Monatsarchiv für Mai 2008

IIK-Schiffsparty

Dienstag, den 27. Mai 2008

Tanz der Kulturen auf dem Rhein

von Anastasia Tsvetkova

Tagelanges Warten, angeregte Unterhaltung und hartnäckiger Kampf um die Tickets – das hatten die Studenten vom IIK überstehen müssen, bevor sie endlich an Bord des Partyschiffs treten konnten. Die sensationelle Party, die von der IIK-Community schon zum dritten Mal organisiert wurde, hat erfolgreich am 21.05. stattgefunden. Sogar das unvorhersehbare, launische Wetter in Düsseldorf hatte sich nicht gegönnt, den Gästen die Freude zu verderben.

Man muss zugeben, das IIK versuchte seine bis über beide Ohren im Deutschlernen versunkenen Studenten ein bisschen zu lockern und zu verwöhnen. Ein Schlückchen frischer Luft und… kühlem Bierchen wirkte jedenfalls positiv auf die Abwehrkräfte der Studierenden und milderte die deprimierende Universitätsroutine. Kein roter Teppich oder vorgeschriebener Dress-Code, sondern freundliche und lächelnde Gesichter der Kommilitonen, endlose „Hallos“ und „Wie geht’s?“, keine Sorgen um „Der, Die, Das“ – mit anderen Worten, ganz entspannende, unbefangene Atmosphäre der Alma mater!

Den Angekommenen fiel sofort der wunderschöne, bunte Buffettisch auf, der die Kochkunst der Studenten verschiedener Nationalitäten repräsentierte. Traditionelle italienische kalte Pasta, pikante chinesische Klößchen, eine unbekannte Art von japanischem Sushi, ausgeklügelte persische Gerichte, der eher unpassende, aber nicht weniger leckere Zwiebelkuchen – einfach genug, um die Aufmerksamkeit des Publikums fest zu halten und einen tierischen Appetit anzuregen.

Man hörte schon das wachsende Knurren und unkontrollierbare Ausrufen des Hungers; alle konzentrierten sich auf die Dame des Hauses Mareike, die eine Eröffnungsansprache halten musste. Mit Teller und Besteck gewappnet standen alle zum Start des Essen-Marathons bereit und nach Mareikes letztem Wort ging es los! In rekordverdächtiger Zeit verschwanden eine nach der anderen die feinsten Speisen. Wer schon einmal in seinem Leben die ankommende Plage der Heuschrecken gesehen hat, kann sich die Situation besser vorstellen. Das natürliche Bedürfnis ließ sich durch Manieren und solche Begriffe wie „Ladies First!“ nicht aufhalten. Am Ende hatten sich die Gastgeber verrechnet: von Zeit zu Zeit beobachtete man saure Gesichtsausdrücke. Manche hatten sogar keine Möglichkeit, die Gerichte einfach zu riechen. Nächstes Mal sollte man mit dem Essen nicht geizen!

Langsam verwandelte sich das üppige Festmahl in ein amüsierendes Konzertprogramm – ein romantischer Punkt des Abends. Über das unaufhörliche Geschwätz der Studenten erklang der Rhythmus von brasilianischem Bossa Nova. Meine Damen und Herren, einen herzlichen Applaus – Ralf an der Gitarre begleitet vom sinnlichen Saxofon seines Kollegen Uli. Das Repertoire war wirklich auserlesen, aber davon wurden die sich schon in Tanzlaune befindenden Studenten nicht angesteckt. Das ausgelassene Publikum brüllte im Chor „La Bamba“ und eine ratlose Vertreterin der lateinamerikanischen Nationen schloss die Talentschau mit dem beliebten Lied ab. Leider traute sich kein anderer, seine außergewöhnlichen künstlerischen Fähigkeiten an den Tag zu legen.

Auf dem Tanzboden aber ließen sich die Kinder nicht genieren. Zu den Klängen von Salsa und Mamba gingen sie restlos aus sich heraus, jeder nach seinem Stil. Hier erfand man den Tanzkönig aus dem Iran – von Bewunderern umgeben überraschte er sie wieder und wieder mit außergewöhnlichen Tanzschritten. Kunst bringt Gunst!

Im Großen und Ganzen förderten die außergewöhnliche multinationale Atmosphäre, die ungezwungenen Gespräche, bei denen kein Wortschatz fehlte, die leckeren Spezialitäten und das feurige Tanzen vor allem die positiven Äußerungen und trugen zu dem erworbenen guten Ruf des IIK bei. Meine schönen Grüße an die glücklichen Menschen, die die Party nicht versäumten, und Mitgefühl mit denen, die nicht an Bord kommen konnten.

P.S.: Ich danke meinen asiatischen Freundinnen, die ihre Kameras während der ganzen Party nicht aus den Händen gelassen haben, für die wunderbaren Fotos.

IIK Soundslide Nr. 1

Montag, den 26. Mai 2008

Düsseldorf zwischen Fiktion und Wirklichkeit

Carlota Pena Castillo kommt aus Peru und lernt seit April am IIK Deutsch, momentan in der Stufe 5 (Mittelstufe). Sie möchte später gerne eine Ausbildung in Deutschland machen. Weil sie, wie sie selbst sagt, manchmal unsicher ist, wenn sie Deutsch sprechen muss, hat sie an dem Soundslides-Workshop teilgenommen.
Ihr Soundslide stellt eine gelungene Mischung aus realem Stadtrundgang durch Düsseldorf und kreativer fiktionaler Biografie zweier bedeutender Düsseldorfer dar, teilweise auch mit einem Augenzwinkern im Hinblick auf deutsche Tugenden und die Entstehung Düsseldorfer Wahrzeichen.

Viel Spaß beim Verfolgen des Soundslides…

Projektpräsentation

Dienstag, den 20. Mai 2008

Ankündigung:

Dienstag, den 13. Mai 2008

Workshop „IIK Soundslides“

Im Mai ist am IIK ein innovatives Projekt ins Leben gerufen worden, das sich vor allem an die Teilnehmer der IIK-Sommerkurse im Rahmen der Düsseldorfer Sommeruniversität (DSU) richten soll: „IIK Soundslides“. Alles Wissenswerte zu diesem Projekt erfahren Sie im IIK Düsselblog. Die ersten Soundslides werden Ende des Monats erscheinen, weitere im Sommer folgen.
Die Teilnehmer und die Leitung des Instituts für Internationale Kommunikation freuen sich natürlich über reges Feedback.

Viel Spaß mit den demnächst erscheinenden ersten IIK-Soundslides wünscht

Kim Kluckhohn
-Pädagogischer Leiter DaF-

Innovative Geschäftsideen

Freitag, den 2. Mai 2008

(Einleitung von Sven Jakubowski)

Was machen wir nach unserem Studium? Was sind unsere individuellen Fähigkeiten und wie könnten wir diese im Rahmen einer gemeinsamen Geschäftsidee umsetzen und einbringen? – Diese und viele andere Fragen zum Thema „Wünsche und Ideen rund um den Beruf“ haben uns im Unterricht beschäftigt. Wir hätten mit einer Firma für Zeitreisen durch die Geschichte der unterschiedlichsten Länder reisen können, uns dem organisierten Verbrechen in einem neuen Nachtclub anschließen oder gemütlich in einem Café ein Buch lesen können.

Die folgende Idee stammt von Mohamed, Nutchanat und Tunia:

Unsere Geschäftsidee

Wir werden ein Café mit Buchladen, Bibliothek und Internetzugang eröffnen. Unseren Kunden werden wir dort Kuchen und Süßigkeiten anbieten, während sie lesen oder das Internet nutzen.

Um das Projekt zu finanzieren, werden wir einen Kredit bei einer Bank aufnehmen und uns dann nach einem geeigneten Platz in einem Einkaufszentrum umsehen.
Wir werden noch drei Angestellte neben uns haben, aber Nutchanat wird die Leiterin des Cafés sein und die Verantwortung dafür tragen. Tunia wird die Leiterin der Bibliothek und des Buchladens. Ich selbst werde der Projektleiter und bin für den Rest verantwortlich. Als Händler muss ich Mittel und Wege finden an Waren zu kommen, Preise aushandeln und außerdem das ganze Geschäft kontrollieren. Doch Nutchanat muss am Ende dem Kauf der Waren zustimmen. Tunia muss gute Bücher für unsere Kunden finden.

Wenn unser Projekt gut läuft, dann werden wir noch weitere Filialen eröffnen. – Dann werden wir in 10 Jahren reich sein!