Fernsehen und Radio, in Zeitungen, im Internet, auf der Straße mit Werbetafeln, Plakatwänden und Litfassäulen. Die Werbung ist immer plakativ, d.h sie hat immer einen einfachen Slogan als Kernaussage. Sie zeigt uns glückliche und erfolgreiche Menschen oder erzählt über Freiheit, Liebe, Kraft, Schnelligkeit, Entwicklung usw. Mit Sonderangeboten, Schäppchen oder befristeten Angeboten beeinflusst die Werbung den Menschen zu konsumieren. Aber die Menschen merken dies nicht, weil große Werbeagenturen in der Werbeindustrie arbeiten. Sie erfinden interessante Verkaufsstrategien oder Tricks, mit denen der Umsatz einer Firma erhöht werden kann. Mit der Steigerung des Umsatzes einer Firma erhöht sich die Produktion. Dies bringt mehr Arbeit. Folglich bezahlt die Firma mehr Steuern an die Regierung und die Wirtschaft expandiert. Eine expandierende Wirtschaft bedeutet automatisch auch gesteigerten Konsum. Wegen dieses Kreislaufs kann die Wirtschaft ohne Werbung nicht auskommen.

Andererseits manipuliert die Werbung besonders jugendliche Konsumenten, die wenig Erfahrung haben und auch Menschen, die eine schlechte Bildung haben. Sie glauben, dass alles, was sie in der Werbung sehen, der Wahrheit entspricht. Aber viele Dinge sind Übertrieben. Die Produkte stehen nicht immer im Vordergrund, sondern übertriebene Images wie Sex, Kraft und Erfolg. Diese Übertriebenen Images beeinflussen die Jugendlichen, die ohne Zweifel blindlings in die Werbung vertrauen. Es kann sein, dass die steigende Jugendkriminalität auf die Werbung zurückgeführt werden kann. Außerdem werden die guten Seiten immer in der Werbung präsentiert und die schlechten Seiten der Produkte werden nicht unterdrückt, sondern sind gar nicht präsent. Menschen ohne Erfahrung und Kenntnisse vertrauen gänzlich der Werbung ohne Zweifel und finden sich am Ende hereingelegt. Das Babymilchpulver in China ist ein gutes Beispiel. Die Eltern glaubten, was in der Werbung gesagt wurde, war gut für ihre Babies. Die Eltern brachten mit ihrem Vertrauen in die Werbung die Säulinge im Gefahr.

Zusammenfassend kann man sagen, dass für die erfolgreiche Präsentation der Produkte die Werbung ein sehr wichtiges Element in der heutigen Wirtschaft ist. Die großen Unternehmen geben immer mehr Geld für Werbekampagnen aus, was sich selbstverständlich lohnt, da dadurch die Profite enorm steigen. Viele Leute arbeiten in dieser Branche, die als eine der Branchen mit den besten Berufsperspektiven heutzutage gilt. Das sind die Leute aus dem Marketingbereich, sowie die Leute, die für den kreativen Teil der Werbung zuständig sind. Damit der Verkauf der Produkte immer erfolgreich ist, sorgen die Werbeagenturen immer für neue und frische Werbeideen und Strategien und stehen dabei in Konkurrenz zueinander. Für mehr Erfolg bei der Manipulation der Kunden benutzen die Werbeleute oft bekannte Personen wie Schauspieler, Sänger, Models, Sportler usw. Ein Beispiel hierfür ist die Werbekampagne von „PEPSI“, in der Britney Spears, Beyonce und Pink vorkommen, oder das Beispiel David Beckham.

Interkulturelle Probleme in einer romantischen Beziehung

Mittwoch, den 25. März 2009

von Mayse Carvalho, Sandra Hoffmeister und Sharon Schmidt

Dieser Text ist im IIK-Wiki (kooperatives Schreiben) zum Thema „Interkultutrelle Probleme“ entstanden.

Das Thema „Interkulturelle Probleme in einer romantischen Beziehung“ findet seit vielen Jahren Beachtung. Vielleicht vor mehr als zweihundert Jahren (in der Zeit der Könige) konnten die Prinzessinnen sich nicht weigern, wenn ihre Eltern sie mit einer Person aus einem anderen Königreich verkuppelten. Heutzutage hängen interkulturelle Liebesbeziehungen mit der Globalisierung zusammen. Aus erzieherischen, beruflichen oder privaten Gründen reisen viele Menschen ins Ausland, und damit haben sie die Möglichkeit, andere Traditionen kennenzulernen, andere Sprachen zu erlernen und ebenso eine romantische Beziehung frei zu beginnen.

Am Anfang ist alles so spannend, so interessant! Wenn Menschen, die zwei verschiedenen Nationalitäten angehören, sich ineinander verlieben, werden sie zunächst von den exotischen Merkmalen des anderen angezogen. Diese kulturellen Unterschiede sind genau der Hauptpunkt der Annäherung zwischen ihnen. Allerdings können diese reizvollen Unterschiede im Lauf der Zeit viele Probleme verursachen, insbesondere wenn sie nicht bemerkbar oder nicht leicht zu verstehen sind. Viele Entscheidungen und Aspekte des Alltags werden komplizierter in einer interkulturellen Liebesbeziehung. Einige Gründe dafür sind nicht nur verschiedene Persönlichkeiten und geschlechtsspezifische Unterschiede, sondern auch verschiedene Kulturen.

Viele Frauen zum Beispiel, die aus Südamerika kommen und deutsche Partner haben, beschweren sich darüber, wie die deutschen Männer ihre Liebe äußern. In Südamerika sind die Menschen sehr liebevoll und normalerweise äußern sie ihr Liebesgefühl in der Öffentlichkeit. Im Gegensatz dazu sind die Deutschen aus kulturellen Gründen nicht an den Ausdruck von Zärtlichkeit und Zuneigung gewöhnt. Dabei wird deutlich, dass, was auf den ersten Blick wie ein sehr unpersönliches, nicht liebevolles und gleichgültiges Verhalten aussieht, einfach auf ein besonderes Merkmal der deutschen Kultur hinweist. Man kann deshalb zu dem Schluss kommen, dass die Deutschen im Algemeinen zurückhaltender sind. Das bedeutet jedoch auf keinen Fall, dass sie ihre Partner weniger oder mehr lieben. Man kann also festhalten, dass viele südamerikanische Frauen, die diese deutsche kulturelle Facette unmittelbar bemerken, nicht unter dieser vermeintlichen männlichen Gleichgültigkeit leiden.

Ein anderes Problem ist der widersprüchliche Druck wegen der verschiedenen Mentalität, z.B. in Bezug auf Erziehung der Kinder, Haushaltsführung oder Pflichten zu Hause, den beide Familien auf das Paar ausüben können. Eine gute Möglichkeit, um diesen Druck zu entlasten, ist, dass das Paar eine neutrale Einstellung hat, damit es sich ohne äußerlicheren Einfluss entscheiden kann, was besser für sie ist oder nicht. Es ist außerordentlich wichtig, dass sich das Paar seine Zeit gleichmäßig bei den Schwiegereltern oder in den Familien aufteilt, weil sie sich so in beiden Kulturen besser integriert fühlen können. Je besser sie zudem die andere Kultur kennenlernen, desto besser können sie ihre Angelegenheiten behandeln und diese aus einer anderen Perspektive betrachten. Die Kommunikation spielt im diesem Fall eine große Rolle und irgendwie muss das verschiedenen Kulturen angehörende Paar toleranter sein, weil es nicht immer einfach zu unterscheiden ist, ob ein Problem aus kulturellem Grund oder aus anderen Gründen entsteht.

Eine weitere Schwierigkeit zwischen interkulturellen Paaren tritt auf, wenn sie selbst nicht in der Lage sind, mit Ausländern umzugehen und eine interkulturelle Beziehung herzustellen. In der Geschäftswelt ist es häufig, dass bevor Firmenvertreter internationale Kunden oder Partner besuchen, sie die andere Kultur kennenlernen und verstehen, um ihre Verhandlungen mit den ausländischen Kunden besser zu führen und damit die Ergebnisse des Betriebs zu verbessern. Mit Hilfe von Internet, Büchern, Kursen oder Beratern können die Unternehmen dieses Ziel erreichen. Im Gegensatz dazu wird ein Liebesverhältnis so spontan durchgeführt, dass es kaum Menschen gibt, die sich auf eine interkulturelle romantische Beziehung vorbereitet haben. Auf der einen Seite setzen Liebende auf das falsche Klischee, dass Liebe ausreichend ist, um alle Schwierigkeiten zu bewältigen. Anderseits zeigen die praktischen Erfahrungen, dass dieser Glaube sehr oft nicht funktioniert. Eigentlich sollte das Paar sich ein Ziel setzen, um immer andere realistische Aspekte, die ebenso wichtig sind, zu beachten: Verständnis für die gegenseitigen Kulturen und Unterschiede, Geduld, Kompromissbereitschaft und ständiges Lernen. Wenn das Paar alle diese menschlichen Merkmale zusammen kombinieren würde, hätten sie das Rezept für den Erfolg in der Beziehung.

Zusammenfassend können wir sagen, dass man die Liebe nicht vorausdenken kann. Eine Beziehung sollte jeden Tag neu genährt werden. Alle Paare der Welt haben Probleme, aber der Schlüssel für den Erfolg der interkulturellen Beziehungen ist, dass das Paar alle Unterschiede zur Diskussion stellt und dass alle Entscheidungen die Zustimmung beider Partner finden.

Technischer Fortschritt beim Sprachenlernen: Fluch oder Segen?

Montag, den 23. März 2009

von Aleidy Echarry und Sofia Eleftheriadou

Dieser Text ist im IIK-Wiki (kooperatives Schreiben) zum Thema „Technischer Fortschritt“ entstanden.

Aleidy und Sofia haben sich beim IIK-Sprachkurs kennen gelernt, wo sie Deutsch lernen. Die erste kommt aus Venezuela, während die zweite aus Griechenland kommt. Sie möchten Deutsch lernen, um in Deutschland zu leben und arbeiten. Aber was könnten sie machen, wenn sie keine Möglichkeit hätten, die Sprache in einer Sprachschule zu lernen? Gibt es andere Möglichkeiten für diejenigen, die eine Fremdsprache lernen möchten, obwohl sie keine Zeit oder kein Geld haben?

Maria ist eine Freundin von Sofia. Sie möchte gern Deutsch lernen, aber sie hat weder genug Geld noch Zeit, um nach Deutschland umzuziehen oder an einem Sprachkurs teilzunehmen. Maria sagt, heutzutage sei es einfach und möglich, eine Fremdsprache ohne Lehrer zu lernen. Sie führt lachend fort, man brauche nur den Wunsch, einen Computer und einen bequemen Stuhl!

Man kann feststellen, dass die Entwicklung der Technologie mehr Aspekte unseres Lebens beeinflusst, als man sich vorstellen könnte. Die Entwicklung im Bereich der Informatik, der Computer und des Internets nimmt kontinuierlich zu. Die Mehrheit der Leute in den modernen Gesellschaften haben einen Computer und beschäftigen sich mit dem Internet. Durch den Computer und das Internet wird den Menschen die Möglichkeit geboten, Fremdsprachen zu lernen. Früher konnte man mit Hilfe von Büchern und Cassetten oder CDs in Kontakt mit der Sprache kommen, ohne einen Lehrer zu haben. Heute kann man eine fremde Sprache einfach und relativ billig lernen, indem man an Web-Learning teilnimmt oder ein Programm am Computer benutzt.

Diese Methoden sind eine ideale Lösung für diejenigen, die weder in ein fremdes Land umziehen noch einen Sprachkurs besuchen können. Überall, wo man einen Computer mitnehmen kann, kann man am Unterricht teilnehmen. Ob man zu Hause oder am Strand lernt, hängt von der jeweiligen Person ab. Auβer der örtlichen Flexibilität gibt es auch eine zeitliche Flexibilität. Wem es an Zeit mangelt und wer nicht an einem Sprachkurs teilnehmen kann, kann einen “elektronischen” Lehrer einstellen. Man entscheidet sich, wann der Unterricht beginnt und wann er zu Ende ist.

Die Kenntnisse, die man mit diesen Methoden bekommt, sind verhältnismäßig günstig und erschwinglich für jeden. Das Internet bietet den neuen Studenten viele Möglichkeiten, die Sprache zu üben. Im Internet kann man fremdes Fernsehen sehen, fremde Zeitunen lessen und viele Informationen über das Land, die Kultur, die Traditionen und die Lebensweise bekommen. Auβerdem kann man sich mit einheimischen Leuten mündlich und schriftlich unterhalten.

Zwar ist es richtig, dass es viele Argumente für diese Technologien gibt, aber es gibt auch ein paar Nachteile. Ein großer Nachteil ist, dass man keinen direkten Kontakt mit der Kultur hat. Wenn eine Person eine neue Sprache lernt, sollte sie sich für alle Aspekte interessieren. Das heißt, dass man, um ein globales Lernen zu erreichen, in jeder Hinsicht die Länder, wo die Sprache als Muttersprache gesprochen wird, gut kennen sollte. Wenn eine Person alleine lernen muss, gibt es auch keinen Kontakt mit Lehrern oder anderen Studenten. Dieser Kontakt kann aber sehr wichtig sein. Besonders, wenn man keine Chancen hat, direkt Kontakt mit der Kultur zu haben, kann man durch die Lehrer oder Mitschüler darüber lernen.

Für viele Studenten kann es problematisch sein, wenn sie etwas nicht verstehen. Die Programme haben normalerweise grammatische Erklärungen, die einfach von den Studenten verstanden werden sollten. Aber wenn etwas nicht klar ist, gibt es niemanden, der es erklären kann. Es ist auch schwer, eine falsch gelernte Information zu korrigieren. Ein Beispiel sind die Audio-Learning-CDs. Man hört bestimmte Sätze, die wiederholt werden sollen. Dafür gibt es ein Kommando, gefolgt von einer Pause. Das Problem ist, dass man nicht sicher sein kann, ob die Übung richtig gemacht wurde oder nicht. Nachdem man etwas durch dieses System gelernt und benutzt hat, kann es schwer zu ändern sein.

Ein weiterer Aspekt ist das Fehlen eines Zeitplans zum Lernen. Einerseits hat der Schüler viel Flexibilität. Andererseits ist es wichtig zu erkennen, dass man wahrscheinlich weniger Stunden lernt, weil man nicht den Druck eines Zeitplans hat. Ein anderer Nachteil ist, dass man sich schnell langweilt. Es kann nicht zur Diskussion gestellt werden, dass die Atmosphäre im Unterricht besser ist, als alleine zu lernen. Es ist auch wichtig, dass das Lernen einer Sprache Spaß macht und dynamischer Unterricht ist in diesem Kontext immer effektiv.

Abschließend kann man sagen, dass diese modernen Methoden reich an Vorteilen sind. Sie sind perfekt für den Teil der Gesellschaft, der keine andere Möglichkeit hat, eine Fremdsprache zu lernen. Es geht um behinderte, taube, blinde Leute. Es gibt geeignete Programme für diese Menschen, die das Recht auf Fremdsprachenkenntnisse haben. Diese technischen Fortschritte haben den Lernprozess für viele Gesellschaftsgruppen ermöglicht und erreichbarer als in der Vergangenheit gemacht.

Es sollte auch erwähnt werden, dass die Vor- und Nachteile sich von einer Person zur anderen unterscheiden. Es hängt davon ab, was jede Person beim Lernen vorzieht und braucht. Ein Beispiel kann der Zeitplan sein. Manche Leute brauchen die Motivation des Unterrichts im Unterschied zu anderen, die sich wohler fühlen, wenn sie über ihre Zeit beim Lernen frei entscheiden können. Grundsätzlich kann man sagen, dass die technischen Fortschritte beim Sprachenlernen viele hilfreiche Aspekte mit sich bringen, wenn man die richtig benutzt.

Vorstellung eines Partnerprojekts

Donnerstag, den 12. März 2009

An der Katholischen Hochschule Limburg hat unter der Leitung von Els Missotten ein Soundslide-Projekt stattgefunden, das wir den Lesern des IIK Düsselblog gerne vorstellen möchten.

Weitere Informationen finden Sie im Bereich Partnerprojekte.

Kim Kluckhohn
-Pädagogischer Leiter DaF-

Studieren in Deutschland

Mittwoch, den 17. Dezember 2008

von Joanna Benda

Die Struktur des Referats:

  • Einleitung – was ist besonders wichtig  in unserem heutigen Leben?
  • Wozu braucht man das Studium?
  • Wo liegt der Unterschied zwischen Studieren im Ausland und im eigenen Land?
  • Warum Deutschland?
  • Welches Minimum ist notwendig?
  • Die Vorteile des Studiums in Deutschland
  • Gibt es auch Nachteile des Studiums in Deutschland?
  • Die großen Fragezeichen
  • Fakten und Schluss
  • Hochschultypen
  • Erklärung der Begriffe

„Was möchtest du in Zukunft machen?“ – auf den ersten Blick sieht man nichts Besonderes an dieser Frage. Die Frage ist wie alle anderen… Ich habe selbst die Frage gehört, aber habe nicht so ernst darüber nachgedacht. Vielleicht wäre es besser gewesen, aber jetzt… Darum gibt es später so viele Probleme, wenn die Jugendlichen kurz nach dem Abitur nicht genau wissen, was sie eigentlich machen sollen! Die Zeit läuft im Jahr 2008 schneller als früher und wir haben nicht so viele Zeit zum Nachdenken, weil die Konkurrenz überall lauert und wenn wir nichts machen, machen das andere Personen.
Es ist wirklich schade, dass es immer noch eine so große Arbeitslosenquote gibt. Wo liegt der Grund dafür? Die Jugendlichen warten darauf, alles zu bekommen, was sie nur wollen, ohne sich Mühe dafür zu geben. Es funktioniert aber genau umgekehrt.
Man kann die Personen verstehen, die aus einer Familie ohne akademischen Hintergrund stammen oder wenn die Eltern nicht studiert haben, dass sich viele von ihnen gegen ein Studium entscheiden. Viele von ihnen möchten aber gerne studieren und damit ihren Lebensstil verbessern.

Was weiß man über das Studium? Laut des Begriffs ist ein Studium „(…) das wissenschaftliche Lernen und Forschen an Hochschulen, also Universitäten  und gleichgestellten Hochschulen, Kunsthochschulen, Fachhochschulen sowie an Akademien, soweit diese den Hochschulen gleichgestellt sind. (…)
Ein Studium besteht unter anderem aus dem Besuch von Vorlesungen, Seminaren, Praktika, Tutorien und Selbststudium. Das erworbene Wissen wird entweder in semesterbegleitenden Teilprüfungen oder in Abschlussprüfungen durch Klausuren oder mündliche Prüfungen abgelegt.“ (Fußnote 1)

Für Leute, die schon studieren oder in Kürze anfangen, klingt der Begriff verständlich. Die Mehrheit der Jugendlichen hat keine Pläne, was, wo und wie sie studieren möchten.
Manche denken realistisch, d.h. darüber nach, was in Zukunft sehr wichtig für Ökonomie, Wirtschaft, Soziologie oder Informatik sein könnte, manche aber nur darüber, was sie am liebsten machen wollen. Einerseits gibt es Familien, die gute Möglichkeiten haben, um ein Studium zu finanzieren, andererseits gibt es Studenten, die nicht einfach anfangen können, weil ihre Familie sich um die wichtigsten Lebensmittel des Lebens kümmern muss. In vielen Ländern ist das Studium seit einigen Jahren nicht mehr kostenlos.
Das Studium öffnet wie auch Sprachkenntnisse eine Tür zu einer unbekannten Welt.
Einige möchten etwas Gutes für andere Leute machen, andere sorgen sich nur um sich selbst. Es gibt genauso viele Meinungen wie es Menschen auf der ganzen Welt gibt.

Die Jugendlichen sind meistens unzufrieden mit ihrer Stadt und mit der Politik des Landes, sie klagen immer über alles. Sie versuchen, eine andere Stadt zu finden und vielleicht dort zu studieren und zu arbeiten oder beides gleichzeitig zu machen. Auf jeden Fall möchten sie lieber ins Ausland fahren und dort für ihre Karriere lernen. Man kann aber nicht immer über den Erfolg sprechen, weil sie manchmal keine andere Wahl haben, als ihre Sachen zu packen und zurück in ihre Heimat zu kehren. Es hängt auch davon ab, welche Situation sie zu Hause haben. Gibt es auch einen Unterschied zwischen Mädchen und Jungen? Vielleicht haben Jungen mehr Mut, um ins Ausland auszuwandern, aber daran fehlt es Mädchen auch nicht.
Der Grund dafür könnte aber ein anderer sein, z.B. um andere Kulturen kennenzulernen. Man lernt nicht nur die Fremdsprache, sondern auch die Mentalität des fremden Landes und das Verhalten der Leute. Manche bemerken, dass sie dort bessere Chancen für ihre Karriere haben. Sie müssen im Einklang mit ihrem Willen sein, was unverzichtbar für ein ruhiges und verwirklichtes Leben ist.
Studieren im eigenen Heimatland kann auch interessant und abenteuerlich sein. Man hat dort alles, was man während seines ganzen Lebens kennen gelernt hat: Freunde, Familie, eine beliebte Pizzeria usw. Junge Leute denken oft darüber nach, dass alles Neue im Leben besser ist. Ist es tatsächlich so?

„Von internationaler Zusammenarbeit profitieren die jungen Talente aus aller Welt ebenso wie wir. Herzlich willkommen im Land der Ideen!.“ (Fußnote 2)
Im Auftrag und mit Finanzierung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) entwickelt der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) seit dem Jahr 2001 Anzeigenmotive, Plakate und Videospots, die junge Menschen für eine Ausbildung an deutschen Hochschulen begeistern sollen. Durch die Marke „Deutschland – Land der Ideen“ werden die Maßnahmen der unterschiedlichen deutschen Beteiligten im Ausland gebündelt und in ihrem Deutschlandbezug besser sichtbar.
Im Wettbewerb um die akademischen Kinder ist Deutschland mit einem Anteil von rund 10% aller weltweit mobilen Studierenden das drittstärkste Gastgeberland nach den USA und Großbritannien. Der internationale Austausch ist wichtig für moderne Hochschulen, für Innovation und Spitzenforschung.
„Bis zum Jahr 2012 wollen wir die Zahl ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen auf 3.000.000 steigern.“ (Fußnote 3)
Nach den optimistischen Erfahrungen bei der Fußball-WM 2006 wurde die Kampagne weitergeführt. Das war wichtiger Schritt, um Deutschland zu bewerben. Europäische Länder sind populär für asiatische Leute, die hier in ihre Zukunft investieren möchten.

Deutsch ist gar nicht so schwer!? Vielleicht stimmt das, aber nicht ganz genau. Diese Sprache kann man an den vielen Goethe-Instituten in aller Welt lernen. In Deutschland gibt es viele Sprachschulen, aber besonders beliebt sind bei Studenten die internationalen Sommerkurse der Universitäten. Das kostet aber… Bis zu 600 Euro bezahlt man für einen Monat.
Wenn man den Wunsch hat, in Deutschland zu studieren, muss man für die Zulassung die „Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang“ (DSH) oder den „TestDaF“ ablegen. In beiden Tests wird das Leseverstehen, das Hörverstehen sowie der schriftliche und mündliche Ausdruck geprüft.

Am Anfang denkt man, dass das Studium im Ausland nur positive Aspekte het. Welche sind das?

  • eine Fremdsprache lernen,
  • neue Leute kennenlernen,
  • neue Kultur und damit andere Mentalität der Menschen,
  • internationales Diplom.

Man kann weitere Beispiele angeben, aber eine Person ist ein Individuum und das, was für mich persönlich ein Vorteil ist, muss nicht genauso für andere sein. Ich bin mir sicher, dass es eine neue Erfahrung im Leben ist und dass ein Studium in Deutschland viele Vorteile bringt. Im Lauf der Zeit haben wir mehr Erfahrungen, was unser Leben total wertvoll macht!

Das, was am stärksten durch das Studium in Deutschland spürbar ist, ist bestimmt Heimweh und Sehnsucht. Alles sieht anders aus, die Leute sprechen manchmal so schnell, dass wir gar nichts verstehen können und das bringt uns auf die Palme. Nur Fleiß und Hartnäckigkeit geben uns die Möglichkeit, um einen eigenen Weg für ein Leben im Ausland zu finden. Die deutsche Sprache gehört nicht zu den einfachsten Sprachen der Welt, aber ist das der Grund aufzugeben? Das würde ich nicht sagen. Wir sollten nur die Geduld nicht verlieren.
Wenn man im Ausland studieren möchte, überlegt man schon früh, womit man sich nach dem Studium im Ausland beschäftigen möchte. Das muss eine erwachsene Entscheidung sein, weil die Heimkehr nach ein paar Jahren nicht problemlos ist. Durch die Jahre haben sich das Land und alles, was dazu gehört, stark verändert.

Viele Fragen drehen sich in unserem Kopf und verursachen schlaflose Nächte.
Viele Jugendliche interessieren sich dafür, nach Deutschland zu fahren und ein Studium anzufangen. Aber was sollte eigentlich jeder Kandidat wissen?
Wir müssen bestimmt wissen, dass Deutschland ein bürokratisches Land ist und wir brauchen für alles Papiere und Dokumente.
Am Anfang sollten wir den persönlichen Kontakt mit der Wunschhochschule suchen. Unser erster Ansprechpartner sollte das Akademische Auslandsamt sein. Offiziell gilt, dass Studienbewerber eine Hochschulzugangsberechtigung nachweisen müssen. Dazu gehört ein Schulabschluss, der der deutschen Hochschulreife entspricht.
Eine wichtige Rolle spielt die „Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen“ (ZVS). Auf einer Internetseite kann man lesen: „(…) Sie verwaltet die Studienplätze bestimmter Studiengänge, wie zum Beispiel Medizin, und verteilt die Studierenden auf die möglichen Hochschulorte. Interessenten aus EU-Ländern bewerben sich für diese Fächer direkt bei der ZVS, alle anderen stellen ihren Antrag beim Akademischen Auslandsamt.“
Die deutschen Universitäten können seit dem Wintersemester 2000/2001 in Studiengängen mit bundesweiter Zulassungsbeschränkung 24% ihrer Studierenden in Auswahlgesprächen selbst auswählen. Wichtig aber ist, dass der Zulassungsbescheid nicht bloß zum Studium berechtigt. Die Studienbewerber, die ein Visum für Studienzwecke benötigen, müssen ihren Zulassungsbescheid auch dem Visumsantrag beifügen.
Bewerber, deren Schulabschluss für ein Studium in Deutschland nicht anerkannt ist, haben auch eine Chance, einen Studienplatz zu bekommen. Ein Jahr lang dauert es in Deutschland, das deutsche Abitur-Niveau zu bekommen.
„Akademische Freiheit“ ist das beherrschende Motto deutscher Hochschulen. Alle Studenten können ihre Hochschule und ihre Dozenten frei wählen. Für die meisten Fächer kann man sich an der Hochschule einschreiben. Einige Dokumente, die vor Semesterbeginn auf dem Tisch des Studentensekretariats vorgelegt werden müssen, sind:

  • der Antrag auf Einschreibung (man kann es in einem Studentensekretariat finden),
  • das Schulabschlusszeugnis und der Zulassungsbescheid des Akademischen Auslandsamtes,
  • Sprachkenntnisse,
  • eine Bescheinigung über ein Studium, das im Heimatland begonnen oder abgeschlossen wurde,
  • der Krankenversicherungsnachweis.

Jeder, der mehr als 3 Monate in Deutschland zu leben plant, muss innerhalb einer Woche seinen Wohnsitz anmelden. Und für die Anmeldung wird eine Kopie des Mietvertrags der Wohnung verlangt.
Welche Rolle spielt das Auslandsamt?
Dort muss jeder persönlich eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen. Ich habe schon früher geschrieben, dass ein Studium in Deutschland nicht kostenlos ist. Die Studierenden müssen über ca. 500 Euro monatlich verfügen.
Außerdem müssen noch folgende Dokumente vorgelegt werden:

  • gültiges Visum,
  • ausgefülltes Antragsformular,
  • gültiger Reisepass oder Personalausweis,
  • Krankenversicherungsnachweis,
  • Kopie des Mietvertrags,
  • 3 Passfotos,
  • (selten) ein ärztliches Attest.

Wir sollten darüber nicht vergessen, dass alle Dokumente und Zeugnisse vorher übersetzt und beglaubigt sein müssen!
In der ganzen Zeit in Deutschland kann es passieren, dass wir krank werden. Wir müssen uns dann keine großen Sorgen machen. Als Aus- oder Inländer sind wir grundsätzlich bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert. Das ist aber auch nicht kostenlos. Circa 50 Euro im Monat müssen wir dafür zahlen. Man sieht aber nur die Vorteile:

  • Krankenkassen-Mitglieder werden beim Arzt und auch bei Bedarf im Krankenhaus kostenlos behandelt,
  • man bekommt auf Antrag die benötigten Medikamente, ohne etwas dafür bezahlen zu müssen.

Für Studenten gibt es in vielen Bereichen Ermäßigungen. Fragen kostet kein Geld! Das sollten wir nicht vergessen! Viele kulturelle Einrichtungen haben Sondertarife (z.B. Museen, Kinos), aber auch Bahnfahren (nur bis 26 Jahre) usw.
Was noch wichtiger ist, ist ein Platz, wo wir wohnen können. Laut Statistik leben über 40% aller internationalen Studierenden in Deutschland in einem Studentenwohnheim. Das ist die günstigste Lösung. Erstens sind sie nicht so teuer, zweitens liegen sie häufig in direkter Umgebung der Hochschule und drittens lernt man dort sehr schnell andere Studenten kennen. Andere Angebote hängen an den „Schwarzen Brettern“ der Universitäten. Wenn man Geld hat, dann kann man über eine private Wohnung nachdenken.

Warum aber sinkt seit 2005 die Zahl ausländischer Studienanfänger in Deutschland? Das weiß niemand genau. Vielleicht aus dem Grund, dass das Studium von Nichteuropäern häufig nicht besonders gut verläuft oder auch, weil Deutschland aus seiner Attraktivität nichts macht, so dass potentielle Interessenten sich für andere Länder entscheiden, für Länder, in denen man sich stärker um sie bemüht.

Anhang:

Hochschultypen: (Fußnote 4)

  • Universität – die klassische Form der Hochschule,
  • Fachhochschule – Ausbildung für Praktiker,
  • Kunsthochschulen
  • Musikhochschulen
  • Filmhochschulen
  • Berufsakademie – für Berufseinsteiger
  • Private Hochschulen – für Selbstzahler

Erklärung der Begriffe:

  • ABITUR – der höchste allgemeinbildende Schulabschluss in Deutschland; gilt auch als allgemeine Zugangsberechtigung für ein Hochschulstudium;
  • DAAD – eine Gemeinschaftseinrichtung der deutschen Hochschulen und auch der Studierendenschaften zur Pflege ihrer internationalen Beziehungen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst wurde am 1. Januar 1925 aufgrund einer privaten studentischen Initiative gegründet, 1945 wurde der DAAD aufgelöst und im Jahr 1950 wieder gegründet;
  • KLAUSUR – eine schriftliche Prüfungsarbeit, die in der Regel gleichzeitig mit anderen Teilnehmern in einer festgelegten Zeitspanne unter Aufsicht angefertigt wird;
  • MIETVERTRAG – ein Rechtsgeschäft, das den Vermieter verpflichtet, dem Mieter die vermiete Sache zu überlassen;
  • PRAKTIKUM – bedeutet eine auf eine bestimmte Dauer ausgelegte Vertiefung von erworbenen theoretischen Kenntnissen in praktischer Anwendung;
  • AUTODIDAKT – eine Person, die sich autodidaktisch (d.h. im Selbststudium) Bildung auf hohem Niveau aneignet;
  • SEMINAR – eine Lehrveranstaltung an der Universität, in der Wissen erworben oder vertieft wird. Ein Seminarleiter führt Seminare durch;
  • VISUM – ein amtlicher Vermerk, der für das Überscheiten einer Grenze des ausstellenden Staates erforderlich ist;
  • VORLESUNG – eine Unterrichtsstunde an einer Hochschule, die meistens von einem Professor oder Dozenten gehalten wird.

Fußnoten:

1 www.wikipedia.org/wiki/Studium
2 Zitat von Anette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, zum Kampagnenstart in Berlin.
3 DAAD–Präsident Professor Stefan Hormuth
4 nach Zeitschrift „Deutschland“, 01.2007 – auch auf der Internetseite www.magazine-deutschland.de

Ankündigung:

Dienstag, den 16. Dezember 2008

Im Bereich „Publikationen“ steht ab sofort ein Vortrag als PowerPoint-Bildschirmpräsentation zur Verfügung, der einen Überblick über die IIK-Web2.0-Projekte gibt. Der Vortrag stammt vom Tag der Forschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf vom 02. November 2008.

Kim Kluckhohn
-Pädagogischer Leiter DaF-

Impressionen der IIK-Weihnachtsfeier

Donnerstag, den 11. Dezember 2008

Am 4. Dezember hat am IIK die diesjährige Schüler-Weihnachtsfeier stattgefunden. Mit Beginn des gemeinschaftlichen Schmückens des Weihnachtsbaums stand die Feier ganz im Zeichen der Sprachkursteilnehmer: selbst gekochte Speisen aus der ganzen Welt, gemeinschaftliches Singen von Weihnachtsliedern, fantastische musikalische Darbietungen, ja sogar ein Gesangs-Solo führten zu einer tollen Stimmung unter den Teilnehmern. Selbstverständlich durften dabei auch Glühwein und weihnachtliches Gebäck nicht fehlen.

Viel Spaß mit den Impressionen der Weihnachtsfeier und eine besinnliche Weihnachtszeit im Namen des IIK wünscht

Kim Kluckhohn
-Pädagogischer Leiter DaF-

Die musikalische Untermalung des Soundslides ist für die nicht-kommerzielle Nutzung freigegeben und hier zu finden.

Ankündigung:

Freitag, den 28. November 2008

Neue Kategorie „Materialien für den Unterricht“

Ab sofort steht eine neue Kategorie im IIK Düsselblog zur Verfügung, in der in loser Abfolge Didaktisierungen diverser Radio-Podcasts für interessierte Lehrende zur Verfügung gestellt werden.

Die Arbeitsblätter wurden für den Unterricht mit akademisch vorgeprägten Lernern (Niveau B1-C1) entwickelt und beinhalten unterschiedliche Aufgaben-Typologien, die sich unter anderem an den Anforderungen für die Universitätszugangsprüfungen TestDaF und DSH orientieren. Zusätzlich zu Arbeitsblatt und Lösungen ist jeweils ein möglicher Unterrichtskontext angegeben, wobei sämtliche Hörtexte auch isoliert vom Unterrichtskontext eingesetzt werden können.

Viel Spaß beim Ausprobieren der Arbeitsblätter im Unterricht wünscht

Kim Kluckhohn
-Pädagogischer Leiter DaF-

Was wir im Leben tun, hallt wie ein Echo durch die Ewigkeit

Donnerstag, den 6. November 2008

von Hatice Doganay, Agnes Paal und Tobias Cummins

Dieser Text ist im IIK-Wiki (kooperatives Schreiben) zum Thema „Du schreibst Geschichte“ entstanden.

Durchschnittlich leben Menschen 70 oder 80 Jahre lang. Aber aufgrund der Taten, die sie begangen haben, erinnern sich nicht nur Leute, die in der gleichen Zeit gelebt haben, sondern auch Leute aus nachfolgenden Generationen an sie. Als einziges Lebewesen, das sich seiner Sterblichkeit bewusst ist, kann der Mensch den Gedanken an den Tod besser ertragen, wenn er weiß, dass seine Taten oder Werke ihn überleben können. Der Mensch ist aber auch in der Lage, bewusst und gewollt sein Leben für eine Ideologie, ein höheres Ziel oder im Interesse anderer Menschen zu führen. Der Begriff Märtyrer wird heutzutage benutzt, um einen Menschen zu beschreiben, der seine Freiheit oder sein Leben opfert, um einen Glauben bzw. eine Tat zu fördern. Unsterblichkeit des Menschen ist nur mit einem unauslöschlichen Eindruck möglich. Jeder Mensch denkt daran, dass er in seiner Jugend oder Erwachsenen-Zeit etwas Gutes machen, einige Sachen schaffen und wichtige Spuren zurücklassen kann. Jedoch können nur wenige Menschen Dinge schaffen, die von allen anerkannt und geschätzt werden. Solange diese Dinge leben und von allen erinnert werden können, kann man vermuten, dass sie noch lebendig sind. Erst wenn man sich nicht mehr an die Menschen erinnert und die Dinge, die sie getan haben, vergessen werden, dann können wir sie als Verstorbene bezeichnen. Aber man soll nicht vergessen, dass Unsterblichkeit nicht nur für gute Menschen gilt, sondern auch für schlechte Menschen wie Adolf Hitler, der der Mörder vieler Menschen war. Diese Menschen, die von einer kleinen Gruppe von Leuten gemocht, aber von ganzen Welt verflucht werden, sind auch unsterblich. Deshalb ist diese Unsterblichkeit auch wichtig, um die schlechten Taten und Personen nicht zu vergessen.

Die Taten zu Lebzeiten eines Menschen können Auswirkungen auf die Zukunft haben, zum Teil sogar erhebliche. In der Geschichte eines jeden Landes gibt es viele Menschen, die Jahre, sogar Jahrhunderte lang unvergesslich bleiben. Egal ob sie gute Menschen waren oder nicht, gelten sie für ihre Nationen als Symbol. Als einige Beispiele für diese symbolischen Menschen kann man für die USA den ersten Präsidenten George Washington und den ersten Menschen auf dem Mond, Astronaut Neil Armstrong, für Russland nicht nur Lenin und Stalin, sondern auch den Ballet-Tänzer Rudolf Nurejew oder den Erfinder des Periodensystems Dmitri Iwonewitsch Mendelejew und für Schweden den Erfinder des Dynamits und Stifter der Nobelpreises Alfred Bernhard Nobel nennen.

Sowohl eine bedeutungsvolle Erfindung als auch eine zuerst unwichtig scheinende Kleinigkeit können später in Erinnerung bleiben. Jemand kann absichtlich oder versehentlich z.B. eine wissentschaftliche Leistung bei seinen Forschungen erbringen, die eine neue Ära einläutet, z.B. ein Medikament (Antibiotikum), die Kernspaltung, die Psychoanalyse oder eine Erkrankung als erster beschreiben (Alzheimer, Parkinson, Conn, Addison, Wernicke etc.). Auf diese Weise wird der Name der Person „bis in alle Ewigkeit“ mit der Errungenschaft / Erfindung etc. verbunden sein. Man muss jedoch nicht unbedingt ein Wissenschaftler, Staatsmann oder Künstler sein, um sich zu verewigen. Manchmal reicht einfach ein Zufall, ein (un-)glücklicher Umstand, um einen Menschen, der nichtsahnend seiner Tätigkeit nachgeht oder sich irgendwo aufhält, aus der Reihe hervorzuheben und für immer bekannt zu machen („zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein“). Aber auch den Mut, etwas als erster zu tun,(Demi Moore und das erste Aktfoto einer Schwangeren) oder das Unglück zu haben, für etwas als erster zum Opfer zu fallen (wie z.B. Peter Vechter, das erste „Mauer-Opfer“ in der DDR), kann zu einem ähnlichen Ergebnis führen. Ein gute Idee oder sogar die Fähigkeit, eine Idee von anderen als gut und nützlich zu erkennen, kann berühmt machen (z.B das Abfüllen der Cola-Flaschen). Es kommt auch vor, dass jemand nur helfen will, und mit dieser Tat einen wichtigen, manchmal sogar weltumspannenden Prozess auslöst (z.B. Florence Nightingale oder Jean Henry Dunant und das Internationale Rote Kreuz). Oftmals kann es auch geschehen, dass der Name eines Menschen in Vergessenheit gerät und nur seine Tat, Erfindung, Idee oder die Tradition, die er geschaffen hat, zurück bleibt. Interessant ist es, wenn eine Entdeckung, Erfindung oder ein neues Ergebnis mehrere „Besitzer“ hat. Wessen Name soll hervorgehoben werden? Diese Frage wird oft vom Zufall entschieden. Von den vielen Entdeckern ist z.B. Amerigo Vespucci der Namensgeber von Amerika geworden, der erstmal von dem neuen Kontinent eine Landkarte erstellt hat.

Die „Taten“ konnten dabei sowohl mündlich überliefert worden sein, als auch in geschriebener Form. Früher sangen z.B. Barden und Skalden über die Heldentaten von Heerführern und Königen, Chroniken wurden von Schreibern verfasst und über viele Jahrhunderte überliefert(z.B.die Edda oder das Niebelungenlied). Mit der Erfindung des Buchdrucks durch Gutenberg, der sich dadurch verewigt hat, konnten sich Berichte schneller verbreiten. Auch im Bild, sei es Gemälde oder später Photographie und Film, konnten wichtige Ereignisse und Personen für die Nachwelt festgehalten werden. Die Kunst diente ohnehin häufig als Medium zur Überlieferung von Heldentaten, wichtigen Ereignissen und Persönlichkeiten (z.B. Rembrandt van Rijn: Doktor Tulp’s Anatomie). Und heutzutage, im Zeitalter der modernen Massenkommunikation, ist es möglich, sich und seine Taten selbst mit rasanter Geschwindigkeit um den Globus zu „schicken“ (Internet), Nachrichtensendungen sind via Satellit fast überall zu empfangen, die Menschheit ist über wichtige politische, wirtschaftliche Entscheidungen bestimmter Personen schnell informiert, wie z.B. über den Golfkrieg, der der erste echte „Medienkrieg“ war, ein Krieg, den die Medien von Anfang bis Ende verfolgten und vermittelten. Die Medien sind heute jedoch zu mehr fähig als das: allein durch die häufige Präsenz in ihnen können sie einen Menschen berühmt machen. Aber inwieweit man sich an die Namen und Taten der heute lebenden prominenten Persönlichkeiten in der Zukunft erinnern wird, können wir jetzt noch nicht genau sagen.

Aus einem anderen Blickwinkel betrachtet muss mann nicht unbedingt etwas Bedeutsames im Leben getan haben, um in aller Ewigkeit weiterzuleben. Allein durch die Nachkommen wird der Nachname einer Persons von Generation zu Generation überliefert. Auch dadurch erreicht man eine Form der Unsterblichkeit. „Wie der Vater, so der Sohn.“ Grundsätzlich werden Verhaltensmuster und Wissen eines Menschen an dessen Kinder weitergegeben. Hiermit erreichen Menschen auch eine gewisse Form der Unsterblichkeit. Menschen leben nach dem Tod durch ihre Familie weiter. Lebensgeschichten von Familienmitgliedern können von nachkommenden Generationen wiedergefunden werden. Im Fall von Sophie Scholl wurden ihre Taten durch ihre Familie an nachkommende Generationen und an Millionen von Menschen weitergeleitet und Sophie Scholl ist somit unsterblich geworden.

Vielleicht können nicht alle Leute etwas Wichtiges für das Leben und für die Welt erreichen, aber solange wir an die Menschen erinnert werden, die wir lieben, werden sie für die Ewigkeit unsterblich sein. Zumindest sollte unser minimales Ziel sein, einen guten Eindruck auf einige Menschen zu machen.