Das Leben des Menschen: Eine Geschichte

von Carlota Pena Castillo

Seit der Existenz des ersten Menschen und im Laufe seines Leben hat er Geschichte geschrieben. Aber was macht ein Mensch, um Geschichte zu schreiben oder was macht er, um in der Geschichte erwähnt zu werden? Haben nur bekannte Menschen Geschichte? Jeder Mensch schreibt seine Geschichte, jeder Mensch hat seine eigene Geschichte und jeder Mensch lebt seine Geschichte, indem er jeden Tag einen Schritt macht oder ein Wort sagt. Nicht nur berühmte Leute haben eine Geschichte, sondern jede Person lebt im Laufe ihres Lebens ihre eigene Geschichte. Selbst wenn eine Person nur einen Tag leben würde, hätte sie ihre persönliche Geschichte. Oder wenn Jemand 20,50 oder 100 Jahre gelebt hat, hat er seine Geschichte, indem sie z.B. an die Kinder und Enkel weitererzählt wird – oder durch Leute, die man in seinem Leben kennen gelernt hat und die sich an einen erinnern.

Alles was man tut, ob Gutes oder Böses, wird Geschichte. Geschichte ist die Summe der Handlungen der Menschen. Indem man etwas bestimmtes tut, ändert man die Geschichte ein bisschen. Deshalb kann sich die Welt z.B. nur verbessern, wenn jeder bei sich anfängt und etwas Gutes tut. Das ist dann nur ein kleiner Schritt, aber alle kleinen Schritte zusammen ändern die Welt und können Geschichte schreiben. Man kann auch sehen, dass es Menschen gibt, die mit dem Ziel leben, Geschichte zu schreiben. Diese Menschen versuchen, ihr Leben zu verändern, oder sie haben ein Vorhaben, um in der Zukunft Geschichte zu schreiben, indem sie etwas Besonderes, Spektakuläres oder Ungewöhnliches machen. Als Konsequenz hat der Mensch den Erfolg, dass man sich an ihn oder an die Situation immer erinnert oder er einfach nur einmal in der Geschichte war. Aber kann ein Mensch tatsächlich im Alltag den Lauf der Geschichte beeinflussen? Wahrscheinlich könnte er es machen, aber nicht aktiv, weil das immer ein Prozess ist und durch diesen Prozess ein Resultat entsteht, z.B. Mutter Teresa, die mit ihrem Leben, das sie führte, Geschichte schrieb, ohne einen Einfluss darauf zu haben. Der Mensch könnte in seinem Alltag die Möglichkeit haben, die Geschichte dadurch zu beeinflussen, dass er sich mit etwas Wichtigem beschäftigt oder durch etwas, das er im Beruf macht, z.B. als Wissenschaftler, Politiker, Religiöser, Erfinder, Philosoph, oder vielleicht als Revolutionär, Terrorist, usw. Aber es hängt davon ab, was er macht und ob er es schafft. Als Beispiele kann man nennen: John F. Kennedy, einer der beliebtesten Präsidenten der USA, bis er bei einer Parade erschossen wurde. Osama Bin Laden, einer der meistgesuchtesten Terroristen. Buddha, der eine der Weltreligionen gegründet hat. Und noch viele andere Persönlichkeiten.

Die Menschen, die etwas Gutes für andere Leute tun, kann man Helden des Alltags nennen, weil sie sich z.B. engagieren (gegen Gewalt, Krieg, Rassismus, Umweltverschmutzung, usw.) oder jeden Tag einen wichtigen Job machen, wie Ärzte, Krankenpfleger, Polizisten, Feuerwehrleute, Lehrer. Oder einfach Personen, die aus Liebe etwas Gutes tun (Mutter, Vater, Kind). Egal, was man tut, wenn es für andere viel bedeutet, es besonders war, es das Herz sehr stark geprägt hat oder es unvergesslich war, ist man für den anderen schon ein „Held“.

Letztlich sollte jeder einfach leben, mit der Hoffnung, dass er später Geschichte schreibt.

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