Der Mensch: Eine Gefahr für die Natur

von Hatice Doganay, Viktoria Gotovkina und Carlota Pena Castillo

Dieser Text ist im IIK-Wiki (kooperatives Schreiben) zum Thema „Mensch und Natur“ entstanden

Der Mensch braucht die Natur , aber die Natur braucht den Menschen nicht. Viele Fragen kann man sich stellen und Gedanken machen. Seit dem ersten Menschen, der auf der Erde gelebt hat, und der durch die Natur überlebt hat, spielt die Natur eine wichtige Rolle für den Menschen. Aber der Mensch hat so viel von der Natur benuzt, dass er davon abhängig wurde und es heutzutage eine unkontrollierte Nutzung gibt. Außerdem ist der Mensch nicht wichtig für die Natur. Die Natur braucht den Menschen nicht, sie könnte sich gut ohne die Hilfe des Menschen entwickeln. Obwohl manche Menschen manchmal die Natur schützen, wie z.B. Greenpeace, könnte die Natur auch alleine zurecht kommen.

Die Industrielle Revolution hatte während der letzten Jahrhunderte eine steigende Urbanisierung und eine immer weiter wachsende Weltbevölkerung zur Folge. Dies ist zu einer großen Bedrohung für die Natur geworden. Menschen benötigen die Natur, um zu leben. Erstens sind sie ein Teil des Ökosystems und gehören zum Kreislauf des Lebens. Deshalb unterliegen sie den Gesetzen der Natur. Aber sie haben ein Bewusstsein und damit erschufen sie für sich selbst eine neue Welt. Mit dieser Eigenheit haben sie sich von den Begrenzungen der Natur losgelöst und jetzt sind sie kein Teil dieses Kreislaufs mehr. Die Menschen haben für ein besseres Leben neue Technologien entwickelt und abhängig von diesen Entwicklungen haben sie gleichzeitig die Natur verändert. In jedem Schritt der Entwicklungen haben sie durch neue Geräte und neue Anwendungen bewirkt, dass manche Spezies verschwanden und die Luft verschmutzt wurde. Die Menschen haben die Bäume gefällt, um neue Häuser zu bauen, weil die Wohnungen, in denen sie seinerzeit gelebt haben, wegen der steigenden Bevölkerungszahl nicht mehr ausreichend für sie waren. Indem sie viele Auto benutzt haben, die schmutzige Gase in die Luft abgaben, haben sie mit der Reinheit der Luft gespielt. Diese und andere Gründe, die wir nicht in diesem Text nannten, haben den Klimawandel verursacht.

Eines der beliebtesten Themen in den Medien heutzutage ist der Klimawandel. Aber was ist der Klimawandel? Kann man fragen: Ist das eine Veränderung des Klimas? Wie kommt das: Wegen der Natur oder den Menschen? Kann man diese Veränderung noch kontrollieren? Die globale Erwärmung, die seit Ende des 19. Jahrhunderts eingetreten ist, wurde von den Klimatologen analysiert. Sie sind zur Entscheidung gelangt, dass die Aktivitäten der Menschen dafür verantwortlich sind. Die Aktivitäten der Menschen verstärken den natürlichen Treibhauseffekt der Erdkugel, dadurch verschlimmern sie die globale Erwärmung. Man kann als diese Aktivitäten die Benutzung fossiler Brennstoffe(z.B Kohle, Erdöl) und das Verschwinden der Wälder nennen.

Sehr häufig hören wir von Hurrikans, Taifunen, Hitzewellen, Überschwemmungen, Unterernährung, Dürren – es kann nicht in Zweifel gezogen werden, dass der Klimawandel begonnen hat. Und die erste Frage, für die sich alle interessieren ist die Frage nach den Ursachen dieser Klimaveränderung? Über die Ursachen sind die Forscher heute überwiegend einig, auch wenn einige Menschen sich weigern, die Ursachen zu sehen. So waren z.B. elf der letzten zwölf Jahre die wärmsten. Als Gründe dieses Prozesses können die folgende Punkte genannt werden:

Treibhausgase. Dieser Begriff bedeutet Gase, die den Treibhauseffekt, oder einfacher zu sagen, die globale Erwärmung verstärken. Zu diesen Gasen gehören unter anderen Kohlendioxid, Methan, Lachgas. Sie haben natürliche Quellen, aber schädlich sind die von Menschen erzeugten Quellen: die Verbrennung von Kohle, Gas, Erdöl und Holz; Viehzucht; Müllhaufen; Stickstoffdüngung usw.

Emissionen, d.h. die Stoffe, die die Umwelt gefährlich verschmutzen. Die größte Quelle ist die globale Industrialisierung.

Abholzung, die dem Klima und den Menschen schadet, weil die Wälder CO2 in Sauerstoff umsetzen.

Natürliche Ursachen, wie z.B. die Aktivität der Sonne und Orbitalvariationen.

Diese Erwärmung hat schlimme Folgen, nicht nur für die Menschen, sondern auch für die Natur. Dürren, Hurrikans und Überschwemmungen werden häufiger und intensiver werden. An erster Stelle kann man sehen, dass es schon Probleme mit der Wasserversorgung gibt, wie z.B. in Australien, Süd-Europa und Afrika. Hinzu kommt, dass in vielen Regionen die Agrarexporte (z.B. von Getreide oder Milch) schrumpfen. Eine weitere Konsequenz ist, dass viele Pflanzen nicht mehr an ihren bisherigen Standorten wachsen können.

Der Meeresspiegel steigt und dadurch werden viele Regionen überflutet. Als Folge wird die Landwirtschaft an der Küste durch Versalzung geschädigt. Durch die Erwärmung könnten auch manche Regenwälder (z.B. Amazonas) vertrocknen und zu Savannen werden, weil die Regenperioden sich verändern können und die Pflanzen empfindlich gegen Trockenheit sind. Für die Menschen hat diese Erwärmung die Verstärkerung vieler Krankheiten, extreme Hungersnöte, Trinkwassermangel und eine immer weiter steigende Sterblichkeit zur Folge.

Gegen diesen Klimawandel und diese kontiniuerliche Umweltzerstörung sind viele Organisationen gegründet worden. Mit dem Ziel, die Umwelt zu schützen, haben sie viele Projekte ins Leben gerufen. Einige diese Projekte sind: Naturschutz, Wälder und Tiere schützen, keine Pestizide in der Landwirschaft,Abfälle richtig sortieren und recyclen, Verkehr und Luftreinhaltung, z.B. Feinstaub senken, Filter verbessern, Kraftstoffverbrauch senken, Energieeffizienz steigern, Energie sparen. Ein Projekt wird in Monaragala auf Sri-Lanka gegründet, hier kommt die Energie nicht aus dem Elektrizitätswerk, sonder aus einer Holzvergaseranlage. Noch ein wichtiges Projekt ist „Umweltpolitik“, da viele wichtige Entscheidungen in der Politik getroffen werden müssen. Und viele Projekte mehr. Allerdings wäre das wichtigste Porjekt, dass alle Menschen sich der Probleme bewusst werden und alle gemeinsam die Umwelt schützen.

Die heutige Klimasituation lässt uns nicht daran zweifeln, dass außer natürlichen Gründen des Klimawandels der Konflikt zwischen den Interessen der Menschen und dem Schutz der Natur eine große Rolle spielt. Was kann man machen, um diesen Konflikt zu lösen? Die Antwort ist „nichts“, wenn die Menschen gleichgültig sind, und „viel“, wenn die Leute sich wirklich um die Umwelt, um das Leben und um die Zukunft Sorgen machen. Die Probleme der Klimaveränderung betreffen uns alle. Ein Mensch kann nicht alles verändern, aber in internationaler, globaler Zusammenarbeit könnten diese Gefahren vielleicht gestoppt werden. Die Staatsregierungen müssen wichtigen Maßnahmen ergreifen (z.B. strenge Umweltschutzgesetze, nationale Umweltschutzprogramme und effektive Projekte). Neben den Politikern kann aber auch jeder von uns etwas tun. Ein einfacher Schritt ist der Versuch, die Nutzung umweltfreundlicher Errungenschaften (Energiesparlampen, FCKW-freie Kühlschränke, CO2-freundliche PKWs usw.) zu erhöhen.

Hoffen wir, dass die Menschen die Probleme, die sie verursacht haben, bald lösen können!

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