Deutschland – Und wie wäre es, wenn…

von Rehana Hassan Ali, Bruna Vontobel und Cyrus Cummins

Dieser Text ist im IIK-Wiki (kooperatives Schreiben) zum Thema „Du schreibst Geschichte“ entstanden.

Die Geschichte wurde und wird immer noch durch Taten geschrieben, die entweder erfolgreich waren oder nicht. Einige Personen erreichen Prominenz wegen ihrer Heldentaten, während andere einfach von uns vergessen werden, weil ihre Ziele nicht den erfolgreich waren. Aber wie wäre es, wenn diese Ideen geglückt wären oder wenn die Personen eine neue Chance bekommen hätten?

Die deutsche Geschichte ist voll von Beispielen, besonders während der 30er und 40er-Jahre aufgrund des zweiten Weltkriegs, die den Lauf der Weltgeschichte hätten verändern können. Seit dem Jahr 1924 stellt Adolf Hitler durch sein Buch „Mein Kampf“ Vorurteile gegen Juden, Homosexuelle, Kommunisten usw. und die Theorie des Lebensraums der Arier dar. Ein paar Jahre später hatte er wegen der ökonomischen Krise, Arbeitslosigkeit und der Niederlage im ersten Weltkrieg die Moglichkeit, eine autoritäre Regierung zu stellen. Als Führer arbeitete Hitler von 1934 bis 1939 ohne den französichen und englischen Widerstand und eroberte Regionen außerhalb Deutschlands. Allerdings reagierten die Franzosen und Engländer bei dem deutschen Angriff auf Polen im September 1939 und kündigten damit den zweiten Weltkrieg an. Forscher bestätigen, dass 42 Attentate gegen Hitler geplant oder sogar durchgefürt wurden, leider alle ohne Erfolg. Beispielsweise hat im November 1939 ein Mann, Georg Elser, versucht, Hitler umzubringen. Er stellte eine Bombe in einen Münchner Bürgerbräukeller, aber sie explodierte 13 Minuten nach der Abfahrt des Führers. Er wollte den Krieg verhindern und warscheinlich wäre es passiert, wenn sein Attentatsversuch geglückt wäre. Aber Hitler überlebte und der Krieg ging weiter. Bis 1943 war das Nazi-Regime souverän und siegreich. Viele Länder wurden von Deutschland erobert und viele Menschen wurden in den Konzentrationslager gefoltert. Die erste nationalsozialistische Niederlage 1943 in Stalingrad veranlasste Oppositionsgruppen, ihre Meinung zu verbreiten und zu verstärken. Ein gutes Beispiel ist die „Weiße Rose“, die Flugblätter gegen die Regierung verteilte. Gleichzeitig fingen Claus Schenk von Stauffenberg und ranghohe Offiziere der Wehrmacht an, die Operation Walküre zu verwirklichen. Dieser Widerstand wurde wegen der Unzufriedenheit einiger Offiziere mit der Kriegsführung geplant. Stauffenberg, der die Hauptrolle spielte, war am Anfang mit der faschistischen Ideologie einverstanden, jedoch enttäuschte ihn die Handlung bezüglich der Juden. Der Misserfolg in Stalingrad zeigte, dass Deutschland auf dem Weg in die komplette Niederlage war und damals dachten die Gegner, dass es Zeit wäre, um einen Putsch zu leiten, um eine neue Regierung einzurichten und um Deutschland vor der russischen Bedrohung zu schützen. Am 20. Juli wurde der Plan ausgeführt. An diesem Tag deponierte Stauffenberg persönlich im Führerhauptquartier, wo eine Versammlung stattfinden sollte, einen Koffer mit einem Sprengkörper, der um genau 12:42 Uhr explodierte. Jedoch überlebte Hitler, weil der Koffer bewegt wurde, da sich Hitler von ihm gestört fühlte.

Was wäre geschehen, wenn Hitler ermordet worden wäre? Was hätte Stauffenberg gemacht? Tatsächlich wäre die Geschichte des Krieges anders verlaufen. Tatsächlisch wäre in den kommenden Jahren auch Deutschland anders gewesen. In Bezug auf das potenzielle Ende des Weltkrieges hätten viele Leben gerettet werden können. Obwohl das Attentat spät eintrat, wurden in den darauf folgenden zwei Jahren Millionen von Menschen getötet. Möglicherweise hätte Stauffenberg eine neue Regierung einsetzen können, die von Deutschen angeführt worden wäre statt von den USA oder der Sowjetunion! Wenn es so passiert wäre, wäre Deutschland wahrscheinlich niemals getrennt worden und es wäre keine Mauer gebaut worden. Dieser Mann hätte vielleicht den Stolz der Deutschen geschützt. Die quälende Schuld und Verantwortung der Bevölkerung wegen der Toten des Krieges hätte kleiner sein können, weil Hitlers Mord das Unverständnis des Volkes für den Völkermord und die übringen Taten der Nazis dargestellt hätte. Die Vorstellung, dass die Juden als ganzes Volk ermordet werden sollten, erschien den Meisten anfangs schon wegen der Ausmaße als wenig glaubhaft. Wenn Hitler mit den Juden ebenso wie mit anderen Ausländern kooperiert hätte, hätte es nur wenige wirtschaftliche Probleme in der Zeit nach dem Weltkrieg gegeben. Im Grunde waren diese Menschen in der wirtschaftlichen Lage, sich durch Handels- und Landwirtschaftsverbesserungen an der Renovierung von völlig zerstörten Gebäuden zu beteiligen.

Aufgrund dieser Hypothesen könnte man zur Überzeugung kommen, dass Deutschland allgemein diesen Schatten des Krieges, unter dem es eine lange Zeit gelitten hat, vermeiden oder wenigstens verblassen hätte können.

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